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Die Abenteuer von Maxi, Lilli und Piet

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© 2018 Sabine Jaiteh

Verlag und Druck: tredition GmbH, Hamburg

ISBN
Paperback: 978-3-7469-3663-5
Hardcover: 978-3-7469-3664-2
e-Book: 978-3-7469-3665-9

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

DIE ABENTEUER VON MAXI, LILLI UND PIET

1.Kapitel

Es ist noch kalt am Morgen, als Maxi mit seinen Freunden aus dem Bau her-auskommt. Alles ist nass, denn es hat letzte Nacht geregnet. Alle sind guter Laune. Maxi sagt zu Lilli: ,, Hast du gesehen? Die Sonne schaut schon raus. Heute gibt es bestimmt einen schönen Tag!“ „Ja, wunderschön. Lass uns los-gehen, damit wir viel Essen sammeln.“

„Du hast recht. Gehen wir zum Weg runter, solange die Menschen noch nicht da sind. Dort finden wir sicher was“, meint Maxi wie immer voller Energie und mit guter Laune.

In der Zwischenzeit sind schon viele eifrige Ameisen an den beiden vorbeige-saust. Doch das stört sie nicht, denn am Weg hat es genug Essen für alle.

Lilli und Maxi kennen sich schon seit ihrer Geburt und sind Freunde, seit sie denken können. Überhaupt gibt es bei ihnen im Ameisenbau nur Freunde. Jeder hilft jedem, egal ob alt oder jung, Mädchen oder Junge. Sie sind eine richtige Grossfamilie, denn nur so können sie überleben. Geht einmal eine von ihnen verloren oder verläuft sich, wird sofort ein Suchtrupp losgeschickt, um sie wieder gesund nach Hause zu bringen.

Der Weg ist nicht weit weg, sie müssen nur ein kurzes Stück gehen, dann sind sie bei dem, wie die Menschen sagen, „kleinen Trampelpfad“. Für unsere zwei Freunde ist er natürlich wie eine Autobahn, die sehr gefährlich wird, wenn Menschen auftauchten.

Unten angekommen ist schon ein riesiges Treiben im Gange. Wo du hinsiehst Ameisen! Die ersten kommen schon mit saftig grünen Blättern und Beeren auf dem Rücken den Weg entlang. Maxi und Lilli gehen etwas weiter den Weg entlang, um eine Stelle zu finden, wo noch niemand war. Sie müssen gut auf-passen, denn überall hören sie Vogelgezwitscher und das ist gefährlich. Für Vögel, sind die beiden eine gute Mahlzeit. Darum heisst es sehr, sehr vorsich-tig sein.

„Lilli, hast du das Gelbe dort vorne gesehen?“ Ruft Maxi völlig aufgeregt. „Ja, aber was ist das?“ „Weiss ich auch nicht. Komm wir gehen hin, das ist sicher etwas zu essen!“

Ja, jetzt hätte ich fast vergessen, euch zu sagen, dass Maxi ein richtiger Vielfrass ist. Er liebt es zu essen. Meistens bringt er gar nicht mehr viel von dem, was er findet, in den Bau. Er ist immer so hungrig, dass er unterwegs mindes-tens die Hälfte seiner Beute schon verdrückt.

„Maxi! Pass auf! Das liegt nicht gut, es ist mitten auf dem Weg. Denk an die Vögel!“ Lilli ist die vorsichtigere der beiden und hat Maxi damit schon öfter Probleme erspart.

„Ach was, das geht schon!“, ruft Maxi, während er immer schneller läuft und das gelbe Ding immer näher kommt.

„Lilli! Riechst du es auch schon? Es muss was Süsses sein, oh es riecht so gut!“ Maxi vergisst alles um sich herum und rennt auf dieses gelbe Ding zu. Lilli versucht ihm zu folgen. Maxi hat es geschafft, er ist bei dem gelben, süssen Etwas angekommen. Lilli sieht von weitem, wie er schon daran beginnt zu knabbern, als ein grosser, dunkler Schatten über Maxi auftaucht.

„Maxiii! Achtung! Ein Vogel!“ ruft Lilli, die noch im Schutz der Büsche am Wegrand ist. Sie sieht, wie eine Amsel im Sturzflug auf das gelbe Ding und Maxi zukommt. „Maxi!“ Ihr bleibt fast das Herz stehen. Sie muss zusehen, wie die Amsel neben dem gelben Ding landet und daran pickt. Irgendetwas isst sie, aber was? Hat sie Maxi erwischt? Lilli kann Maxi nirgends sehen. Tränen rollen ihr über die Wangen, sie weint. „Oh Maxi, warum hast du nicht auf mich gehört?“ schluchzt sie weiter, traurig dass sie ihren besten Freund verloren hat.

Die Amsel versucht jetzt, das gelbe Ding mitzunehmen, doch es ist zu schwer. Als sie genug gegessen hat, fliegt sie endlich davon. Lilli kommt mit traurigem Gesicht aus ihrem Versteck hervor. Das gelbe Ding interessiert sie nicht mehr, sie will nur noch zurück zum Bau, um den anderen zu erzählen was passiert ist. Sie schaut ein letztes Mal, dreht

sich um und will sich gerade auf den Rückweg machen, als: „He Lilli! Wo läufst du denn hin? Alleine kann ich das Riesending nicht in den Bau tragen.“ „Maxi?! Du lebst?!“

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht rennt Maxi auf sie zu. Bei Lilli ange-kommen geht er in die Knie. „Oh, war doch etwas viel“, sagt er mit zittriger Stimme und bleibt erstmal auf dem Boden sitzen.

„Maxi! Weisst du eigentlich, was du mir für einen Schrecken eingejagt hast?! Ich dachte, die Amsel hätte dich gefressen.“ Aus Wut und Erleichterung weint Lilli wieder los.

„Meinst du, mir hätte das Spass gemacht? Ich hatte Todesangst. Aber ich konnte unter das gelbe Ding kriechen, sodass sie mich nicht sehen konnte Glück gehabt! Und nun komm. Das Ding ist so süss, das müssen wir einfach mit nach Hause nehmen.“

Nachdem sich beide beruhigt haben, gehen sie gemeinsam zu dem gelben Ding, mit den Augen stets gen Himmel gerichtet, um sicher zu sein, dass auch ja kein Vogel angeflogen kommt. Zusammen versuchen sie es hochzuheben.

„Nein, es geht nicht. Es ist viel zu schwer für uns“, meint Lilli, als sie einige Male versucht haben es hochzuheben.

„Ja du hast recht. Wir müssen Hilfe holen. Wer geht, du oder ich?“

„Was soll ich sagen?

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