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Lassiter - Folge 2229

Bastei Lübbe | Lassiter


Johlen und Gelächter rauer Männerstimmen erfüllten den Saloon. Rund um die Theke war es am lautesten. Dort drängten sich die Gäste in ungeordneten Reihen und überboten sich gegenseitig mit gegrölten Scherzen und Trinksprüchen. Irgendwo im Gewirr der Stimmen fiel das Wort "Cockroach" - nicht einmal besonders laut, doch deutlich genug, dass alle es mitbekamen. Und alle taten angestrengt so, als ob sie nichts gehört hatten.

Nur einer reagierte - der, dem sie den Spitznamen verpasst hatten: Cockroach - Kakerlake. Sein Gesicht lief rot an, ja, sein ganzer bulliger Kopf nahm die feurig rote Farbe des Haars an, das seine Schädeldecke wie eine borstige Matte bedeckte.

Seine Donnerstimme übertönte alle. "Wer war das?"

Es wurde totenstill. Deshalb war Lassiter gut zu verstehen, als er ruhig und in normaler Lautstärke antwortete: "Ich war das. Ich habe gerade eine Kakerlake entdeckt."

 
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Lassiter - Folge 2236

Bastei Lübbe | Lassiter


Die Frau stürzte in das Telegrafenbüro wie von Furien gehetzt. Ein Schwall von Wasserdampf und Kohlegeruch wehte vom Bahnsteig herein. Die Frau schlug die Tür ins Schloss.

"Helfen Sie mir! O mein Gott, helfen Sie mir!", flehte sie und hastete auf den Tresen zu. Mit zitternden Fingern zog sie einen zerknitterten Zettel hervor, den sie im Futter ihrer Kostümjacke versteckt hatte.

"Ein Telegramm, Madam?", fragte Telegraph Clerk Arthur Higgins, weil er nicht wusste, wie er auf die völlig aufgelöste Kundin reagieren sollte.

Eilig schob sie ihm den Fetzen Papier zu. "Bitte schicken Sie es sofort ab. Bitte! Ich bin in größter Gef..." Sie zuckte zusammen, als draußen Schritte polterten.

Higgins sah Verzweiflung und Todesangst in ihrem Gesicht. Und er reagierte blitzschnell. Las die hingekritzelten Worte und stopfte sich den Zettel in den Mund.

 
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Lassiter - Folge 2100

Bastei Lübbe | Lassiter


Als Lassiter der schönen Peppa bei einer Wagenpanne hilft, wird ihr anschließendes heißes Stelldichein von einem Reiter gestört. Jonathan Seymour, der zusammen mit seiner Tochter und seinem Sohn zurückgezogen in den Golden Hills lebt, betrachtet es als seine göttliche Mission, die Gegend von Powderhorn, Colorado von Sünde und Laster zu befreien. Aber Angela Seymour hat das streng reglementierte Leben, das ihr Dad ihr vorschreibt, gründlich satt. In den Armen von Clyde Gable findet die junge Lady das prickelnde Abenteuer, das sie so sehr vermisst. Als ihr Vater herausfindet, dass seine Tochter nicht der Engel ist, für den er sie immer gehalten hat, droht eine Katastrophe. Und Lassiter bekommt alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, dass ein Gottesmann zahllose Unschuldige auf direktem Weg in die Hölle schickt.

 
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Lassiter - Folge 2316

Bastei Lübbe | Lassiter


Über dem Black Falls Creek lag gleißendes Sonnenlicht, als die Navajo-Krieger um ihren Anführer Niyol die letzte Hügelkuppen überwanden. Sie sprangen von ihren Pferden und warfen sich hinter einem Erdwall zu Boden. Sie trugen eine Handvoll Gewehre und erbeutete Colts bei sich.

"Bewahrt Ruhe, Brüder", mahnte Niyol seine Leute zur Besonnenheit. Er war ein stattlicher Mann mit breitem Kreuz und einem jungenhaften Antlitz. "Unser Angriff kommt für die Feinde aus heiterem Himmel."

Die Nealey Ranch schimmerte in der Mittagsglut. Die Indianer hatten sich darauf verständigt, beim höchsten Stand der Sonne zuzuschlagen. Die Bleichgesichter auf der Ranch hatten keine Gnade verdient. Ihr Schicksal war besiegelt ...

 
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Lassiter - Folge 2317

Bastei Lübbe | Lassiter


Er wird mich umbringen, dachte Ada Brice. Auch wenn ich ihm sage, was ich weiß - er wird mich töten.

Der Mann stand vor ihr, den großen Navy Colt auf ihren Kopf gerichtet. "Sag mir, wer den Schnüffler geschickt hat", raunte er dumpf. "Dann hast du nichts zu befürchten."

Ada Brice glaubte ihm kein Wort. Sie saß im Nachthemd auf dem Stuhl in ihrem Zimmer, eine Zeitschrift auf dem Schoß, und blickte starr in die Öffnung des Revolverlaufs. Eine Faust aus Eisen wühlte in ihren Gedärmen.

"Du willst es mir nicht sagen?"

"Ich ... ich weiß nicht, von was Sie sprechen. Sie müssen mich verwechseln, Mister."

Er presste ihr den Lauf gegen die Stirn, wartete einen Moment, dann trat er zurück und sagte: "Steh auf und mach dich fertig. Du kommst mit mir ..."

 
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Lassiter - Folge 2350

Bastei Lübbe | Lassiter


Carson City lag fernab der großen Eisenbahnlinien. Der einzige Schienenstrang zwischen ihr und Virginia City war nur aus dem einen Grund gebaut worden, den Abtransport des Silbers aus den Minen entlang der Strecke zu beschleunigen. An diesem Tag aber diente das Gleis einem vollkommen anderen Zweck.

Finster blickte der Mann, der an seiner Brust den Blechstern des County-Sheriffs von Nevada trug, auf den Gefangenen zu seiner Rechten hinab. "Der Henker ist schon bestellt, Rhodes", raunte er dem Kerl mit dem schütteren, schulterlangen Haar zu. "Mach deinen Frieden mit Gott. Vielleicht legt er ein gutes Wort für dich ein, wenn du zur Hölle fährst."

 
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Lassiter 2369 - Western

Bastei Lübbe | Lassiter


Die gepolsterte Tür fiel hinter seinem Besucher ins Schloss. Schweigend deutete Frederick Stevens auf einen Sessel vor dem Kamin, doch sein Gegenüber hob lächelnd die Hände. "Ich stehe lieber. Ihre Einladung hat mich zwar neugierig gemacht, aber ich glaube nicht, dass ich lange bleibe."

Stevens nickte und nahm einen Schluck vom Whiskey. "Das wäre ganz in meinem Sinne." Er fixierte den jungen Mann mit eisigem Blick. "Also machen wir es kurz: Dreitausend Dollar Cash, wenn Sie Ihre Finger von meiner Tochter lassen."

Clinton Hawkeye pfiff leise durch die Zähne. "Donnerwetter! Und was, wenn ich mich weigere? Bringen Sie mich dann um?"

Langsam schüttelte Stevens den Kopf. "Aber dann werden Sie mich bald anbetteln, es endlich zu tun."

 
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Lassiter 2373 - Western

Bastei Lübbe | Lassiter


Das zweistöckige Haus in der Wentmore Street lag in tiefstem Dunkel und trug eine dünne Schneeschicht auf dem Dach. Dass es in Philadelphia schneite, war selten genug, aber dass der Schneefall in dieser Nacht eingesetzt hatte, spielte Pearson S. Clark in die Hände.

Der künftige Mörder zog das Messer aus dem Futteral. Geduckten Hauptes schlich er zwischen den penibel gestutzten Koniferen hindurch, die den Garten des Ehepaares Blakesley prägten, und pirschte sich an die steinerne Grundmauer des Wohnhauses heran.

Aus dem Fenster über ihm drang Kerzenschein. Den kostbar geschmückten Weihnachtsbaum der Blakesleys würde Clark nicht anrühren. Er würde sich bloß die Kehle von Abigail Blakesley vornehmen, wie man es ihm aufgetragen hatte.

Drinnen erklang leiser Gesang...

 
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Lassiter Sammelband 1791 - Western

Bastei Entertainment | Lassiter Sammelband


Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2254, 2255 und 2256.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2254: Die Hexe von Hermosillo

Eine kalte Revolvermündung presste sich in Lassiters Nacken. "Wenn du dich auch nur einen Inch weit rührst, fährt dir eine Kugel ins Genick, Hombre", drohte eine triumphierende Stimme. Lassiter verharrte auf der Stelle und riskierte einen Seitenblick. Ein zweiter Kerl stand grinsend an der Stalltür. Der Dritte kam aus einer der Pferdeboxen. Bärtig, linkisch, verwegen.

"Bei mir gibt's nichts zu holen", sagte der große Mann. "Ich wollte nur mein Pferd satteln." Er ärgerte sich maßlos, dass er sich von diesen Lumpenhunden hatte überraschen lassen.

"Da sind wir anderer Meinung", entgegnete der Kerl aus der Box. Er war lang aufgeschossen, hatte ein spitzes Kinn und den unsteten Blick einer Hyäne. "Aber keine Angst. Wir wollen dich nicht umlegen, sonst wärst du schon tot. Wir wollen dir lediglich einen Vorschlag machen."

2255: Der Mann, der das Wasser stahl

Die Schwingtüren von "Sam's Saloon" sprangen auf und ein Mann kam herein. Er steuerte auf die Theke zu, ohne nach rechts und links zu blicken. Sam, der Wirt, sah ihn fragend an.

"Whiskey", sagte der Mann.

Draußen wieherte ein Pferd. Die Dämmerung hatte eingesetzt. Ein Windstoß ließ die Türen knarren.

Lassiter lehnte am hinteren Ende der Bar. Er beobachtete, wie Sam dem Neuen eine Flasche und ein Glas hinschob. Der Mann schenkte sich ein und leerte das Glas in einem Zug.

Dann, ganz plötzlich, griff er nach seinem Colt.

Doch Lassiter war einen Tick schneller. Der Lauf seines Remington zielte auf den Kopf des Mannes. "Ganz ruhig, Mister", sagte er kaltblütig.

2256: Zwei Colts für eine Sünde

Der Schleifstein glitt über die genässte Klinge und hinterließ eine trübe Schicht aus Wasser und abgeschmirgeltem Rost. Luck Stucey führte den Stein aufs Neue zur Dolchspitze und zog ihn wieder zu sich heran.

Eine Viertelstunde später stellte er den Schleifstein zur Seite. Die Dolche lagen wie eine glänzende Palisade vor ihm. Sie konnten ein Herz in Sekundenschnelle zum Stillstand bringen, mit einem Stich bis in die Leber vordringen oder eine Kehle durchtrennen, ehe deren Besitzer wusste, wie ihm geschah.

Stucey wickelte die Messer in einen Lederfetzen und band sie zusammen. Er spähte durch das halbblinde Fenster nach dem Fuhrwerk der vier Wright-Brüder.

In Kürze würden die Wrights mausetot sein. Sie würden keinen einzigen erbärmlichen Scherz über Luck Stucey mehr reißen. Sie würden bekommen, was sie verdienten ...

 
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Jack Slade 865 - Western

Bastei Lübbe | Jack Slade


Der Scout Webb Stokes führt einen Treck von Missouri nach Oregon, 3.500 Kilometer voller Strapazen und Gefahren quer über den Kontinent. Ehrenwerte Pionierfrauen und wilde Weiber sind auf dem Trail unterwegs, tapfere und gute genauso wie schlechte und böse Männer. Der texanische Revolverheld Wego, der Schatten auf seiner Fährte hat, die süße Frenchy und der tragische Colonel Armstrong befinden sich unter den Webb Anvertrauten.

Unterwegs gibt es Kämpfe und Abenteuer, Gefahren und Strapazen. Der Oregon Trail verändert alle, die auf ihm ziehen, und bringt das Beste wie auch das Schlechteste in den Menschen hervor. Nicht jeder gelangt ans Ziel, Gräber bleiben am Wegrand.

 
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