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Die Generation 80 +

Prolog

Schreckliche Zeiten haben die Menschen der Generation 80 + mitmachen müssen, aber die Zeit, die sie jetzt mit-zumachen haben ist gnadenlose. Es wird keine Rücksicht auf die Alten genommen. Oder sollte man sich da irren? Vielleicht! Vorher aber etwas über die Zeit, wo es noch keinen Fernseher gab, noch keine Handys, auf die die Menschheit nicht mehr verzichten kann, noch keine Handfernsehgeräte, womit die Menschen spazieren gehen und auf die sie nicht mehr verzichten können. Handfernsehgeräte? Ach so, diese Dinger, die man in den Händen hält, haben ja einen Namen. Sie heißen: Smartphone, iPhone oder Touchscreen Handy. Oder gibt es da noch andere Namen für diese Dinger in den Händen, mit denen man herumsurfen kann, wie es manche nennen, wenn sie etwas über die Verwandtschaft, über Freunde oder über aktuelle Weltereignisse erfahren wollen? Ein Touch mit einem Finger und schon hat man das Gewünschte auf dem Display, wie der Minibildschirm heißt, über die diese komischen Dinger verfügen. Es gibt auch Menschen, die führen mit diesen Dingern Selbstgespräche. Noch vor 50 Jahren hätte man sie eingefangen, um sie anschließend in eine Psychiatrie zu bringen. Aber die Welt hat sich geändert und die Alten gehören nicht mehr auf diese Welt. Was will man mit diesen Wesen Gottes überhaupt noch auf Erden? Sie sind zu nichts mehr zu gebrauchen, fallen nur anderen zur Last. Oder sollte das wieder ein Irrtum sein?

Der grausame Krieg

 

Es ist nicht der Hai, der der älteren Generation zum Verhängnis werden kann, obwohl er Menschen als eventuelle Nahrung nicht verachtet, aber es ist die neue Technik, die für viele Menschen, die die 80 erreicht oder bereits überschritten haben. Nun muss aber erst einmal über die älteren Generationen etwas gesagt werden und zu der gehöre ich, der Autor, der dieses Buch schreibt.

Es war die Nachkriegszeit, an die ich mich genau erin-nern kann. Der grausame Krieg war gerade beendet, als ich als kleiner Junge die ersten Besatzer auf deutschem Boden selbst wahrnehmen konnte. Es waren Amerikaner, die in Bad Niederbreisig (heute, nach vielen Eingemeindungen Bad Breisig), da wo meine Großeltern eine Pension besaßen, die schon seit Jahren keine Gäste mehr kannte, die auf einem der Pension gegenüberliegenden Feld ein Militärlager aufbauten und erst nach einigen Wochen, als Bad Niederbreisig zur französischen Zone kam, wieder abzogen.

Vom letzten Krieg, der für Deutschland schrecklich war, hab‘ ich selbst wenig mitbekommen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen, was vom Himmel fiel und vielen Menschen das Leben kostete. Für mich war es als kleiner Junge nur eine laute Knallerei, die aber für die erwachsenen Menschen ein Angst und Furcht auslösendes Geschehen war.

Die jüngeren Generationen sollten bedenken, ohne die Alten gäbe es sie heute nicht. Und, auch von den Alten kann man noch lernen. Sie wissen oft mehr, als die jün-geren Generationen vermuten, nur mit der heutigen Technik haben sie Probleme.

Und wie war es damals, als die jetzigen Alten zur jüngeren Generation gehörten? Für Deutsche war es keine schöne Zeit. Deutsche hatten nicht zu fordern, wie es Ukrainer während des schrecklichen Krieges, der von Russland inszeniert wurde, jetzt tun, obwohl der Zweite Weltkrieg für sie genauso schrecklich wenn nicht sogar schrecklicher war. Deutsche durften nur froh sein, wenn sie noch lebten. Und Hilfe? Ja, die kam, jedoch erst Monate nach dem Krieg und nicht von allen Seiten. Und, waren Deutsche überhaupt Menschen? Viele auf der Welt zweifelten daran und waren überzeugt, dass es Wesen waren, denen man nur die Hölle wünschen konnte. Und so war es. Oder nicht?

An den Krieg kann ich mich nicht erinnern, wie schon mit anderen Worten gesagt. Ich war ja noch zu klein, wie schon erwähnt. Ich wurde aber im Krieg geboren. Die ersten Monate nach dem Krieg sind in meinem Bewusstsein jedoch haften geblieben und das, was ich von Flüchtlingen aus dem Osten hörte und worüber sie sprachen. Auch worüber Jahre später gesprochen wurde, sehe ich so vor mir, als ob ich persönlich dabei gewesen sei, wie beim Untergang der Wilhelm Gustloff.

Es war am 30. Januar 1945, um 13 Uhr, als das deutsche Schiff, das den Namen eines schweizerischen Nazi-Führers trug, mit etwa 10.000 deutschen Frauen und Kindern, alles Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen, Gotenhafen verließ. Gotenhafen war die Stadt Gdingen in der Danziger Bucht, die heute den polnischen Namen Gdynia trägt. Die Wil-helm Gustloff wurde von einem starken Schnee- und Hagelschauer begleitet. Das Ziel des Schiffes war Kiel, eventuell kam aber auch Flensburg in Frage, wenn sich dort nach einer Zweitagefahrt eine günstigere Anlegemöglichkeit ergeben sollte. Um 19 Uhr dann die Katastrophe. Der Kommandant eines russischen U-Boots entdeckte das Schiff auf hoher See und befahl, es zu verfolgen. Gegen 21 Uhr gab er dann den Befehl zum Abschuss eines Torpedos. Wenige Minuten später erfolgte der Abschuss des zweiten Torpedos, dann der Abschuss des dritten Torpedos. Jedes Mal wurde das Schiff voll getroffen und fing an zu sinken. Nur wenige Menschen konnten sich in die wenigen Rettungsboote, die zur Verfügung standen, retten. Tausende hilflose Menschen, fast alle waren deutsche Frauen und Kinder, ertranken im eisigen Wasser der Ostsee. Für Russen waren Deutsche aber keine Menschen und der Kommandant des russischen U-Boots wurde für seine Heldentat sogar ausgezeichnet. Er erhielt den “Orden der Roten Fahne“ und war enttäuscht, als er wenig später für die Versenkung eines deutschen Lazarettschiffes keine Auszeichnung erhielt.

Und was geschah in Dresden? Man schriebe den 13. Februar 1945 als das Schreckliche geschah. Um 22.09 Uhr hörten die Menschen eine laute Stimme aus dem Radio: „Achtung, Achtung, Achtung! Feindlicher Bomberverband über der Stadt! Suchen Sie sofort die Luftschutzräume auf.“ In Dresden ahnte in diesem Moment kein Mensch, dass damit seine Stadt gemeint war. Hier gab es keine Luftverteidigung. Warum auch? Die Stadt galt ja zu Recht als Reichsluftschutzkeller. Als jetzt aber die Sirenen heulten, wusste jeder in der Stadt, dass sie angegriffen wurde. 244 britische Lancaster-Bomber warfen ihre Zwei-Tonnen Bomben über sie ab und der Himmel färbte sich blutrot. Ein Inferno war über die Stadt hereingebrochen. Riesige Feuerbrünste, entfacht durch Brandbomben, ließen die Erde erzittern, und Menschen verbrannten in den Straßen, die mit Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten voll ...

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