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Dorian Hunter - Folge 044

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. FRIEDHOFSMELODIE
  4. Kapitel 1
  5. Kapitel 2
  6. Kapitel 3
  7. Kapitel 4
  8. mystery-press
  9. Vorschau

Der ehemalige Reporter Dorian Hunter hat sein Leben dem Kampf gegen die Schwarze Familie der Dämonen gewidmet, seit seine Frau Lilian durch eine Begegnung mit ihnen den Verstand verlor. Seine Gegner leben als ehrbare Bürger über den gesamten Erdball verteilt. Nur vereinzelt gelingt es dem »Dämonenkiller«, ihnen die Maske herunterzureißen. Unterstützung in seinem Kampf erhält er zunächst durch den englischen Secret Service, der auf Hunters Wirken hin die Inquisitionsabteilung gründete.

Bald kommt Dorian jedoch seiner eigentlichen Bestimmung auf die Spur: In einem früheren Leben schloss er als französischer Baron Nicolas de Conde einen Pakt mit dem Teufel, der ihm die Unsterblichkeit sicherte. Um für seine Sünden zu büßen, verfasste de Conde den »Hexenhammer« – jenes Buch, das im 16. Jahrhundert zur Grundlage für die Hexenverfolgung wurde. Doch der Inquisition fielen meist Unschuldige zum Opfer; die Dämonen blieben ungeschoren.

Als de Conde selbst der Ketzerei angeklagt und verbrannt wurde, ging seine Seele in den nächsten Körper über. So ging es fort bis in die Gegenwart. Dorian Hunter begreift, dass es seine Aufgabe ist, de Condes Verfehlungen zu sühnen und die Dämonen zu vernichten. Er jagt die Dämonen auf eigene Faust, und als die Erfolge ausbleiben, gerät Trevor Sullivan, der Leiter der Inquisitionsabteilung, unter Druck. Die Abteilung wird aufgelöst.

Hunter bleibt nur sein engstes Umfeld: die junge Hexe Coco Zamis, die früher selbst ein Mitglied der Schwarzen Familie war, bis sie wegen ihrer Liebe zu Dorian den Großteil ihrer magischen Fähigkeiten verlor; weiterhin der Hermaphrodit Phillip, der weder Mann noch Frau ist und dessen hellseherische Fähigkeiten ihn zu einem lebenden Orakel machen – sowie die Ex-Mitarbeiter des Secret Service Marvin Cohen und Donald Chapman. Letzterer wurde bei einer dämonischen Attacke auf Zwergengröße geschrumpft.

Trotz der Rückschläge gelingt es Dorian, Asmodi, das Oberhaupt der Schwarzen Familie, zu vernichten. Doch mit Olivaro steht schon ein Nachfolger bereit, der in der Vergangenheit keinerlei Skrupel hatte, sogar mit Dorian zusammenzuarbeiten, wenn es seinen eigenen Interessen diente.

So hat Olivaro auch Coco Zamis vermeintlich dazu bewogen, sich auf seine Seite zu stellen. Als Dorian aus dem südamerikanischen Dschungel zurückkehrt, wo er seinen alten Freund Jeff Parker aus den Klauen von Dämonen gerettet hat, ahnt er nicht, dass Coco ihr Bündnis mit Olivaro nicht freiwillig geschlossen hat … obwohl selbst die »träumende« Inka-Prinzesssin Machu Picchu erklärt, dass er Coco vertrauen müsse. Doch Dorian muss sich zunächst um Lilian kümmern, die als geheilt aus der O’Hara-Stiftung entlassen wurde – und dann taucht auch noch sein Bruder Jerome Hewitt auf und bietet ihm ein Bündnis gegen Olivaro an …

FRIEDHOFSMELODIE

von Neal Davenport

Coco Zamis hörte die lauten Stimmen und blieb stehen. Ihr Gesicht war leer. Der Blick der grünen Augen schien nach innen gerichtet zu sein. In letzter Zeit hatte sie viel gegrübelt, nach einem Ausweg aus ihrer Situation gesucht, viele Möglichkeiten durchdacht und alle wieder verworfen. Im Augenblick blieb ihr keine andere Wahl: Sie musste ihren Weg an Olivaros Seite weitergehen.

Alles deutete darauf hin, dass es zu einem Kampf innerhalb der Schwarzen Familie kommen würde, zu einer Auseinandersetzung, die das Gefüge der Familie zerstören konnte. Sie wusste, dass Olivaro nicht bereit war nachzugeben; er wollte handeln.

Sie öffnete die Tür, die in den prunkvoll ausgestatteten Raum führte. Coco war sich durchaus ihrer Wirkung auf Männer bewusst – und Dämonen machten dabei kaum eine Ausnahme. Das pechschwarze Haar hatte sie im Nacken aufgesteckt; es betonte die außergewöhnliche Anziehungskraft ihres schmalen Gesichts mit den hohen Wangenknochen.

1. Kapitel

Ihr Körper wurde von einem weißen, fließenden, hauchdünnen Kleid umhüllt, das ihre Figur einen Augenblick verhüllte und im nächsten Moment aufregende Einblicke bot. Sie achtete nicht auf die Blicke der Führer der sieben mächtigen Dämonenfamilien, die sich hier um Olivaro versammelt hatten. Die meisten der Anwesenden kannte sie schon seit einiger Zeit, doch zwei Gesichter waren ihr unbekannt.

Sie setzte sich neben Olivaro, der sie rasch musterte. Er ließ sich von Cocos Auftauchen nicht aus dem Konzept bringen. Seine Stimme klang kühl und gelassen, als er weitersprach.

»Der erste Teil meines Plans ist aufgegangen. Ich werde der ganzen Familie zeigen, wie mächtig ich bin. Die ganze Welt werde ich in einen wahren Satansrausch stürzen und so meine Macht festigen.«

Coco hörte gelangweilt zu. Sie kannte Olivaros Pläne; oft genug hatte er in den vergangenen Tagen darüber gesprochen. Die anwesenden Familienoberhäupter hatten sich bedingungslos auf Olivaros Seite gestellt und akzeptierten ihn als neuen Führer der Schwarzen Familie, aber nicht alle Sippen dachten so. Einige verhielten sich neutral, und es gab auch Clans, die sich offen gegen Olivaro gestellt hatten.

Coco hörte erst genauer zu, als sich Domingo Marcial, dessen Dämonenname Astaroth war, vorbeugte.

»Und was ist mit Hunter?«

Olivaro lächelte. »Eine gute Frage. Aber für Hunter habe ich schon gesorgt. Er wird keine Gefahr mehr für uns sein.«

»Und wie wollen Sie das anstellen?«, fragte ein hohlwangiger alter Mann.

»Darüber will ich im Augenblick nicht sprechen«, sagte Olivaro abweisend. »Aber Sie können mir glauben, der Plan ist so simpel und einfach, dass er Erfolg haben wird. Ich werde Ihnen in einigen Tagen mehr davon erzählen.«

Er hob die Versammlung auf, und die Dämonen verließen den Raum.

Als Coco nur noch mit Olivaro im Zimmer war, wandte sie sich an ihn. »Was hast du mit Dorian vor?«

»Wenn ich ehrlich sein soll, dann muss ich sagen, dass der Plan zur Ausschaltung Hunters nicht von mir stammt. Ich habe eine von Asmodis Ideen aufgegriffen.«

»Du hast mir versprochen, dass Dorian kein Haar gekrümmt wird«, sagte Coco scharf.

Olivaro grinste. »Ich halte mein Versprechen.«

»Erzähle von deinem Plan!«, bat sie.

Olivaro schüttelte den Kopf. »Ich kann dir nur so viel sagen, dass Hunter dabei nichts geschehen wird, und doch wird er nicht in der Lage sein, etwas gegen mich zu unternehmen.«

»Das verstehe ich nicht«, sagte Coco schwach.

Olivaro musterte sie spöttisch. »Lassen wir das Thema Dorian Hunter beiseite«, meinte er und stand langsam auf. »Du widersetzt dich noch immer dem Initiationsritus, der zu deiner Aufnahme in die Schwarze Familie nötig ist.«

»Es ist noch zu früh. Hunter ist noch immer eine Gefahr. Ich trete erst wieder der Schwarzen Familie bei, wenn er ausgeschaltet ist.«

»Manchmal habe ich den Eindruck, dass du mir ausweichst«, sagte Olivaro nachdenklich. »Hunter wird bald neutralisiert sein. Er hat keine Chance. Der Plan ist perfekt.«

Coco sprang auf. Sie versuchte sich nichts von ihrer Erregung anmerken zu lassen. »Sag mir, was du mit Dorian vorhast! Traust du mir nicht?«

Olivaro gab keine Antwort. »Ich muss mich um meine Gäste kümmern.« Er verließ das Zimmer.

Coco sah ihm nach. Sie hatte immer noch keinen Anhaltspunkt, was für eine Teufelei er ausgeheckt hatte.

Langsam schlenderte sie aus dem Zimmer und verließ das Haus. Nach wenigen Schritten hatte sie den Strand erreicht. Es war ein windstiller Tag. Der Himmel war strahlend blau, und die weißen Schaumkronen rollten über den Strand.

Ihre Gedanken beschäftigten sich noch immer mit Dorian. Sie konnte ihm nur helfen, wenn es ihr gelang, Olivaro den Plan zu entlocken. Aber das selbsternannte Oberhaupt der Schwarzen Familie war misstrauisch.

In der versteckten Lagune des Atolls blieb sie stehen. Hier schwamm Machu Picchus Körper, der Leib der Inka-Prinzessin, die ihre einzige Verbindung zu Dorian darstellte.

Dorian Hunter legte seinen rechten Arm beruhigend um Machu Picchus Schultern. Die junge Frau mit dem pechschwarzen Haar und der zierlichen Figur drängte sich ängstlich an ihn. Ihre dunklen Augen wirkten gehetzt – wie die eines Tiers, das in eine Falle geraten war.

»In einer halben Stunde sind wir in London«, sagte Hunter.

Er musterte die Inka-Prinzessin. Nur zu gut konnte er verstehen, was in ihr vorging. Er hatte sie vor mehr als vierhundert Jahren kennengelernt. Damals war sein Name Georg Rudolf Speyer gewesen. Er war zusammen mit Pizarro und seinen Männern im Inka-Reich gewesen und hatte miterlebt, wie Atahualpa, der Inka-König, durch ein fadenscheiniges Kriegsgericht zum Tode verurteilt wurde; und er hatte auch gesehen, wie des Nachts Atahualpas Leute den Leichnam raubten. Später hatte er dann die geheimnisvolle Stadt Manoa entdeckt und Atahualpas schreckliche Auferstehung von den Toten erlebt. Ihm war die Flucht gelungen, als einzigem der Eroberer. Von seinen Erlebnissen in der Vergangenheit hatte er Jeff Parker berichtet, der daraufhin die verschollene Stadt suchen ging. Parkers Expedition war nicht vom Glück begünstigt. Er selbst war von einem Pygmäenstamm gefangen genommen worden. Doch dem Dämonenkiller war es gelungen, Parker und seine Männer zu befreien. Sie hatten auch die Stadt Manoa wiedergefunden. Der wiedererweckte Atahualpa war getötet worden und Machu Picchu zum Leben erwacht. Ihr richtiger Körper schwamm irgendwo in Südamerika einen Fluss hinunter. Die Machu Picchu, die so real und echt wirkte, war nur ein Traum, ein Traum ihres richtigen Körpers, ein Gebilde, das aus warmem Fleisch bestand, denken konnte und Angst hatte, Angst vor der Zivilisation, die sie nicht verstand. Für sie war alles ein Wunder – die Flugzeuge, das Fernsehen, das Radio, die Autos. Es war einfach zu viel für das Mädchen; sie konnte es nicht verkraften. Dorian war sicher, dass sie sich äußerst unbehaglich fühlte und sich mit jeder Faser ihres Geistes nach den alten Zeiten zurücksehnte, wo alles für sie klar und verständlich gewesen war.

Jeff Parker, der vor Dorian saß, wandte den Kopf und grinste. »An unser Abenteuer in Rio werde ich noch lange denken. Mit dir schlittert man in die unglaublichsten Dinge.«

Der Dämonenkiller antwortete nicht. Er ärgerte sich noch immer darüber, dass Jeff das Telegramm aus der Jugendstilvilla unterschlagen hatte. Er konnte es kaum erwarten, bis die Maschine endlich landete.

Zu viel ging in seinem Kopf herum. Coco hatte er wohl endgültig verloren. Aber was war mit Lilian? Er machte sich Vorwürfe, dass er sich in letzter Zeit so gar nicht um sie gekümmert hatte. Aber nicht genug damit – nun hatte er auch noch Machu Picchu am Hals.

Er seufzte leise und schnallte sich an, als das Flugzeug zur Landung ansetzte. Auf ihn warteten einige Probleme, das stand fest, lauter Dinge, mit denen er sich nur äußerst ungern befasste.

Die Maschine landete, und sie stiegen aus. Jeff Parker und Sacheen, seine Freundin, gingen voraus. Sacheen war ein außergewöhnlich gutaussehender Mischling, die das Haar meist in zwei nabellangen Zöpfen trug.

Machu Picchu blieb stehen und sah sich mit großen Augen um.

»Gehen wir weiter«, sagte Dorian sanft und nahm ihre rechte Hand in die seine.

Sie betraten die Abfertigungshalle. Die herumhastenden Menschen verwirrten Machu Picchu noch mehr.

Die Zollabfertigung dauerte nur wenige Minuten. Jeff Parker brüllte nach einem Gepäckträger. Ein Menschenstrom bewegte sich an ihnen vorbei, und plötzlich war Dorian von seinen Gefährten abgedrängt.

Irgendetwas stimmt da nicht, dachte er und wandte den Kopf herum. Sein Blick fiel auf die Toiletten.

»Ich bin sofort wieder da!«, brüllte er Jeff zu.

Es war ihm, als würde ihn etwas dazu treiben, die Tür zu öffnen. Einen Augenblick zögerte er, dann drückte er sie mit dem rechten Fuß auf und trat ein.

Kein Mensch war zu sehen. Vor einem der Waschbecken blieb er stehen. Es war unnatürlich ruhig. Er drehte sich langsam um, als er ein knarrendes Geräusch hörte. Eine der Toilettentüren schwang auf. Ein unendlich langer Arm kam hervor.

Der Dämonenkiller duckte sich und griff in die Jackentasche. Die Gestalt sprang hervor, und Dorian hielt den Atem an.

»Hewitt!«, schrie der Dämonenkiller überrascht.

»Du hast mich nicht vergessen«, sagte die grauenhafte Gestalt, die neben der Tür stehen geblieben war.

Jerome Hewitt war einer von Hunters Brüdern, der letzte, der noch am Leben war. Früher war er ein stattlicher Mann gewesen, doch inzwischen hatte er sich in ein abstoßendes Monster verwandelt. Asmodi hatte ihn aus der Schwarzen Familie ausgestoßen und in einen Freak verwandelt.

Hewitts Körper war zusammengeschrumpft. Er war kaum größer als ein Schuljunge. Der linke Arm war winzig klein; unter der Jacke sah er wie eine Geschwulst aus. Der andere Arm war fast zwei Meter lang und dünn wie ein Tentakel. Die Beine waren unterschiedlich lang, was er durch verschieden hohe Schuhe auszugleichen versuchte. Sein Gesicht war stark geschminkt, doch auch die Schminke konnte nur notdürftig die Geschwüre und eitrigen Beulen verdecken.

Dorian hatte auf Brunai einen von Hewitt organisierten Hexensabbat zerstört, worauf Hewitt fürchterlich bestraft worden war.

»Ich lebe noch immer«, sagte Hewitt mit schriller Stimme, »da du dich geweigert hast, mich zu töten. Aber vergessen wir das.« Er kam einen Schritt näher.

»Wenn du erwartest, dass ich dich jetzt töte«, sagte der Dämonenkiller kalt, »dann hast du dich gewaltig getäuscht.«

Das Scheusal schüttelte den Kopf. »Ich will dir auch nichts antun. Ganz im Gegenteil. Ich will dir ein Geschäft vorschlagen, das dich sicherlich interessieren wird.«

»Ich kann mir nicht vorstellen, dass …«

»Hör mir zu!«, unterbrach ihn Hewitt heftig. »Wir alle wissen, dass dir Olivaro Coco weggeschnappt hat.«

»So würde ich das nicht formulieren.«

»Das ist ja auch gleichgültig«, knurrte Hewitt. »Coco ist fort. Sie ist bei Olivaro. Und du hast doch jedes Interesse daran, dem selbsternannten Herrn der Schwarzen Familie eins auszuwischen.«

»Sprich weiter!«

»Es gibt einige Dämonenfamilien, die sich mit einer Herrschaft Olivaros nicht abfinden wollen. Sie haben die Absicht, dir in deinem Kampf beistehen. Du könntest dich mit ihnen verbünden. Gemeinsam könnt ihr Olivaro töten.«

»Ich glaube dir nicht«, sagte Dorian und wandte sich ab.

»Du musst mir glauben!«, brüllte das Scheusal.

»Und warum erzählst du mir das?«

»Das kannst du dir doch denken«, sagte das Monster leise. »Ich muss unglaubliche Qualen erdulden. Mein Körper ist in glühendes Feuer getaucht. Jede Bewegung bereitet mir Schmerzen. Ich will sterben. Ich helfe dir. Ich bringe dich mit den Dämonenfamilien zusammen, die gegen Olivaro sind. Und ich verlange nicht viel von dir, nur den Tod.«

Der Dämonenkiller ging zur Tür.

»Wirst du mich von meinen Qualen erlösen?«

Doch der Dämonenkiller antwortete nicht. Er hatte nur Verachtung für seinen Bruder übrig.

»Ich werde mich wieder mit dir in Verbindung setzen«, winselte Hewitt.

Dorian öffnete die Tür.

»Du solltest vorsichtig sein. Auf dem Weg in die Jugendstilvilla lauern Fallen. Du solltest lieber eine andere Strecke nehmen.«

Dorian verließ den Waschraum, und die Tür fiel hinter ihm zu. Vielleicht hätte er sich Hewitts Vorschläge anhören sollen, sinnierte er. Aber er traute niemandem mehr. Sicherlich wollte ihn Hewitt in eine Falle locken.

Er hob den Kopf und sein Blick fiel auf Trevor Sullivan, der sich forschend umsah. Neben ihm stand Marvin Cohen. Sullivan sah noch immer wenig erholt aus, während der brutale Marvin Cohen sanfter wirkte.

»Hallo, Dorian!«, sagte Sullivan, und sein Gesicht verzog sich zu einem freudigen Lächeln. Er eilte auf Hunter zu und schüttelte ihm überschwänglich die Hand. »Fein, dass Sie zurück sind!«

Der Dämonenkiller nickte ihm knapp zu und sah Marvin Cohen an, der ihn mit zusammengekniffenen Augen betrachtete. Cohen kam ihm verändert vor. Seine harten Gesichtszüge waren weicher geworden, und er hatte den bitteren Zug um die Lippen verloren.

Dorian drückte schweigend Cohens Hand. Jeff Parker, Sacheen und Machu Picchu waren langsam näher gekommen, und der Dämonenkiller stellte sie Sullivan und Cohen vor. Dabei fiel ihm auf, dass Cohen die beiden Mädchen nur flüchtig musterte und sich jeder spöttischen Bemerkung enthielt. Das passte so gar nicht zu Cohen, den er als einen ungemein penetranten Menschen kennengelernt hatte.

»Wir haben eine Menge zu besprechen«, sagte Sullivan. »Ich würde vorschlagen, dass Parker mit Sacheen und Machu Picchu in die Jugendstilvilla fährt, während wir …« Er brach ab.

»U

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