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14 Tage Sizilien (Ostküste)

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© 2017 Eckhard Duhme
Verlag: tredition GmbH, Hamburg
ISBN: 978-3-7439-2724-7 (Paperback)
978-3-7439-2725-4 (Hardcover)
978-3-7439-2726-1 (e-Book)

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1Freitag, 14.04.2017 (Karfreitag)

Park, sleep and fly

2Samstag, 15.04.2017

Reisetag

3Sonntag, 16.04.2017 (Ostern)

Regen und anderes

4Montag, 17.04.2017

Sonne, Taormina und Galeani

5Dienstag, 18.04.2017

Villa Romana Del Casale

6Mittwoch, 19.04.2017

Catania und Ätna

7Donnerstag, 20.04.2017

Noto und Syrakus Teil 1

8Freitag, 21.04.2017

Aprilwetter und Taormina

9Samstag, 22.04.2017

Archäologischer Park in Giardini Naxos u.a.

10Sonntag, 23.04.2017

1. Ruhetag

11Montag, 24.04.2017

Noto und Syrakus Teil 2

12Dienstag, 25.04.2017

2. Ruhetag

13Mittwoch, 26.04.2017

Messina

14Donnerstag, 27.04.2017

3. Ruhetag

15Freitag, 28.04.2017

Acireale und Fahrt zum Flughafen

16Samstag, 29.04.2017

Urlaubsende

Bücherliste

Autor

Vorwort

Eigentlich wollte ich mal wieder einen Urlaub verbringen, ohne darüber dann ein Buch zu schreiben, aber mehrere aus meiner kleinen „Fangemeinde“ forderten: „Schreib weiter!“ Im Vorjahr bekam ich zum Buch über den Urlaub auf Sardinien die Rückmeldung: „Mit Kapiteleinteilung und Bildern, ja, das ist prima!“ Also nahm ich ein Notizbuch mit nach Sizilien, schrieb regelmäßig Erlebtes auf und fotografierte fleißig. Na, Urlaubsfotos werden doch sowieso gemacht.

Auf dem Einband vorne ist das „Symbol“ für Sizilien zu sehen, die Trinakria. Es gibt recht unterschiedliche Auslegungen über dessen Bedeutung. Die drei Beine werden zum Beispiel als „Form von Sizilien“ oder als „Sonnenrad“ oder als „rotierende Zeit“ ausgelegt. Beim Kopf geht die Deutung von Medusa bis Ceres. Es wird auch spekuliert, dass das Antlitz gelegentlich verändert worden ist. Übereinstimmung herrscht darin, dass es das Symbol bereits in der Antike gegeben hat. Es ist jedenfalls Bestandteil der sizilianischen Flagge.

Urlaubsort war Giardini Naxos, mit etwa 9500 Einwohnern ca. 50 km nördlich von Catania an der Ostküste von Sizilien gelegen. Der Ätna ist dort zwar in Sichtweite, aber doch weit genug entfernt, falls er mal wieder aktiv sein sollte. Allerdings bereitete er uns drei Wochen vor unserem Abflug Sorgen. Da gab es einen größeren Vulkanausbruch mit der Folge, dass in Catania die Start- und Landebahn wegen einer dicken Ruß- und Staubschicht gesperrt wurde. Während unserer Zeit auf Sizilien war er aber „friedlich“.

1Freitag, 14.04.2017 (Karfreitag)

Park, sleep and fly

Am Mittwoch, dem 12.04., wurden beim TC Neuwied die Sandplätze zum Spielen freigegeben. Wir - meine Frau Angelika und ich - waren zunächst unschlüssig, ob wir vor unserem Urlaubsstart noch eine erste Übungseinheit auf Sand zur Saisonvorbereitung absolvieren sollten. Wir verzichteten dann aber darauf, weil uns das Wetter mit nur 10 Grad „für Tennis zu kalt“ war und wir das Risiko, eine Zerrung zu bekommen, vermeiden wollten.

Karfreitag fuhren wir nachmittags in aller Ruhe zu einem Hotel in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens. Ohne den Berufsverkehr gab es unterwegs keinen Stau, nicht mal im Kölner Ring. Seit mehreren Jahren nutzten wir das Angebot „Park, sleep and fly“, nachdem wir einmal bei der Fahrt zum Flughafen lange in einem Stau gestanden und den Flieger in letzter Minute erreicht hatten. Den Stress vermieden wir seitdem. Stattdessen nutzten wir nicht nur solche Hotelangebote, sondern auch die Möglichkeit des „Vorabend-Check-In“. So hatten wir morgens jeweils viel Zeit vor dem Abflug. Als wir um kurz vor 18:00 Uhr zum Eincheck-Schalter kamen, waren wir zu unserer Freude dort die ersten Interessenten. Bei unserer Ankunft wurde der Schalter gerade geöffnet. Na, das passte für uns ja hervorragend. Da das Parken am Flughafen 4,30 € pro Stunde kostete, nutzten wir die Zeit aus und bummelten noch durch die Geschäftspassage des Flughafens.

Im Hotel verlief, im Vergleich zum Vorjahr (s. „Wenn jemand eine Reise tut …“) alles glatt. Abends gab es ein leckeres Essen und einen dazu passenden Rosé. Er mundete uns nicht nur gut, sondern bewirkte auch noch eine gewisse „Bettschwere“, so dass wir prima schlafen konnten.

2Samstag, 15.04.2017

Reisetag

Das Frühstück am Samstag konnten wir ohne Blick auf die Uhr genießen - die Koffer waren ja schon aufgegeben. Das vom Hotel organisierte Taxi kam pünktlich; die Fahrt zum Abflugterminal dauerte nur knapp zehn Minuten. Die Personen- und Handgepäckskontrolle verlief problemlos. Um 09:22 Uhr waren wir am Terminal A 37 und hatten dort bei den Sitzplätzen freie Auswahl. Es dauerte aber nicht lange, dann wurde links und rechts von uns italienisch gesprochen. Na, das war schon mal eine Einstimmung auf die lebhafte Landessprache. Irgendwann kam eine Italienerin und übertönte das laute Geplapper noch. Plötzlich standen all ihre Landleute auf und gingen weg. So nach und nach verließen auch andere Wartende ihre Plätze. Das machte uns verständlicherweise stutzig. Ich ging zu einem Bildschirm, auf dem die Flüge angezeigt wurden: Der Flug nach Catania war von A 37 nach A 40 verlegt und die Startzeit von 10:30 auf 11:00 Uhr geändert worden. Um 10:48 Uhr wurde dann das „Boarding“ aufgerufen. Vernünftigerweise hieß es dabei: „Zuerst die Passagiere der Reihen 15 bis 30!“ So wurde zu großes Gedränge im Gang vermieden. Wir hatten die Plätze 7 A und B, konnten also noch etwas warten. Ich hatte den Flug im November schon gebucht und dabei „freie Sitzplatzauswahl“ genutzt. Die Reihen 1 bis 10 wurden mit „mehr Beinfreiheit“ angeboten - und die „Sieben“ ist ja meine Glückszahl.

Der Flieger startete um 11:17 Uhr. Der Flug verlief völlig ruhig; es gab keine „Turbulenzen“. Allerdings flogen wir fast die gesamte Zeit „über den Wolken“. Die Freiheit dort war zwar grenzenlos, aber ich hatte kaum Nutzen von meinem Fensterplatz. Der ergab sich erst kurz vor der Landung, indem ich einen „Blick von oben“ auf Sizilien bekam: „Alles schön grün da unten“, stellte ich fest. Um 14:12 Uhr landeten wir.

Vermutlich hatte die eingetretene Verspätung nun am Flughafen Catania zur Folge, dass sich die Kofferausgabe verzögerte. So wurde die erste „italienische Gelassenheit“ von uns gefordert. Das setzte sich fort am Schalter der Mietwagenfirma. Wir hatten, wie seit vielen Jahren, wieder einen Mietwagen für die Urlaubszeit gebucht. Am Schalter musste zunächst eine „Wartenummer“ gezogen werden. Sie ergab, dass ich „an 4. Stelle“ war. Eigentlich wollten wir jetzt schon am Urlaubsort, in Giardini Naxos, angekommen sein. Nachdem am Autoschalter schließlich alles erledigt war (Vorlage, Kopie von Personalausweis, Führerschein, Kreditkarte, mehrere Unterschriften auf mehreren Formblättern) ergab sich, dass der Parkplatz für den Mietwagen etwa 1000 Meter vom Flughafengebäude entfernt war. Bei der Buchung im Internet hatte gestanden: „Direkt am Flughafen“. Na ja, die Parkplätze der teureren Anbieter lagen näher zur Abfertigungshalle. Aha, der von mir gewählte günstigere Mietpreis erforderte ein paar hundert Meter weiteren Transport der Koffer - gut, dass sie mit Rollen ausgestattet waren. Der etwas längere Weg wurde aber nicht nur mit dem günstigeren Mietpreis belohnt, sondern der Nissan Micra, den wir bekamen, war fast neu. Okay, im Vorjahr hatten wir einen Mietwagen mit Kilometerstand „10“, jetzt mit „361“ übernommen.

Nach Verpacken der Koffer und Programmierung des von zu Hause aus mitgenommenen Navigationsgerätes riefen wir unseren Vermieter an, um ihm unsere „Verspätung“ mitzuteilen. Wir hatten in Giardini Naxos ein ca. 40 qm großes Apartment bei einem privaten Anbieter gebucht. Bei unserem Anruf reagierte er mit italienischer Gelassenheit: „Take your time!“ („Lassen Sie sich Zeit!“) Die Verständigung erfolgte auf Englisch.

Bei meiner ersten Fahrt auf sizilianischen Straßen hielt ich mich verständlicherweise noch strikt an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Da ich dabei von vielen überholt wurde, überlegte ich, ob ich mich in der nächsten Zeit wohl der italienischen Fahrweise anpassen würde. Auf einem 40 km langen „Maut“ - Autobahnstück herrschte wenig Verkehr, so dass wir mit den erlaubten 130 km/h zügig vorankamen. Mit etwa 1 ½ Stunden hielt sich unsere Ankunftsverspätung in Giardini Naxos noch einigermaßen in Grenzen.

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