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Der Zauberer Schokolade

Für meine (inzwischen erwachsenen) Kinder

Joschka, Niklas und Nele,

die einst als erste mit dem Zauberer Schokolade

Bekanntschaft schlossen,

für Kerstin, die der Figur ein Gesicht gegeben hat,

und auch für alle anderen großen und kleinen Naschkatzen,

die sich gern von Schokolade verzaubern lassen

Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel: Warum der Zauberer Schokolade Zauberer Schokolade hieß

2. Kapitel:  Wie der Zauberer Schokolade in die Menschenwelt kam

3. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade in der Falle saß und wie er schließlich gerettet wurde

4. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade seine Schokoladenrakete reparierte und dabei bunte Schokolade erfand

6. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade in einen Schrank kam

7. Kapitel: Wie Herr und Frau Borniewski einen Besen fraßen und alle Borniewskis zu Hause blieben

8. Kapitel: Wie Direktor Oberfleiß zweimal an einem Tag Bauchschmerzen bekam

9. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade Urheber verdächtiger Spuren wurde

10. Kapitel: Wie Carolin und Markus in die Zaubererwelt reisten und wie eine ganze Menge im Geheimen passierte

11. Kapitel: Wie beinahe etwas Schlimmes passiert wäre

12. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade und seine Zauberfreunde eine aufregende Entdeckung machten und wie es am Ende ein böses Erwachen gab

13. Kapitel: Wie dem Zauberer Bücherstaub zum ersten Mal in seinem Leben etwas unerklärlich war

14. Kapitel: Wie Carolin und Markus Zauberer spielten und etwas ganz und gar Unglaubliches geschah

15. Kapitel: Wie Carolin und Markus eine überaus mutige Entscheidung trafen

16. Kapitel: Wie Carolin und Markus den Abstieg ins Ungewisse wagten

17. Kapitel: Wie Carolin und Markus sich selbst den Rückweg abschnitten

18. Kapitel: Wie alles wieder ins Lot kam

19. Kapitel: Wie es doch noch einen Zauberer gab, der nicht mehr zaubern konnte

20. Kapitel: Wie das Fest des magischen Mondes begann und eine unbeantwortbare Frage beantwortet wurde

21. Kapitel: Wie das Fest des Magischen Mondes sehr turbulent zu Ende ging und wie auch dieses Buch zu Ende geht.

1. Kapitel: Warum der Zauberer Schokolade Zauberer Schokolade hieß

Die Geschichte vom Zauberer Schokolade ist eine sehr schokoladige Geschichte. Ja wirklich, sie ist eine sehr, sehr schokoladige Geschichte, denn es kommt sehr viel Schokolade darin vor. Der Zauberer Schokolade hieß nämlich nicht von ungefähr Zauberer Schokolade. Er hieß so, weil er ganz und gar aus Schokolade war. Sein Kopf war aus Schokolade; sein Bauch war aus Schokolade; seine Arme und Beine waren aus Schokolade. Auch seine Hände und Füße, seine Nase, seine Ohren und seine Augen waren aus Schokolade. Ja, sogar seine Haare, seine Fingernägel, seine Zähne und sein Bart waren aus Schokolade. Einfach alles am Zauberer Schokolade war aus Schokolade.

Menschen wie du und ich wohnen in Deutschland oder Spanien, in England oder Russland, in Amerika, Afrika oder Australien. Manche wohnen am Nordpol, wo es so kalt ist, dass man auch im Sommer Handschuhe braucht. Manche wohnen am Äquator, wo es so heiß ist, dass man auch im Winter barfuß laufen kann. Menschen wie du und ich wohnen an irgendeinem der vielen Orte in dieser Welt.

Der Zauberer Schokolade jedoch wohnte an keinem dieser Orte. Der Zauberer Schokolade war ein Zauberer, und darum wohnte er nicht dort, wo Menschen wohnen, sondern dort, wo Zauberer wohnen: in der Zaubererwelt. Und die Zaubererwelt, die liegt irgendwo hinter den sieben Himmeln, dort, wo Sonne und Mond sich gute Nacht sagen.

Der Zauberer Schokolade besaß, wie es sich für einen richtigen Zauberer gehört, ein Zauberschloss. Dieses Zauberschloss war selbstverständlich ganz und gar aus Schokolade. Es hatte sieben Zimmer - alle aus Schokolade -, sieben Fenster - alle aus Schokolade -, sieben Türme - alle aus Schokolade und sieben Türen - natürlich auch alle aus Schokolade. Zu dem Schokoladenzauberschloss des Zauberers Schokolade gehörte ein Zaubergarten. Darin wuchsen Bäume aus Schokolade und Blumen aus Schokolade, und es gab eine große Wiese, ebenfalls aus Schokolade.

Du siehst, die Geschichte vom Zauberer Schokolade ist wirklich sehr schokoladig. Falls du keine Schokolade magst - so etwas soll ja vorkommen - kann ich dich jedoch trösten. In dieser Geschichte kommen auch die Freunde des Zauberers Schokolade vor, und die waren nicht aus Schokolade.

Da war zum Beispiel der Zauberer Keks (der war vom Scheitel bis zur Fußspitze ganz und gar aus Keks, genauer gesagt aus Butterkeks). Und da war der Zauberer Saure Gurke (der bestand vollständig aus sauren Gurken). Da waren auch noch der Zauberer Bücherstaub, der Zauberer Juckpulver und noch ein paar andere.

Alle diese Freunde wohnten wie der Zauberer Schokolade in der Zaubererwelt. Sie alle hatten Zauberschlösser wie er, nur dass diese Zauberschlösser natürlich nicht aus Schokolade waren, sondern aus Butterkeks, Bücherstaub und so weiter, je nachdem.

Wenn der Zauberer Schokolade und seine Freunde einander besuchten, dann ging das sehr einfach und sehr schnell. In früheren Zeiten waren die Zauberer ja auf fliegenden Teppichen gereist. Nicht besonders schnell war das gewesen und auch ein bisschen altmodisch. Heutzutage dagegen hatte jeder Zauberer, der etwas auf sich hielt, eine Zauberrakete. Die Zauberrakete des Zauberers Schokolade war, wie du dir denken kannst, aus Schokolade und schokoladig schnell. Sie war daher sein ganzer Stolz. (Woraus die Zauberraketen der anderen Zauberer waren, brauche ich dir wohl nicht mehr zu erzählen.)

Der Zauberer Schokolade und seine Freunde besuchten sich gern und oft. Das war dann immer sehr lustig. Sie setzten ihre Zauberhüte auf (der des Zauberers Schokolade war natürlich aus Schokolade), nahmen ihre Zauberstäbe (der des Zauberers Schokolade war natürlich aus Schokolade) und zauberten sich gegenseitig ihre besten Zauberkunststücke vor.

Einmal zum Beispiel sprach der Zauberer Schokolade einen besonders schokoladigen Zauberspruch. Da verwandelte sich das Zauberschloss des Zauberers Saure Gurke, das ja eigentlich ganz und gar aus sauren Gurken bestand, in ein Zauberschloss, wie es der Zauberer Schokolade selbst besaß: in ein ganz und gar schokoladiges Zauberschloss. Der

Zauberer Saure Gurke zauberte dem Zauberer Schokolade dafür eine Saure-Gurken-Nase ins Gesicht.

Nachdem der Zauberer Schokolade und der Zauberer Saure Gurke so ihren Spaß gehabt hatten und nachdem ihnen ihre Bäuche schon wehtaten vor Lachen, sprachen sie ihre Zaubersprüche einfach rückwärts, und Hokus-Schokus-Eins-Zwei-Drei und Simsala-Saure-Gurkerei war alles wieder, wie es vorher gewesen war. Und das war natürlich gut so.

2. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade in die Menschenwelt kam

Eines Tages besuchte der Zauberer Schokolade den Zauberer Juckpulver. Der Zauberer Juckpulver war ganz und gar aus Juckpulver und ein ganz besonders lustiger Geselle. Mit seinen Streichen konnte er jeden zum Lachen bringen. Und an diesem Tag wollte der Zauberer Schokolade zum Lachen gebracht werden. Er war nämlich mit dem falschen Bein zuerst aufgestanden und darum sehr schlecht gelaunt. Ja, denk dir nur, so etwas kommt auch bei Zauberern vor.

Der Zauberer Schokolade besuchte also den Zauberer Juckpulver, der übrigens, wie du dir sicher schon überlegt hast, ganz und gar aus Juckpulver bestand. Er besuchte ihn, und tatsächlich: Es dauerte gar nicht lange, und der Zauberer Juckpulver hatte es geschafft. Die Miene des Zauberers Schokolade hellte sich auf; die düsteren Falten verschwanden, und schließlich musste der Zauberer Schokolade sogar schallend lachen!

Mitten hinein nun in dieses schallende Lachen sagte der Zauberer Juckpulver plötzlich:

"Ach, alter Freund Schoki…"

Der Zauberer Juckpulver sagte zu jedem, den er kannte, "alter Freund", und zum Zauberer Schokolade sagte er "alter Freund Schoki", weil ihm der Name Schokolade nicht lustig genug war.

Mitten hinein also in das schallende Lachen des Zauberers Schokolade sagte der Zauberer Juckpulver:

"Ach, alter Freund Schoki…" Und dann fuhr er fort: "Weißt du, was - haha? Man müsste einmal wieder in die Menschenwelt!"

"Was?!", rief der Zauberer Schokolade, dem das Lachen im Halse stecken blieb, erschrocken. "Was, du willst in die Menschenwelt?!"

"Ja, das wäre doch einmal so richtig lustig, wenn man den Menschen ein bisschen was vorzaubern könnte!", meinte der Zauberer Juckpulver, der sich ehrlich gesagt manchmal ein wenig langweilte. So etwas soll ja bei Leuten, die immer und immerzu lustig sind, häufiger vorkommen.

Der Zauberer Schokolade sah seinen Freund einen Augenblick entgeistert an. Dann sagte er ernst:

"Mein lieber Zauberer Juckpulver, bist du von allen guten Zaubersprüchen verlassen? In die Menschenwelt willst du? Du willst das allen Ernstes, obwohl doch selbst der dümmste Zauberer weiß, dass das äußerst gefährlich ist?!"

"Naja", meinte der Zauberer Juckpulver verlegen, "ich dachte ja nur, dass das vielleicht lustig werden könnte. Und überhaupt: In früheren Zeiten waren wir Zauberer schließlich auch in der Menschenwelt! Ich erinnere mich…"

"Schon gut", fuhr der Zauberer Schokolade etwas ungeduldig dazwischen, "in früheren Zeiten wir tatsächlich hin und wieder in der Menschenwelt. Damals war das aber auch etwas ganz anderes! Das musst du doch eigentlich ganz genau wissen. Damals war die Luft in der Menschenwelt noch nicht zu dünn für uns. Heutzutage aber…"

Der Zauberer Schokolade hatte Recht. Heutzutage war es wirklich sehr gefährlich für einen Zauberer, in die Menschenwelt zu reisen. Wenn nämlich ein Zauberer die zu dünne Luft in der Menschenwelt einatmete, dann verlor er seine Zauberkraft; dann konnte er von einem Atemzug auf den anderen nicht mehr zaubern.

"Du weißt doch", sagte der Zauberer Schokolade, "wir Zauberer können nur zaubern, wo man an unsere Zauberkraft glaubt. Die Menschen aber glauben heutzutage nur noch an die Kraft von Maschinen und Computern. Zauberer, so sagen sie, gibt es nur im Märchen. Und mit diesem Irrglauben machen sie, dass die Luft in der Menschenwelt für uns zu dünn wird."

Der Zauberer Juckpulver wusste, dass der Zauberer Schokolade Recht hatte. Er wusste es ganz genau, und gerade das ärgerte ihn.

"Ach, ich will mich ja nicht mit dir zanken", sagte er.

"Nein, ich will mich auch nicht mit dir zanken", entgegnete der Zauberer Schokolade.

Und dann verabschiedeten sie sich sehr schnell voneinander, denn sonst hätten sie sich doch noch gezankt.

Der Zauberer Schokolade stieg in seine Schokoladenzauberrakete und schickte sich an, nach Hause zu fliegen. Der Zauberer Juckpulver aber dachte bei sich:

"Ach, alter Freund Schoki, du bist doch ein elender Besserwisser. Immer redest du so oberklug daher!"

Und dann tat der Zauberer Juckpulver etwas, was bestimmt nicht oberklug war. Hätte er gewusst, was er damit anrichtete, er hätte es wohl niemals getan. Aber er ahnte nichts Böses, und so tat er es eben.

Das, was der Zauberer Juckpulver tat, war Folgendes: In dem Augenblick, stell dir vor, genau in dem Augenblick, da der Zauberer Schokolade starten wollte mit seiner Schokoladenrakete, da genau sprach der Zauberer Juckpulver einen juckpulverigen Zauberspruch, und den Zauberer Schokolade begann es entsetzlich zu jucken. Es juckte ihn so gewaltig, dass er beim Zaubern gar nicht mehr richtig aufpassen konnte. Eigentlich wollte er ja einen schokoladigen Zauberspruch sprechen, dass seine Schokoladenzauberrakete ihn nach Hause zu seinem Schokoladenschloss flog. Aber nun war er so durcheinander, dass er versehentlich einen falschen Zauberspruch sprach!

Ja, und dann ging alles so blitzschnell, dass dem Zauberer Schokolade Hören und Sehen verging. Der falsche Zauberspruch nämlich zauberte ihn, ehe er sich's versah, in die Menschenwelt. Ja, du hast richtig gehört: in die Menschenwelt!

Ehe der Zauberer Schokolade einen Gegenzauberspruch sprechen konnte, tauchte seine Schokoladenrakete in den Himmel über der Menschenwelt ein. Und nun gab es endgültig kein Zurück mehr! Der Zauberer Schokolade versuchte noch, die Luft anzuhalten. Doch schon bald hielt er es nicht mehr aus. Er musste die zu dünne Menschenluft einatmen!

Kaum aber hatte er den ersten Atemzug getan, da verließ ihn seine Zauberkraft. Und weil den Zauberer Schokolade seine Zauberkraft verließ, darum wirkte auch der Zauberspruch nicht mehr, der seine Zauberrakete fliegen ließ. Und weil nun der Zauberspruch, der die Schokoladenrakete fliegen ließ, nicht mehr wirkte, darum stürzte diese ab. Sie stürzte von hinter dem siebten Himmel herab und sauste mit atemberaubender Geschwindigkeit auf die Erde zu!

Natürlich gab es einen ohrenbetäubenden Knall, als die Schokoladenrakete auf der Erde aufschlug. Mitten im Wald war das. Ja, es gab diesen ohrenbetäubenden Knall, und dann herrschte ein unbeschreibliches Durcheinander! Dort wo eben noch ein Hügel gelegen hatte, befand sich jetzt eine tiefe Kuhle. Dort wo eben noch eine hohe, schlanke Tanne gestanden hatte, sah man nun nur noch einen verkohlten und zerborstenen Stumpf. Dort wo eben noch Vögel gezwitschert hatten, herrschte jetzt Totenstille. Und überall lagen oder hingen die Trümmer der Schokoladenrakete.

Wo aber war der Zauberer Schokolade? Der Zauberer Schokolade hatte sich im allerletzten Augenblick, bevor die Schokoladenrakete auf der Erde aufschlug, mit dem Schleudersitz gerettet. Der Schleudersitz wenigstens hatte noch funktioniert und ihn gerade noch rechtzeitig aus der Rakete herausgeschleudert. Zum Glück! Nun war der Zauberer Schokolade nicht mehr in der Schokoladenrakete, als diese auf der Erde zerschellte. Allerdings, auch mit dem Schleudersitz war die Landung des Zauberers Schokolade auf der Erde wenig sanft…

3. Kapitel: Wie der Zauberer Schokolade in der Falle saß und wie er schließlich gerettet wurde

Ja, die Landung des Zauberers Schokolade auf der Erde war wenig sanft. Der Zauberer Schokolade hatte das Gefühl, sich sämtliche Schokoladenknochen gebrochen zu haben. Und was noch schlimmer war, er saß in der Falle! Der Zauberer Schokolade saß im wahrsten Sinne des Wortes in der Falle! Genau an der Stelle nämlich, an der der Zauberer Schokolade auf den Waldboden gefallen war mit seinem Schleudersitz, hatten Wilddiebe eine tiefe Grube gegraben, um Tiere darin zu fangen. Sie hatten die Grube mit Zweigen und Laub bedeckt, so dass niemand sie sehen konnte. Nun saß der Zauberer Schokolade in dieser Falle, und die Grube war so tief, dass er allein unmöglich wieder aus ihr herauszukommen vermochte! Zaubern konnte er ja nun nicht mehr.

Ach, da war guter Rat teuer! Da war guter Rat wirklich teuer! Was soll ein Zauberer, der nicht mehr zaubern kann, machen, wenn er in der Falle sitzt? Nun, der Zauberer Schokolade dachte erst einmal nach. Er dachte so angestrengt nach, dass ihm der Schokoladenschweiß auf die Stirn trat. Aber es fiel ihm beim besten Willen nichts ein, wie er sich aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Ja, und überhaupt: Selbst wenn es ihm gelungen wäre, aus der Falle wieder herauszukommen, was hätte er machen sollen? Als ein Zauberer, der nicht mehr zaubern konnte, war er doch restlos verloren! Was sollte er zum Beispiel essen? Er, der Zauberer Schokolade, aß ja doch nur Schokolade. Anderes vertrug er gar nicht. Wo aber sollte er, ohne zu zaubern, genug Schokolade herbekommen, um davon satt zu werden?

Je länger der Zauberer Schokolade nachdachte, desto verzweifelter wurde er. Er konnte natürlich darauf hoffen, dass irgendwann einmal Menschen vorbeikommen und ihm helfen würden. Aber wahrscheinlich würde es so sein, dass jeder, der ihn sah, vor Schreck davonlaufen würde, denn Menschen hatten ja immer Angst vor Dingen, die sie nicht kannten. Und bestimmt hatte noch kein Mensch einen schokoladigen Zauberer in einer Fallgrube mitten im Wald gesehen.

Plötzlich hörte der Zauberer Schokolade ein Geräusch. Ein Knacken im Gebüsch riss ihn aus seinen trüben Gedanken. Dann drang der Klang von Stimmen an sein Ohr. Kinderstimmen offensichtlich. Der Zauberer Schokolade schöpfte neue Hoffnung. Er rief, so laut er konnte, mit seiner schokoladigen Stimme:

"Hilfe! Ich brauche Hilfe!"

Die Kinderstimmen kamen näher. Wieder und wieder rief der Zauberer Schokolade:

"Hier bin ich! Hilfe! Hier bin ich!"

Dann endlich standen sie an der Fallgrube, zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen. Ängstlich blickte der Zauberer Schokolade zu ihnen empor.

"Hoffentlich erschrecken die Kinder nicht, weil ich so schokoladenbraun bin!", dachte er. "Sonst laufen sie gleich wieder fort."

"Ihr braucht keine Angst zu haben", sagte er dann mit seiner allerfreundlichsten Stimme zu den Kindern. "Ihr braucht keine Angst zu haben; ich tue euch nichts."

"Wer bist du denn?" kam es zurück. "Und was hast du für einen komischen Hut – so groß und spitz und mit so merkwürdigen Zeichen darauf? Überhaupt, du siehst so merkwürdig aus… So, so… so schokoladig. Und hier, hier riecht es auch. Ja, hier riecht es irgendwie nach Schokolade…" Der Junge und das Mädchen hatten sich an der Hand gefasst. Sie sahen doch etwas ängstlich aus.

"Bitte lauft nicht weg!", rief der Zauberer Schokolade.

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