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Cupido Darts – Meeting Mr. C

Meeting Mr. C.

(… ist eine Kurz-Trilogie in der es sich stets um dieselben Protagonisten dreht: Eine junge Deutsche namens Reo und Cody, einen vielseitig begabten US-Amerikaner. In jeder Kurzgeschichte begegnen sie sich zum ersten Mal – immer in einer anderen Situation. Was mit den beiden nach jeder Kurzgeschichte geschieht, wird jedoch liebend gern der eigenen Fantasie überlassen …)

Rika Federkleyd, Mai 2015

In Bed

Ich stehe vor der Studiotür. Sie ist aus verzinktem Metall, hat einige Beulen im unteren Bereich und sieht aus, als würde sie sehr schwer aufgehen. Um den Türgriff herum ist das Metall zerkratzt, als hätten jahrelang Menschen mit vollen Einkaufstaschen am Arm versucht, das Schloss mit dem Schlüssel zu treffen. Hier soll also das Shooting stattfinden. Die Hand bereits auf dem Türöffner, atme ich noch einmal tief durch. Meine Arme und Beine fühlen sich an, als bestünden sie aus einer gummiartigen Masse. Soll ich das wirklich durchziehen? Ja, verdammt, Augen zu und durch – du packst das!, rede ich mir selbst ein. Dann drücke ich den Türöffner schwungvoll nach unten, stemme mich gegen die Tür und betrete das Studio.

Vor einer Woche ging ich auf dem Rodeo Drive spazieren. Es war mein erster freier Nachmittag hier in L.A. und ich hatte vor, mir die Nase an den Fensterscheiben der viel zu teuren Luxusläden platt zu drücken. Denn leisten könnte ich mir diese teuren Kleider nie im Leben. Aber das muss ich auch nicht unbedingt. Sie anzusehen genügte mir in diesem Moment voll und ganz. Das Bezahlen dieser gepfefferten Summen überlasse ich liebend gerne den Schönen und Reichen. Eine einfache Studentin aus Deutschland, die ihr Jura-Studium für ein Jahr Work-and-Travel unterbrochen hat, gibt sich schon mit den kleinen Dingen des Lebens zufrieden!

So wie zum Beispiel mit einem Job in einer winzigen Bar in Venice. Meine erste Arbeitsstelle hier in den USA. Leider ist sie jedoch so schlecht bezahlt, dass ich mir von dem Gehalt gerade einmal das Nötigste leisten kann. Umso neugieriger war ich, als mich ein Mann mittleren Alters ansprach, als ich gerade vor dem Schaufenster von Bvlgari stand. Er grüßte mich freundlich, was bei den Amerikanern üblich zu sein scheint, jedenfalls hatte ich bis dato nicht anderes erlebt. Ich grüßte ebenso freundlich zurück.

»Du siehst klasse aus«, sagte der Mann und sah mir dabei nur ins Gesicht. Ich wurde rot.

»Ach, äh, danke«, antwortete ich verlegen. Ich selbst finde mein Äußeres zwar ganz okay, aber wirklich gut sehen für mich immer nur die anderen aus.

Der Mann reichte mir eine kleine Visitenkarte.

»Ich bin Model-Scout und suche noch ein passendes Mädchen für ein Cover-Shooting. Genauer gesagt für das Cover der neuen Romanreihe von Helen Martinez. Der Verlag ist bereit, fünfhundert Dollar zu zahlen. Wie sieht’s aus? Hast du Interesse?«

Ich? Model? Für ein Buchcover von Helen Martinez? Sie ist eine der beliebtesten Buchautoren hier in den Staaten und bekannt für ihren Hang zur Melodramatik.

»Also ich, ähm«, stotterte ich und wusste nicht, wo ich hinsehen sollte. Fünfhundert Mäuse!, zischte mein Unterbewusstsein. Das ist verdammt viel Geld, Reo. Nimm an! »Und Sie meinen das auch wirklich ernst, ja?«, fragte ich sicherheitshalber noch einmal nach.

Der Mann lächelte mich ehrlich an.

»Ja. Absolut. Nach genau so einem Typ wie dich habe ich gesucht. Das Mädchen von nebenan. Natürlich, unverbraucht und süß.«

Spätestens ab da geriet ich ins Zweifeln. Er suchte doch nicht wirklich nach einer eins dreiundsechzig kleinen Dreiundzwanzigjährigen, die bis auf ein bisschen Mascara kein Make-up trägt. Ich bin zwar schlank, besitze aber durchaus auch Stellen an meinem Körper, die mir absolut nicht gefallen. Unter anderem zählen mein eher mittelprächtiger Busen und mein dafür umso fülligerer Hintern dazu.

Auf meinen skeptischen Blick hin, bestätigte mir der Mann völlig überzeugt: »Vertrau mir, das wird perfekt. Du bist perfekt!«

Er verstand es zweifellos, mich um den Finger zu wickeln, denn hier stehe ich nun – vor einem Foto-Set in einem Studio mitten in Los Angeles. Es ist niemand zu sehen, doch das Set ist bereits aufgebaut. Vor einer mit Ornamenten verzierten Wand steht ein aus hellem Bambus gefertigtes Himmelbett. An jedem einzelnen der vier Pfosten sind weiße, fast durchscheinende Tücher befestigt, die den Südseecharakter des Bettes noch unterstreichen.

Mir wird langsam aber sicher bewusst, dass die Fotos aller Wahrscheinlichkeit nach auf diesem Bett aufgenommen werden. Ich versuche die aufkeimende Panik herunterzuschlucken.

»Hallo«, grüßt mich eine männliche Stimme von hinten. »Du musst Reonora sein, richtig? Willkommen im Studio six-eleven. Ich bin Peter McKenzie, der Fotograf.« Er streckt mir mit einem typisch kalifornischen Lächeln die Hand entgegen.

Trotz meiner Nervosität erwidere ich sein Lächeln.

»Hi. Bitte nennen Sie mich Reo.«

Es war Peter anzuhören, dass er Schwierigkeiten hatte, meinen Namen richtig auszusprechen. Da ist er leider nur einer von vielen. Deshalb kann ich die lange Version meines Namens einfach nicht ausstehen und weiß bis heute nicht, was meine Eltern damals geritten hat, mich so zu nennen. Niemand heißt so. Wirklich niemand – außer ich. Aber auf diese Art von Einzigartigkeit kann ich getrost verzichten.

Peter klatscht in die Hände und im Raum schallt es etwas.

»Okay, Reo. Du weißt, worum es geht?« Sein erwartungsvoller Blick ängstigt mich.

»Äh, um ein Shooting, richtig? Für ein Buchcover.« Die letzten Worte hören sich aus meinem Mund eher wie eine Frage an.

»Richtig. Die Romanreihe, um die es geht, ist von keiner Geringeren als Helen Martinez geschrieben und heißt Beloved. Sie besteht aus insgesamt vier Büchern. Der erste Teil soll schon nächsten Monat veröffentlicht werden. Und damit die Sache ein voller Erfolg wird, ist ein gelungenes Cover das absolute Nonplusultra.«

Hat er gerade Nonplusultra gesagt? Ich bin verwirrt und es strengt mich immer mehr an, seinem sich beinahe überschlagenden Englisch zu folgen.

»Was genau erwarten Sie von mir?«, frage ich, ihn unterbrechend. Ich weiß, dass das unhöflich ist, aber es geht nicht anders.

In diesem Moment öffnet sich die Tür, durch die ich kurz zuvor gekommen bin, und ein Mann betritt das Studio. Er trägt eine Sonnenbrille, die er jedoch absetzt, sobald er Peter und mich sieht. Ich begehe den zweiten Fauxpas in Sachen Benehmen, indem ich den Mann ganz ungeniert anstarre. Doch auch jetzt kann ich nicht anders. Er ist einfach zu schön: Ganze zwei Köpfe größer als ich, muskulös und gebräunt. Er könnte von Beruf aus Model sein. Oder aber auch Ladykiller. Eigentlich ist er so gar nicht der Typ Mann, den ich sonst bevorzuge, aber seine Aura ist so allgegenwärtig, dass mir beinahe schwindelig wird. Mit seinen graugrünen Augen sieht er mich eindringlich an.

»Hi, ich bin Cody.« Er gibt mir die Hand.

Ich benötige einige Sekunden, um mich von seinem schönen Gesicht loszureißen. Diese Lippen, die von einem kurzen Dreitagebart umgeben sind, der sich weiter über einen Teil seiner Wangen und die komplette Kinnpartie zieht, sind absolut perfekt. Genau wie sein kurzes Haar, das er am Oberkopf mit ein wenig Gel zurechtgezupft hat. Ich schätze ihn auf Anfang, höchstens Mitte dreißig.

»Hey«, sage ich und erwidere den Handschlag schließlich. »Freut mich. Ich heiße Reo.« Sein Handschlag ist fest, aber nicht zu fest. Die angenehme Wärme seiner Hand lässt mich dennoch zusammenfahren, da meine eigenen Hände vor Aufregung viel zu kalt und unangenehm feucht sind.

»Diesen Namen höre ich zum ersten Mal«, stellt Cody überrascht fest.

»Ja, er ist ziemlich selten«, erwidere ich und möchte am liebsten das Thema wechseln. Aber das ist nicht nötig, denn der Fotograf unterbricht unseren Smalltalk.

»Dann sind wir ja endlich komplett«, sagt Peter freudig. »Reo, das ist Cody Chapman. Er wird mit dir zusammen posieren.«

Ich verstehe nicht. »Heißt das, dass das kein Einzelshooting wird?«, frage ich perplex.

Peter lächelt. »Natürlich nicht. Was hast du denn gedacht? Zu einem Liebespaar gehören immer noch zwei.«

Liebespaar? Doch noch bevor ich etwas sagen kann, werde ich von Cody abgelenkt, der zu dem Bett hinübergegangen ist, und sich nun sein Shirt über den Kopf zieht. Oh – mein – Gott. Sein Körper sah bereits unter der Kleidung fantastisch aus, doch jetzt, ohne sein Oberteil, kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen.

»Dort drüben hängt das, was du tragen wirst, Reo«, Peter nickt in die andere Richtung des Studios, wo BHs und Slips nach Farben sortiert an einer Stange hängen. Das ist nicht sein Ernst. Ich will den Kopf schütteln, doch Peter redet einfach weiter. »Wenn du dich wohler fühlst, können wir aber gerne auch erst einmal ein paar Probeschüsse mit dem machen, was du jetzt noch trägst.«

Was ich jetzt noch trage. Ich schlucke schwer. Worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Wieso habe ich diesen Model-Scout nicht mit mehr Fragen gelöchert? Dann wäre mir diese peinliche Situation jetzt erspart geblieben, denn ich würde mich definitiv an einem völlig anderen Ort befinden.

Peter greift zu seiner professionellen Kamera. »Geh rüber zu Cody aufs Bett. Mach’s dir bequem. Ich muss sowieso noch ein paar Einstellungen vornehmen, bevor wir richtig loslegen können.«

Mit hämmerndem Herzen und Knien, die so weich sind, als könnten sie jeden Moment versagen, gehe ich auf Cody zu, der sich vollkommen locker an das Kopfende des Bettes gesetzt hat und mit dem Rücken dagegenlehnt. Er sieht zu mir auf und ich erkenne winzige Lachfältchen in seinen Mundwinkeln. Selbst dieses kleine Lächeln an ihm ist absolut hinreißend.

»Aufgeregt?«, fragt er, als ich mich am Fußende des Bettes niederlasse und aus meinen Schuhen schlüpfe.

»Ist das denn so offensichtlich?«, frage ich nach unten blickend.

»Wie viele Fotoshootings hattest du denn bisher?«

Um diese Frage zu beantworten brauche ich nicht lange. »Noch gar keins. Es sei denn Bewerbungsfotos zählen mit dazu.«

Cody hebt eine Augenbraue. »Okay«, sagt er nur, doch es scheint mehr ihm selbst zu gelten.

»Könnte also ein langer Tag werden«, gebe ich entschuldigend zu.

»Mach dir wegen mir keine Gedanken. Ich habe Zeit.« Ein seltsames Funkeln liegt in seinen Augen und dieser eine Blick genügt, um in meinem Unterleib ein wohliges Kribbeln zu entfachen. »Komm her. Setzt dich zu mir.«

Nervös rutsche ich nach hinten und spüre plötzlich Codys Hände auf meinen Schultern. Er beginnt mich mit ein wenig Druck zu massieren. »Sei ganz locker. Ich bin mir sicher, dass du das meistern wirst.«

Ich lächle verlegen, dankbar für seine netten Worte, und beginne, die kleine Massage zu genießen. Er hat sich direkt hinter mich gesetzt und ich kann die Wärme seines Körpers in meinem Rücken spüren.

Dann fällt mir noch etwas ein. »Ich habe noch überhaupt kein Make-up drauf.«

Peter schüttelt den Kopf, während er konzentriert an seiner Kamera herumhantiert. »Nicht nötig. Deine Haut braucht keins. Der Verlag wollte ein natürliches Mädchen. Ich könnte kein passenderes Gesicht vor mir haben, außer deinem.«

Auf sein Kompliment weiß ich nichts zu erwidern. Selbstverständlich fühle ich mich geschmeichelt, dennoch frage ich mich, ob die Qualität der Fotos nicht darunter leidet, wenn mein Gesicht, auf dem ein paar leichte Sommersprossen zu sehen sind, ohne Make-up abgelichtet wird. Aber schließlich ist er der Fotograf und ich bin nur das unwissende Fotomodell.

»Besser?«, fragt Cody nach einer Weile.

Ich nicke. Seine Hände verschwinden von meinen Schultern und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als sie wieder auf mir zu spüren.

»Alles klar, ihr beiden. Von mir aus kann’s losgehen«, sagt Peter. »Reo. Was denkst du? Bist du bereit für die Dessous?«

Sofort verkrampfe ich mich wieder, möchte mich vor den beiden Männern jedoch nicht blamieren und nicke. Dann steige ich vom Bett und gehe zu der Kleiderstange hinüber. Die Dessous sehen wirklich erstklassig aus. »Was davon soll ich anziehen?«, höre ich mich fragen.

»Den dunkelblauen BH und den passenden Slip«, antwortet Peter.

Ohne mich umzudrehen greife ich die beiden Kleiderbügel und trete hinter den neben mir stehenden Paravent. Meine Finger zittern, als ich meine Hose ausziehe und mich auch noch vom Rest meiner Kleidung trennen muss. Dann steige ich in den spitzenbesetzten Slip und ziehe den dazu passenden BH an. Beides passt wie angegossen. Mir ist schlecht und es kostet mich einiges an Überwindung, hinter dem Paravent hervorzutreten, doch letztendlich gebe ich mir einen Ruck und tue es.

»Wow«, pfeift Peter durch die Zähne. »Du siehst heiß aus, Baby.«

Und ich fühle mich auch so. Allerdings ist meine Hitze eher der Röte in meinem Gesicht zuzuschreiben. Ich nuschle ein verlegenes »Danke« und steige wieder aufs Bett.

»Knie dich vor Cody«, weist mich Peter an. »Und Cody, du kniest dich ihr genau gegenüber.«

Ich merke, wie sich mein Gesicht verkrampft, als ich versuche zu lächeln. Ich knie beinahe nackt vor dem begehrenswertesten Mann, den ich je gesehen habe und mein Kopf ist mit einem Schlag komplett leer.

»Alles ist gut«, versucht mich Cody, zu beruhigen. Es ist mir so peinlich, dass er merkt, wie nervös ich bin. Und dass er jetzt auch noch eine Hand auf meine Hüfte legt, macht das Ganze nicht besser.

»Reo, leg deine Hände auf Codys Schultern.«

Ich tue, was Peter von mir verlangt, bin sogar dankbar für seine Anweisungen.

»Und jetzt sieh ihn an, als wäre er der Mann deiner Träume.«

Also, das ist nun wirklich eine meiner leichtesten Aufgaben.

Doch Peter ist nicht zufrieden mit mir. »Nein, weniger verkrampft. Sei Codys Spiegelbild. Er macht es dir vor. Sein Ausdruck, wenn er dich ansieht – genau das ist es.«

Ja, Cody ist eben perfekt. Aber ich bin es nicht und das wird wohl nun auch Peter klar. »Stopp. Okay, so geht das nicht. Reo, du musst lockerer werden.« Peter sieht sich die letzten Aufnahmen auf dem Display seiner Kamera an. »Versuchen wir etwas anderes.« Er sieht wieder auf. »Küsst euch.«

Ich glaube, mich verhört zu haben. »Wie bitte?«, stottere ich. Doch dann spüre ich bereits, wie sich Codys große Hand in mein Haar schiebt.

»Und sag jetzt nicht, du hast noch nie jemanden geküsst«, neckt er mich schmunzelnd. Plötzlich neigt er seinen Kopf ein wenig zur Seite und kommt immer näher.

Ich bewege mich keinen Millimeter und bin aufs Äußerste angespannt. Codys warmer Atem ist das Erste, was mein Gesicht streift, bevor sein unglaublich sinnlicher Mund den meinen berührt. Seine Lippen teilen die meinen und spielen mit ihnen auf eine Weise, die mich alles andere vergessen lässt. Dabei zieht mich Cody näher zu sich heran. So nahe, dass mein Busen gegen die Muskeln seiner Brust gedrängt wird. Mein gesamter Körper steht plötzlich unter Strom. Noch nie hat etwas so gut geschmeckt wie Codys Mund. Sachte schiebt er seine Zunge zwischen meine Lippen und berührt meine. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals den Speichel eines Mannes so erotisch fand. Die winzigen Bartstoppeln um seinen Mund reiben verführerisch über meine Lippen und machen sie auf angenehme Weise empfindlich.

»Ja, schon besser«, höre ich Peters Stimme von weit weg. »Jetzt sieh zu mir, Reo.«

Nur widerwillig löse ich mich von Codys Lippen und wende mein Gesicht der Kamera zu.

»Sehr gut, Kleines, mach weiter so.«

Cody fasst nach meinem Kinn und zwingt mich sanft dazu, ihn anzusehen. Dabei muss ich meinen Kopf weit in den Nacken legen. »Nochmal?«, fragt er und zieht mich diesmal zu sich hinauf.

Plötzlich sitze ich auf seinem Schoß, habe die Arme um seinen Nacken geschlungen und empfange seinen nächsten Kuss. In mir prickelt es von den Haarwurzeln bis in die Zehenspitzen. Wieder verführt mich Cody mit seinen weichen Lippen, mit denen er zärtlich über meine gleitet. Hin und wieder beißt er mich in die Unterlippe und zieht sie dabei lang.

»Fantastisch«, lobt uns Peter. »Weiter.«

Ich merke, wie ich gelöster werde und mich traue, meine Finger in Codys starken Nacken zu pressen.

»Okay, jetzt dürftest du warm sein, Reo, oder?«, fragt Peter, während er uns weiter fotografiert.

Alles dreht sich, als ich zu ihm in die Kamera sehe.

»Ja, genau diesen sexy Blick will ich. Aber gebt mir noch mehr Leidenschaft. Ihr beide seid ein Liebespaar.«

Falsch. Wir tun nur so, als wären wir eins. Just in diesem Moment werde ich mir dessen bewusst und die Gewissheit, dass dieser Kuss nur gespielt und nicht eine Sekunde lang real gewesen ist, lässt mich in eine tiefe Enttäuschung fallen. Die Anspannung kehrt zurück.

»Bist du okay?«, fragt Cody leise.

Schnell nicke ich.

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