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Apportieren

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Der Apportier-Gesundheitscheck

Je nachdem, wie alt Ihr Hund ist oder wie intensiv Sie das Apportieren betreiben möchten, gibt es ein paar gesundheitliche Aspekte zu beachten.

  • Achten Sie bei Ihrem Vierbeiner auf ein normales Gewicht. Zu viele Pfunde belasten Skelett und Organe.
  • Vermeiden Sie bei Hundesenioren, Youngstern und Vierbeinern mit kurzen Beinen oder schwerem Körperbau höhere Hindernisse und sehr unwegsames Gelände.
  • Fragen Sie bei bestehenden Gelenk-, Herz- oder Kreislauferkrankungen Ihren Tierarzt.
  • Wer tiefer und sehr intensiv ins Apportieren einsteigen möchte, sollte den Hund vorab auf Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie untersuchen lassen.
  • Etwas Freilauf oder ein paar Gehorsamsübungen wärmen den Hund vor allem in den kühleren Jahreszeiten vor dem Training richtig auf.

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I. DIE APPORTIER-GRUNDLAGEN

Eine sinnvolle Beschäftigung mit System, an der Hund und Mensch Freude haben

I. EINFÜHRUNG

Apportieren wird immer beliebter, denn mit der richtigen Motivation lernt es fast jeder Hund. In manchen Hundesportdisziplinen hat es schon lange einen festen Platz, wie zum Beispiel im Obedience oder in diversen Apportierprüfungen für die verschiedenen Retrieverrassen. Auch im Gebrauchshundesport wird apportiert.

Apportieren – Spaß und Gehirnjogging

Den meisten Vierbeinern reicht es nicht, nur spazieren zu gehen. Sie möchten neben ausreichend Bewegung auch Arbeit fürs Köpfchen. Doch auch viele Besitzer haben den Wunsch, mehr mit dem vierbeinigen Freund zu machen. Was liegt da näher, als eine sinnvolle Beschäftigung mit dem Spaziergang zu verbinden? Das Apportiertraining bietet sich dafür geradezu an, denn damit schlägt man sozusagen gleich viele Fliegen mit einer Klappe.

ZUSAMMENARBEIT VON MENSCH UND HUND

Damit der Hund einen bestimmten Gegenstand sucht, findet, ihn zu seinem Menschen zurückbringt und ihn auch noch in dessen Hand gibt, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden nötig. Diese wiederum fördert die Beziehung und erhöht die Aufmerksamkeit des Hundes gegenüber seinem Menschen. Orientiert sich der Vierbeiner an seinem Menschen, wirkt sich das auch positiv auf das Zusammenleben an sich aus.

UNABHÄNGIGKEIT VON ZEIT UND ORT

Sie brauchen fürs Apportieren weder einen Hundeplatz, noch sind Sie an feste Trainingszeiten oder einen Verein gebunden. Denn Bringen lässt sich im Haus und im Garten genauso üben wie unterwegs. Außerdem kann man sowohl allein als auch zu zweit oder zu dritt trainieren. Wer jedoch gern einen Kurs zum Thema Apportieren machen möchte, findet heute in Hundeschulen und Vereinen verschiedene Angebote.

BEWEGUNG GARANTIERT

Sitzen die Grundlagen des Bringens, bedeutet Apportieren auch Bewegung – je nachdem wie weit der Weg bis zum Apportiergegenstand ist oder wie viele Apportiergegenstände zu holen sind. Da das Apportel aber erst einmal dahin gebracht werden muss, von wo der Hund es holen soll, ist man dabei – je nach Gelände und Distanz – auch selbst gut unterwegs.

ARBEIT MIT KÖPFCHEN

Gründlich zu suchen, sitzen zu bleiben, auch wenn das Apportel fliegt, und dorthin zu laufen, wohin er geschickt wird, fordert eine enorme Konzentration vom Hund und fördert ihn mental. Sobald zwei oder mehr Dummys im Einsatz sind, lernt der Vierbeiner außerdem, sich ganz verschiedene Stellen zu merken.