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Beautiful Secrets (2) – Wer lügt, gewinnt

Weitere Bücher von Lisi Harrison im Arena Verlag:
Beautiful Secrets. Das Spiel beginnt
Die Glamour-Clique (Bd. 1–17)
Monster High. Eine Party zum Verlieben
Monster High. Fledermäuse im Bauch
Monster High. Happy Birthday unterm Vollmond
Monster High. Ein Date zur Geisterstunde

Die gleichnamigen Hörbücher der Reihe Monster High
sind bei Arena audio erschienen.

Inhaltsverzeichnis

Jagger

Sheridan

Duffy

Lily

Jagger

Vanessa

Duffy

Sheridan

Vanessa

Lily

Lily

Jagger

Vanessa

Duffy

Sheridan

Jagger

Lily

Lily

Duffy

Sheridan

Duffy

Jagger

Lily

Vanessa

Duffy

Jagger

Sheridan

Duffy

Lily

Duffy

Vanessa

Lily

Sheridan

Duffy

Sheridan

Jagger

Vanessa

Vanessa

Lily

Vanessa

Sheridan

Jagger

Sheridan

Lily

Duffy

Jagger

Sheridan

Vanessa

Vanessa

Vanessa

Jagger

Lily

Sheridan

Duffy

Sheridan

Lily

Vanessa

Lily

Lily

Duffy

Sheridan

Lily

Duffy

Jagger

Sheridan

Jagger

Duffy

Lily

Duffy

Vanessa

Lily

Jagger

Sheridan

Vanessa

Duffy

Sheridan

Duffy

Lily

Vanessa

Jagger

Epilog

Danksagungen

Dieses Buch ist den Phoenix-Five
des Jahrgangs 2012–2013 gewidmet:

Sheridan Spencer,
Andrew Duffy,
Lily Bader-Huffman,
Vanessa Riley
und Jagger.

Vergebt mir.

Oktober 2012

Ich weiß genau, was ihr denkt. Ich habe eure Kommentare im Internet gelesen und mir das Geläster auf dem Schulhof angehört. Viele von euch haben es mir sogar direkt ins Gesicht gesagt, weil sie nicht wussten, dass ich X bin. Es waren Sprüche wie: Das Spiel beginnt hatte keinen Sinn. Das soll ein Ende sein?! Kann Duffy seine Freunde zurückgewinnen? Fliegt Lily von der Noble High? Wird sie fürs Stalken verhaftet? Oder beides? Wer schickt Vanessa die Drohbriefe? Kann Sheridan verhindern, dass Octavia ihr die Show stiehlt? Und wer ist Jagger? Mal ganz ehrlich, das waren 272 Seiten Cliffhanger und 0 Seiten Ende.

Keine Sorge, Wer lügt gewinnt wird eure Neugier befriedigen. Ich habe Das Spiel beginnt absichtlich so abrupt enden lassen, um zu erfahren, ob ihr mehr wollt. Was anscheinend der Fall ist. Und das bedeutet, dass es jetzt nicht länger nur mein Verbrechen ist, sondern unseres: das der Phoenix-Five, weil sie ihre Geheimnisse für sich behalten, meines, weil ich sie verrate, und eures, weil ihr sie lest. Würde man einen dieser Mitspieler streichen, käme niemand zu Schaden. Es müssen alle mitmachen.

Welche Rolle du übernimmst?

Das ist mir gleich. Wichtig ist nur, dass du zurückgekommen bist, um mehr zu erfahren.

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JAGGER

12. Okt.

Dad hat gerade mein Zimmer verlassen, allerdings erst nach einem krassen Verhör:

F: Sohn, ist dir klar, wie spät es ist?

(22:16)

A: Nein.

F: Du hättest längst zu Hause sein sollen.

A: An meinem Rad ist die Kette abgesprungen.

F: Wieso hast du nicht angerufen?

A: Akku war leer.

F: Du hast doch gesagt, du hättest eine Mitfahrgelegenheit zu Octavias Party.

A: Mein Kumpel hat eine Lebensmittelvergiftung. Außerdem ist Radfahren besser für die Umwelt.

Guter Punkt, sagt Dad. Er steht drauf, wenn ich die Umweltschutz-Karte ziehe.

Ich habe gegähnt und behauptet, ich würde Schlaf brauchen. Was ich wirklich brauchte, war allerdings ein Ende des Verhörs, denn auf meiner Stirn sammelte sich schon Schweiß. Das müssen die Geheimnisse sein, die sich ihren Weg nach draußen suchen. Meine Haut kann sie nicht länger zurückhalten. Aber wenn sie rauskommen,

Bin.

Ich.

Erledigt.

Audri würde mein wahres Ich sehen. Meine Eltern mein falsches. Und ich müsste dann wieder zu meinem eigenen alten Ich zurückkehren.

Nur, dass es jetzt schlimmer wäre.

Viel schlimmer.

Ungefähr so, als würde sich das Viel Schlimmer mit einer totalen Katastrophe, einem absolutem Albtraum und öffentlicher Demütigung verbünden und das Ganze dann auf You-Tube gestellt und in 130 Sprachen übersetzt. Zum krönenden Abschluss würde es dann noch als abschreckendes Beispiel auf CD herauskommen, im Dreierpack mit Der Junge, der einmal zu oft Feuer gerufen hat und Der Sturz des Ikarus.

So ungefähr.

Nur schlimmer.

Viel, viel schlimmer.

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Sheridan

INNENRAUM. IM ZIMMER – SPÄTABENDS.

SHERIDAN SPENCER tippt auf ihrem iPhone auf »Play«. »F**kin’ Perfect« von Pink ertönt.

Dieser Abend war eine F**kin’ Katastrophe. Alles hat damit angefangen, dass ich Lily Bader-Huffman gefragt habe, ob sie denn glaube, dass Duffy sie als sein Date zur Modenschau eingeladen hat. Eigentlich wollte ich nur wissen, wieso ihre Haare so super glänzten und sie dieses hautenge rote Kleid trug. Sie fing an zu heulen und rannte weg. Und jetzt fühle ich mich deswegen total mies.

Kurz darauf habe ich die vermeintlich spontane Einladung zu Octavias Party angenommen, obwohl ich eigentlich hätte wissen müssen, dass es eine Falle war. Es ging ihr nicht um einen neuen Anfang. Sie wollte mir nur beweisen, dass Logan mich wegen Dads BMW M3 GTR ausgenutzt hat. Was sie dann auch getan hat, in aller Öffentlichkeit, schönen Dank auch. Es war mir so peinlich, dass ich nur noch wie erstarrt dastehen konnte. Als dann Duffy angerufen und Logan mir das Handy weggenommen hat, um ihm zu erzählen, dass er mein fester Freund sei, war ich unfähig, etwas dagegen zu tun. Später hab ich versucht, Duffy anzurufen, bin aber nur auf der Mailbox gelandet – Punkt zwei auf meiner Katastrophenliste.

Aber der schlimmste Teil des Abends hängt mit einem ganz anderen schlimmen Abend zusammen. Einem, der mich verfolgt, wie Banquos Geist Macbeth in »diesem schottischen Stück«, dessen Titel ich niemals aussprechen werde, weil jeder Schauspieler weiß, dass es Unglück bringt. Nur in meinem Fall ist es nicht Banquos Geist, der mich quält, sondern Vanessa Riley – dieses clevere Mädchen aus meinem Physikkurs, das mitansehen musste, wie ich mir am Bunsenbrenner mein Massie-Block-Halstuch abgefackelt habe, und das aus irgendeinem Grund von der Spritztour weiß, die ich mit Logan unternommen habe. Leider hat sich herausgestellt, dass der Verkäufer, der deswegen gefeuert wurde, ihr Bruder A.J. war. Jetzt habe ich 72 Stunden, um Dad davon zu überzeugen, ihn wieder einzustellen, oder Vanessa verpetzt mich. In meinem Kopf dreht sich alles. Ich brauche eine Cola.

Nein, was zu essen.

Nein, einen Regenbogen.

Skittles-Spot.

CUT.

Fortsetzung folgt.

ENDE DER SZENE.

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DUFFY

Freitag

Officer Boyle kam genau zehn Minuten nach dem Notruf an. Ich hatte angenommen, er würde ins Haus gehen und warten, bis Lily auftaucht, damit er sie verhören kann, weil sie meine Sachen geklaut und in ihrem Schrank versteckt hat. Aber er stand nur auf unserer Veranda herum und stellte mir einen Haufen Fragen.

COP: Hat sie herumgelungert?

ICH: Herumgelungert?

COP: Du weißt schon, sich im Gebüsch versteckt. Dich verfolgt.

ICH: Nein.

COP: Hat sie dich mehrmals am Tag angerufen?

ICH: Nein.

COP: Dich mit Überwachungskameras ausspioniert?

ICH: Woher soll ich das wissen?

COP: Stimmt auch wieder. Hat sie dir unangemessene Geschenke gemacht?

ICH: Nein.

COP: Ist sie mal in einem Moment aufgetaucht, in dem du Hilfe brauchtest?

ICH: Häh? Nein. Ach, doch! Ich bin die Treppe runtergeflogen und sie hat mir hochgeholfen.

COP: Wie hast du reagiert?

ICH: Ich habe mich bedankt.

COP: Nachdem du dich bedankt hast, ist sie da gegangen oder geblieben?

ICH: Geblieben.

COP: Was hast du getan?

ICH: Ich habe ihr einen Dollar gegeben.

COP: Wieso?

ICH: Ich dachte, sie wartet auf ein Trinkgeld.

COP: Ein Trinkgeld?

ICH: Sie wissen schon, fürs Helfen.

Er notierte etwas in seinem Notizbuch. Ich versuchte, einen Blick zu erhaschen, aber er hielt es dicht vor sein Abzeichen.

COP: Hat sie jemals eine Situation manipuliert, um mit dir allein sein zu können?

Gefühl = Ja! Lily war ständig in meinem Zimmer, um die Trendemic-Klamotten zu kaufen. Sie war meine beste Kundin. Aber mein Job muss mein Geheimnis bleiben, also beschloss ich, meine Aussage etwas abzuändern.

ICH: Nein.

Gefühl = Ob er weiß, dass ich lüge?

COP: Hast du deinen Eltern davon erzählt?

ICH: Die sind nicht da.

Er klappte sein Notizbuch zu. Es klang wie eine Ohrfeige. Und fühlte sich auch wie eine an.

COP: Dieses Mädchen braucht einen Beratungstermin.

EINEN BERATUNGSTERMIN? EINEN GERICHTSTERMIN WOHL EHER!

Officer Boyle verließ die Veranda.

ICH: Ist das alles? Beratung?

COP: Was erwartest du von mir, mein Junge?

Gefühl = Warum sagen Polizisten immer so ätzende Dinge wie »mein Junge«?

ICH: Verhaften Sie sie!

COP: Weswegen?

ICH: Diebstahl? Stalking? Gestörtsein?

COP: Gestörtsein ist schwer nachzuweisen.

ICH: Meine Sachen waren in ihrem Schrank!

COP: Und was hast du in ihrem Schrank gemacht?

Gefühl = Auf wessen Seite steht der eigentlich??

ICH: Meine Hunde haben mich hingeführt.

COP: Kluge Viecher, nicht wahr?

ICH: Schätze schon.

COP: Hast du dir deine Sachen zurückgeholt?

ICH: Nein.

COP: Wieso nicht?

ICH: Weil ich den Tatort nicht verändern wollte.

Officer Boyle lachte, als ich das sagte. Aber nicht so wie Hud und Coops, wenn ich einen Witz mache. Eher so wie Mandy, als ich zu ihr gesagt habe, Robert Pattinsons Augen würden aussehen, als käme er gerade aus einem gechlorten Pool. So nach dem Motto – jaja, sehr interessant.

COP: Hört sich für mich nach einer harmlosen Verliebtheit an.

ICH: Harmlos?

COP: Du bist ein gut aussehender Junge, Andrew, und im entsprechenden Alter. Die Mädchen werden ein paar ziemlich verrückte Dinge tun, um deine Aufmerksamkeit zu erregen. Gewöhn dich dran, mein Junge. Ach was, genieß es. Es gibt nun wirklich Schlimmeres.

ICH: Können Sie nicht wenigstens dieses Ding ausstellen, das Chris Brown gekriegt hat, nachdem er Rihanna vermöbelt hat?

COP: Du meinst eine einstweilige Verfügung?

ICH: Ja, genau.

Er hatte kaum angefangen, die Verfügung zu schreiben, als über sein Funkgerät ein neuer Fall gemeldet wurde. Jemand hatte die öffentlichen Toiletten im Regal Park verwüstet.

Gefühl = Er hätte sagen sollen, dass er bis zum Hals in einem wichtigen Fall steckte; verlangen sollen, dass sie jemand anderen schickten. Aber stattdessen sah er mich an und sagte: Die Pflicht ruft.

Gefühl = Er hat Pflicht gesagt, dabei ist offensichtlich, dass er nur aufs Klo muss.

Wenn Hud und Coops jetzt da wären, hätte ich losgeprustet. Aber sie waren nicht da. Sie redeten auch nicht mehr mit mir. Und obwohl mein Gesicht über »Pflicht« lachen wollte, erlaubte mein Gehirn es nicht.

Er riss die Verfügung aus seinem Notizbuch und drückte sie mir in die Hand. Darauf stand:

I.D.E.A.L.

I – Ignoriere sie.

D – Denk nicht an sie.

E – Erzähl deinen Freunden nichts davon.

A – Abstand halten hilft am besten.

L – Lass Gras über die Sache wachsen.

ICH: Sollte da nicht stehen, dass Lily in den Knast kommt, wenn sie noch mal meine Sachen nimmt?

COP: Sprich mit deinen Eltern und befolge meine Anweisungen. Dann sollte alles gut werden.

ICH: Aber –

COP: Gewöhn dich dran, Romeo.

Dann ging er.

Gefühl = Romeo?!

Bin ich wirklich einer von diesen Typen, in die Mädchen sich verknallen? (Von Lily mal abgesehen; denn ich glaube immer noch, dass sie geisteskrank ist.) Meine Verwandten nennen mich »hübsch« und Mandys Freundinnen sagen Dinge wie »Was für ein heißer Knabe«, aber ich schätze, das tun sie nur, damit ich rot werde. Einmal hab ich mich gefragt, was Sheridan wohl von mir hält, aber das ist jetzt vorbei, weil der Typ, den wir nach Narvik verschiffen wollten, sich jetzt an ihrem Handy meldet und das tut weh.

Während ich noch auf der Veranda saß und über all das nachdachte, hörte ich ein Skateboard heranrollen.

Lily fuhr in unsere Einfahrt, mit Blättern im Haar und einem aufgeschürften Knie. Sie sah aus, als hätte sie sich aus ihrem eigenen Grab befreit, und ich fragte mich, wozu sie wohl sonst noch fähig war.

Gefühl = Bleib ganz ruhig.

Gefühl = Kann ich nicht.

Ich rannte ins Haus.

Sie fing an, Steine gegen mein Zimmerfenster zu werfen.

Gefühl = Das ist keine harmlose Verliebtheit.

LILY: Ich kann dir helfen, ich kann dir helfen!

Gefühl = Schon wieder diese Rettungsnummer.

Gefühl = Das müsste Officer Boyle sehen.

Ich wollte ihn gerade anrufen, als Mrs Bader-Huffman Lily ins Haus zog.

Gefühl = Ich schlafe bei Bubbie Libby, bis Mom und Dad nach Hause kommen.

BIS SPÄTER

Lily

Samstag, 13. Oktober 2012

Ich war noch lange nicht mit meinem letzten Eintrag fertig, als Mom in mein Zimmer kam.

»Schließ dein Tagebuch«, verlangte sie. Hastig beendete ich die Szene, in der ich auf Blakes Bauch lag und am Himmel nach Sternschnuppen Ausschau hielt. Ich wollte über den Polizisten schreiben, der uns auf dem Dach der Noble High erwischt hatte. Darüber, wie ich Blake überredet hatte, zu Octavias Party zurückzugehen und Vanessa dazu zu bringen, dass sie sich in den Computer hackt und meine Zensuren verbessert. Und darüber, was Blake alles gesagt hatte, um mich nach meinem Nicht-Date mit Duffy aufzuheitern. Aber Mom unterbrach mich: »Sofort! Würdest du mir bitte verraten, was heute Abend passiert ist?«

»Wir leben in einer großen Welt, Nora, könntest du das ein bisschen eingrenzen?«

»Alan!«, rief sie. »Kommst du mal her?«

Ich wusste, dass ich unverschämt war. Ich wusste auch, dass meine Mom das nicht verdient hatte. Es war mir egal. Ich wollte sie wütend machen. Ich brauchte die Gewissheit, dass mein Verhalten sie ärgerte. Dass sie mich genug liebte, um mich zu hassen. Denn das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, es ist Gleichgültigkeit. Und ich würde die Nacht garantiert nicht überleben, wenn noch eine weitere Person so tat, als wäre ich ihr vollkommen egal.

»Was ist denn?«, fragte Dad aus sicherem Abstand. Er verhält sich wie ein Bluthund, wenn es darum geht, Spannungen zu erschnüffeln, aber sobald es um deren Lösung geht, wird er zu einem feigen Kaninchen,

»Die Kurzfassung?«, sagte Mom. »Ich habe vor acht Jahren meine Karriere als Kinderpsychologin aufgegeben, um unserer Tochter Heimunterricht zu geben. Und dann hat sie mich eines Tages angebettelt, sie auf eine öffentliche Schule zu schicken, und ich habe wider besseres Wissen zugestimmt. Doch jetzt, nach sechs kurzen Wochen, ist alles, was ich ihr beigebracht habe, alles, was sie war« – Mom schnippte mit den Fingern –, »wie weggeblasen.«

»Wie kannst du das behaupten?«, fragte ich.

»Mal sehen.« Mom tippte sich ans Kinn. »Du kommst immer später aus der Schule, du bist in einen Modeclub eingetreten und kleidest dich seitdem wie eine europäische Partymaus, du hast uns angelogen, was deine Pläne für den heutigen Abend angeht, und ich habe dich gerade dabei erwischt, wie du Steine gegen die Fenster der Nachbarn geworfen hast –«

»Nein«, sagte ich. »Wie kannst du das mit den ›sechs kurzen Wochen‹ sagen, obwohl doch alle Wochen sieben Tage haben? Das ergibt keinen Sinn.«

»Es reicht!«, fauchte Dad. (Endlich!) »Was ist los, Lily?«

Ich spielte mit dem Gedanken, die Wahrheit zu sagen: dass es ihre Schuld war, dass ich keine Ahnung vom wahren Leben hatte. Und dass ich dumm genug gewesen war, zu glauben, dass Andrew Duffy mir dabei helfen würde, das wahre Leben kennenzulernen. Mit seinen grünen Augen und den Strubbelhaaren. Seinem Basketballtalent und den Nike-Sachen, den Kapuzenpullis und Videospiel-Rekorden. Dem lässigen Gang, der lauten Musik, den würzigen Energydrinks, der beliebten Schwester, den namenlosen Hunden, der Rasendeko an Feiertagen und den Freunden, deren Namen nur aus einer Silbe bestanden.

Jungs wie er mögen Mädchen wie mich nicht. Mit meinen durchfallbraunen Augen und den Kräuselhaaren. Meinen nutzlosen Fähigkeiten, aus den Klassikern zu zitieren und das Alphabet in unter einer Minute rückwärts aufzusagen. Mit meiner Lexikonsammlung und den öden Klamotten. Meiner Klarlack-Maniküre, den koscheren Sandwiches, der Besessenheit von dem Wort »Coxsackie«, meinen intellektuellen Freunden und meinem besten Freund Blake, der niemandem verraten will, dass er schwul ist.

Wenn Sheridan Spencer mir nicht gesagt hätte, dass Duffys Einladung zur Modenschau kein Date war, würde ich mir jetzt vielleicht immer noch Hoffnungen machen. Und dafür gebe ich meinen Eltern die Schuld.

Mich vom öffentlichen Schulsystem fernzuhalten, hat mich zwar ziemlich belesen gemacht, zugleich aber auch zu einem sozialen Analphabeten. Hätte Mom mir beigebracht, wie man Leute liest anstatt Latein, hätte ich Sheridan Spencer nicht gebraucht, um Duffy für mich zu übersetzen. Ich hätte mir nicht mühsam die Haare geglättet oder Make-up getragen. Hätte kein Kleid angezogen. Kein enges. Und vor allem kein rotes! Ich wäre nicht allein im Dunkeln heulend auf dem Skateboard gefahren. Die Tränen hätten mir nicht den Blick verschleiert und ich wäre nicht gestürzt. Hätte mir nicht das Knie aufgeschlagen und wäre nicht in einem Haufen Blätter gelandet.

Als ich um die Kurve kam, fuhr gerade ein Polizeiwagen von Duffys Grundstück und ich fragte mich, ob Blake vielleicht recht hatte, dass mit Duffy etwas nicht stimmt. Etwas Ernstes? Was, wenn er wirklich vorgehabt hatte, sich mit mir zu treffen, aber nicht konnte? Wie in Die große Liebe meines Lebens, wo Terry sich mit Nickie auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings treffen will, aber auf dem Weg dorthin von einem Auto angefahren wird. Nickie gibt schließlich auf und erfährt nie, dass sie im Krankenhaus liegt …

Voller Sorge war ich in seine Einfahrt eingebogen. Er stand auf der Veranda. Ich lächelte erleichtert und lief auf ihn zu, um mich zu vergewissern, dass mit ihm alles okay war, aber er rannte ins Haus und schlug die Tür zu.

Einen Moment lang stand ich nur da wie vom Donner gerührt. Hatte er das wirklich gerade getan? So zu tun, als würde man nicht existieren, wenn man tatsächlich nur einen Meter entfernt steht, ist ziemlich dreist. So dreist, dass ich mich fragte, ob ich womöglich zu einem Geist geworden war. Als hätte mich das Gefühl, unsichtbar zu sein, wirklich unsichtbar werden lassen.

Da ich nichts getan hatte, was eine solche Reaktion erklären konnte, vermutete ich irgendwelche finsteren Machenschaften. Vielleicht hielt man ihn als Geisel. Und er hatte es irgendwie geschafft, die Polizei zu alarmieren, doch der Täter hatte es bemerkt und ihn gezwungen, die Cops abzuwimmeln. Danach musste er sofort ins Haus zurückkehren, sonst würde seine ganze Familie ausgelöscht, angefangen mit den namenlosen Hunden …

Während ich noch überlegte, was ich tun könnte, ging oben ein Licht an und gleich wieder aus. Er versuchte, mir etwas mitzuteilen. Ich warf einen Stein, um ihm zu zeigen, dass ich für ihn da war.

Als er nicht reagierte, rief ich: »Ich kann dir helfen! Ich kann dir helfen! Das werde ich!«

Das war der Moment, in dem Mom mich ins Haus gezerrt und auf mein Zimmer geschickt hatte, das aus irgendeinem Grund nach Hundekacke riecht. Vielleicht, weil auch der Rest meines Lebens sich in –

»Lily, antworte deinem Vater«, verlangte Mom. »Was ist los mit dir? Wir machen uns allmählich Sorgen um dich.«

Ich konnte nicht die ganze Geschichte erzählen und deshalb sagte ich nur: »Meine Pläne sind nicht aufgegangen, das ist alles. Ich habe Van Goghs Sternennacht erwartet und stattdessen Munchs Der Schrei bekommen. Ihr habt mir beigebracht, meine Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben, und ihr hattet recht. Lektion gelernt.«

Mom lächelte stolz. Da tat ich es auch. Sie weiß immer noch nicht, was in letzter Zeit in mich gefahren ist, und ich habe immer noch keine Ahnung, wieso Duffy mich ignoriert. Aber dieser Moment war der Beweis, dass wir beide von Bedeutung sind. Und mehr wollten wir gar nicht.

Lily Bader-Huffman-Duffy

JAGGER

13. Okt.

Ich streiche nichts ahnend Marmelade auf meinen Toast und aus heiterem Himmel lässt meine Mutter die G-Bombe platzen.

– Eine Gesichtsmaske?, wiederhole ich. Wieso sollte ich eine Gesichtsmaske wollen?

– Ich kann deine verstopften Poren schon über den Tisch hinweg sehen. Auch ohne Brille.

Ich sage, dass es sicher ein Ausschlag oder so was ist. Aber ich weiß es besser. Es sind meine Lügen. Sie suchen sich einen Weg nach draußen.

Nachdem Mutter zum Tennis gefahren ist, ziehe ich meine Skihose, ein Thermounterhemd, mein Vampire-Weekend-T-Shirt, einen Wollpullover und eine Mütze an.

Ich stelle die Zeituhr der Sauna auf zwanzig Minuten und gehe hinein.

Nach einer Minute fällt mir das Atmen schwer.

Nach drei Minuten verschwimmt alles vor meinen Augen.

Nach fünf sacke ich zusammen.

Meine Wange landet auf dem Metallhaken von meinem alten Skipass. Es brennt. Ich schreie auf und wanke zur Tür.

Ich gehe hinaus ins Badezimmer und atme gierig die kühle Luft ein.

Ich reiße mir die Sachen vom Leib.

Meine Brust ist knallrot. Auf der linken Wange haben sich zwei rote Striche eingebrannt.

Ich beuge mich dicht an den Spiegel, um nachzusehen, ob fünf Minuten gereicht haben, um meine Lügen auszuschwitzen.

Mir ist so schwindelig, dass ich umkippe.

Ms Silver erscheint mir im Traum.

Sie sagt, Tagebücher wären ein sicherer Ort für unliebsame Gedanken, und rät mir, die Lügen in deren Seiten zu vergraben.

Ich frage, ob das meine Poren wieder frei macht.

Meine Poren und meinen Kopf, sagt sie.

Okay, sage ich.

Ich tue alles, damit Mutter keine weitere G-Bombe platzen lässt.

LÜGE NR. 1: Meine Eltern, Carla und Ed kamen am 13. Februar 2011 ins Gefängnis, weil sie einen Kriminellen fertiggemacht haben.

LÜGE NR. 2: Sie sitzen in der Todeszelle.

LÜGE NR. 3: Am Tag ihrer Verhaftung kam ein Sozialarbeiter und nahm mich mit.

LÜGE NR. 4: Ich habe mich mit vierzehn für volljährig erklären lassen.

LÜGE NR. 5: Ich lebe im Hinterzimmer von Randys Zooladen.

LÜGE NR. 6: Randy lässt mich dort wohnen, solange ich abends die Tiere füttere.

LÜGE NR. 7: Randy trifft sich mit internationalen Tierhändlern, die Waffen tragen.

LÜGE NR. 8: Ich fahre mit dem Zug nach Manhattan, um meine Eltern im Gefängnis zu besuchen. (Gibt es in Manhattan überhaupt ein Gefängnis? Sollte ich wohl mal nachprüfen.)

LÜGE NR. 9: Mom ist Ernährungsberaterin, Dad Apotheker.

LÜGE NR. 10: Ich darf meine Entschuldigungen selber schreiben und auch die Klassenarbeiten selber unterzeichnen.

LÜGE NR. 11: Ich habe ein Fahrrad gestohlen.

LÜGE NR. 12: Ich werde von einem ehemaligen Navy Seal namens Irrer Pat verfolgt, der sich für Pat Junior rächen will, den Kriminellen, den meine Eltern gekillt haben.

LÜGE NR. 13: Ich habe Audri erzählt, der FemFresh-Stift wäre in der Box mit dem Tagebuch gewesen.

LÜGE NR. 14: Ich sagte, dass ich FemFresh für eine Firma gehalten habe, die Bioprodukte vermarktet.

LÜGE NR. 15: Ich habe eine Debatte zum Thema Todesstrafe gewonnen, weil meine Eltern im Todestrakt sitzen.

LÜGE NR. 16: Ich habe Audri gesagt, dass ich weiß, wie es sich anfühlt, seine Familie zu verlieren. Und dass ich deswegen weine.

LÜGE NR. 17: Ich habe Audri gesagt, dass der Irre Pat auf Octavias Party war.

LÜGE NR. 18: Alles, was ich Vater gestern Abend gesagt habe, war gelogen. (Sogar mein Gähnen. Ich war gar nicht müde.)

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(LÜGE NR. 19: Mein Name beginnt mit einem J.)

VANESSA

13. Oktober

Ich habe mitten in Christina Applegates Eröffnungsmonolog den Ton von Saturday Night Live weggedrückt, um mich aufs Tagebuchschreiben zu konzentrieren. Denn wenn ich schreibe, kann ich nicht kratzen. Und wenn ich nicht kratzen kann, sehen meine Arme auch nicht aus wie nach fünf Runden Nahkampf gegen Brombeerbüsche.

Veritas? Ich vermisse die Mittelschule. Damals war das Leben so einfach und so lohnend.62 Ich war Vorbild, Musterschülerin und führendes Model der Fashion-für-alle-Felle-Modenschau zugunsten des Tierheims. Aber jetzt ist alles so kompliziert geworden und juckt so furchtbar. Alle haben gesagt, dass die Noble High schwierig ist, aber ich hätte nie gedacht, dass sie auch für mich schwierig sein würde. Nur für durchschnittliche Leute. Oh, mein Gott, was, wenn ich auch nur Durchschnitt bin?

ES JUCKT!

Ich weiß, ich sollte aufhören, daran zu denken, aber ich kann nicht. Ich hätte Lily gestern Abend nicht auf dem Dach der Noble sitzen lassen sollen. Ich hätte mich in ihre Zensuren hacken sollen, wie ich es versprochen hatte. Was macht es schon, dass sie mir Blake weggenommen hat. Hätte ich ihre Noten angehoben, statt sauer auf sie zu sein, könnte sie mich jetzt nicht fürs Hacken ans Messer liefern, weil sie dann genauso schuldig wäre.

Doch jetzt schickt sie mir Drohungen mit der Post. Hier die letzte:

ICH WUSSTE, DASS DU ETWAS VORHATTEST.

JETZT HABE ICH DEN BEWEIS.

Ahhhhhhhhhhhhhhhhh! Es juckt, juckt, juckt … Ich muss mich unbedingt kratzen …

Mist!

Ich werde kratzend untergehen.63

Zumindest habe ich einen Weg gefunden, wie A.J. seinen Job im BMW-Autohaus zurückbekommen kann. Genau genommen habe ich mir das Mädchen vorgeknöpft, das den Wagen geklaut und zugelassen hat, dass mein Bruder dafür bestraft wurde. Wie sich herausgestellt hat, war es Sheridan Spencer, die Tochter vom Boss. Ich habe dieser rückgratlosen Barbie gesagt, dass sie gefälligst alles in Ordnung bringen soll, sonst würde ich sie ans Messer liefern.

… falls Lily mich nicht zuerst ans Messer liefert. Dann wäre ich erledigt.

Das kann ich nicht zulassen. Sie darf mir nicht im selben Monat Blake und meinen Stolz nehmen. Das lasse ich nicht zu. Lieber stelle ich mich.64

Hmmm…

Ich könnte mein gestörtes Familienleben für mein mangelndes Urteilsvermögen verantwortlich machen. Schulleiter Alden wird mich sicher bemitleiden und mit einer Ermahnung davonkommen lassen. Die Nachricht von meinem Hack wird sich im Netz verbreiten und ich werde mit Jobangeboten von Microsoft und Apple überschwemmt werden. Natürlich lehne ich alle ab … zumindest so lange, bis ich sicher sein kann, dass die Ehe von Mom und Dad gerettet ist. Was sofort der Fall sein wird, wenn sie erkennen, dass ihre ewige Streiterei mich erst dazu getrieben hat, mich in den Schulcomputer einzuhacken.

OMG. Problem gelöst. Vergeben Sie mir, Schulleiter Alden, denn ich habe gesündigt …

Und jetzt zurück zu Christina.

62 Buchstäblich lohnend. Ich habe 159 Pokale abgesahnt.

63 Besser als mit fliegenden Fahnen, stimmt’s?

64 Ich wette, es gibt einen Pokal für Ehrlichkeit; vielleicht die Märtyrer-Medaille oder den Courage-Cup.

DUFFY

Montag

Ich sitze auf einer Bank vor Abercrombie & Fitch und warte auf Mandy, die gerade ihren Lohnscheck abholt. Wie’s aussieht, legt sie außerdem eine Sonderschicht ein, denn sie ist nun schon zwanzig Minuten da drin.

Ein kleines Mädchen hat gerade eine Handvoll Kleingeld in den Brunnen geworfen und sich dabei nicht einmal etwas gewünscht.

Gefühl = was für eine Verschwendung.

Hätte ich eine Handvoll Münzen, würde ich verlangen, dass der Brunnen mein Leben wieder auf die Reihe bringt.

Ich habe gerade in meinem Rucksack nach Kleingeld gesucht. Ich habe keine einzige Münze gefunden.

Gefühl = Sogar mein Rucksack ist pleite.

Andererseits ist alles so schrecklich, dass ich mehr brauche als nur ein paar Wünsche. Ich brauche ein Wunder. Das alles nur, weil mich die Jungs aus der Mannschaft am Freitagabend dabei erwischt haben, wie ich die King’s Lane hochgerannt bin. Ich bin gerannt, obwohl ich eigentlich mit einem verletzten Knöchel herumhumpeln sollte. Ich hatte gehofft, dass bis heute Gras über die Sache gewachsen wäre, aber keine Chance. Das ganze Training war ein einziger Witz. Auf meine Kosten.

Wieso hat es Duffy so eilig? Weil er aufs Klo RENNT.

Was ist Duffys Lieblingslied? RUN BOY RUN.

Wieso fährt Duffy nicht im Mannschaftsbus mit? Weil er lieber RENNT.

Es wurde so schlimm, dass ich Hud und Coops am liebsten von der Trendemic-Modenschau erzählt hätte. Aber das konnte ich nicht. Sie würden fragen, wieso ich überhaupt zu einer Modenschau gehe, und dann müsste ich ihnen von dem Geld erzählen, dass ich Anton schulde, was dazu führen würde, dass ich ihnen sagen müsste, dass Dad pleite war. Und ich hatte ihm versprechen müssen, es niemandem zu sagen, vor allem nicht Hud, weil die Immobilienfirma seines Vaters die Konkurrenz ist. Also musste ich es aushalten.

Meine einzige Chance, sie wieder auf meine Seite zu bringen, war, ihre Sticheleien zu ignorieren und ihnen zu zeigen, dass sie mich brauchten, auch wenn sie mich nicht mehr leiden konnten.

Als Coach Bammer das Spiel anpfiff, stürzte ich mich, wie der Stier in Pamplona, der Bubbie Libby und Großvater Stu auf ihrer Hochzeitsreise gehetzt hatte, auf den Ball.

Ich warf einen Korb, als Ryan mir den Ellbogen in die Rippen stieß.

Ich warf einen Korb, als Steve mir seinen Achselschweiß ins Gesicht schmierte.

Ich warf einen Korb, als Logan zischte: »RENN, Old Mc-Donald.«

Ich warf noch acht weitere Körbe. Hörten sie deswegen auf, mich zu nerven? Nein. Die Witze gingen auch nach dem Spiel und unter der Dusche weiter. Aber wenigstens sagte keiner, dass er mich aus der Mannschaft haben wollte.

Gefühl = Es hat funktioniert.

Auf dem Weg nach draußen hielt mich der Coach auf.

COACH BAMMER: Duffy?

ICH: Ja.

COACH BAMMER: Gutes Spiel heute.

ICH: Danke.

COACH BAMMER: Besser als gut. Wundersam.

ICH: Echt? Cool.

COACH BAMMER: Was hast du heute gegessen?

ICH: Häh?

COACH BAMMER: Da muss ein neues Superfutter auf dem Markt sein.

Ich dachte, er machte einen Witz, und versuchte zu lachen.

COACH BAMMER: Nein, im Ernst. Ich bin nun schon siebenundzwanzig Jahre lang Basketballtrainer, aber ich habe noch nie einen Knöchel so schnell heilen sehen.

Gefühl = oh-oh.

Wenn Coops noch da wäre, hätte er sicher so was gesagt wie »Heile mit Weile« oder »Heil wie ein Pfeil«. Aber der war schon lange weg.

COACH BAMMER: Also sag schon, wie hast du das gemacht?

ICH: Eis, Hitze, Eis, Hitze … Sie wissen schon.

COACH BAMMER: Bei all der Hitze bist du perfekt ausgerüstet für deine neue Position bei den Flames.

ICH: Neue Position?

COACH BAMMER: Herzlichen Glückwunsch, Mr Duffy. Du bist unser neuer Ersatzbankwärmer.

Gefühl = Nein. Bitte, bitte, bitte, nein. Ich kann nicht auf der Bank sitzen. Ich muss spielen. Das können Sie mir nicht antun. Bitte tun Sie mir das nicht an!

ICH: Aber –

COACH BAMMER: Dies ist ein Mannschaftssport und du hast dein Team im Stich gelassen, indem du eine Verletzung vorgetäuscht hast.

ICH: Aber wir spielen am Freitag gegen Meadowlarks. Sie brauchen mich.

COACH BAMMER: Ich brauche Aufopferungsbereitschaft und Zuverlässigkeit, sonst nichts.

ICH: Das kriegen Sie von mir, das schwöre ich! Lassen Sie mich spielen. Coach, bitte! Es wird nicht wieder vorkommen, das verspreche ich.

COACH BAMMER: Du bist suspendiert, Duffy. Ich erwarte dich pünktlich zu jedem Training und jedem Spiel auf dieser Bank oder du kannst dich von der Schulmannschaft verabschieden.

ICH: Für wie lange?

COACH BAMMER: Bis diese kalte Bank schön warm geworden ist.

Gefühl = Ich bin erledigt.

Doch genau in dem Augenblick, in dem ich die Sporthalle verließ, passierte etwas Cooles –

AUSZEIT! Ich habe gerade gesehen, wie Blake in den J.Crew-Laden gegangen ist. Das bedeutet, dass Lily auch hier sein dürfte. Ich muss mich verstecken.

BIS SPÄTER

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