Logo weiterlesen.de
Dr. Holl 1887 - Arztroman

Eine rätselhafte Krankheit

Als Corinna um ihre Schönheit bangen musste

Von Katrin Kastell

Regungslos steht Corinna Wendel am Fenster ihres Einzelzimmers und sieht zu, wie sich die Dunkelheit wie ein grauer Mantel über dem Klinikgarten ausbreitet. Dies ist die schlimmste Zeit des Tages, wenn die Schatten länger und länger werden und es Nacht wird über der Berling-Klinik. Dann greift die Einsamkeit mit kalten Fingern nach Corinna – die Einsamkeit und die quälende Angst, dass auch Chefarzt Dr. Holl ihr nicht mehr helfen kann. Seit vielen Monaten kämpft Corinna nun schon vergebens gegen den hässlichen Ausschlag, der sie so entstellt und einsam macht. Doch nun hat sich Dr. Holl ihrer angenommen – und er geht mit ihr einen neuen, sehr ungewöhnlichen Behandlungsweg …

„Telefon, Herr Doktor“, rief Moni Wolfram dem Klinikleiter zu, als dieser soeben sein Büro verlassen wollte. „Dr. Borström auf Leitung eins.“

Dr. Stefan Holl nickte und kehrte an seinen Schreibtisch zurück, griff nach dem Hörer und drückte die blinkende Taste an seinem Apparat.

„Henrik, wie geht es dir?“, begrüßte er seinen Freund.

„Grundsätzlich gut, Stefan“, erwiderte Dr. Henrik Borström. „Doch ich habe ein Problem, mit dem ich nicht fertig werde. Eine Patientin, achtundzwanzig, die seit sechs Monaten unter einer rätselhaften Hautkrankheit leidet. Zuerst ging sie zum Hautarzt. Der schickte sie aber nach einigen Wochen in ein Krankenhaus, weil er weder eine Diagnose stellen noch einen Behandlungserfolg erzielen konnte. Sie war in einer dermatologischen Spezialabteilung.“

„Alles schön und gut, aber …“, setzte Stefan Holl an.

„Warte, Stefan!“, bat Henrik. „Man fand auch dort keine Ursache, und keine Behandlung hat angeschlagen. Jemand riet der jungen Frau zu meiner Klinik. Ich hatte leider auch keinen Erfolg. Nun habe ich meiner Patientin große Hoffnungen gemacht, du würdest sie bestimmt heilen.“

„Ich? Das geht zu weit, Henrik!“ Stefan schätzte seinen Freund, der in München eine eigene Klinik betrieb, zwar sehr, aber in diesem Fall wurde sein Ton gereizt. „Wie kannst du nur! Ich bin schließlich kein Dermatologe.“

„Stefan!“, fiel Henrik ihm noch einmal ins Wort. „Stefan, ich setze auf den psychologischen Effekt. Natürlich ist mir klar, dass du nicht mehr machen kannst als eine ganze Fachabteilung eines Krankenhauses oder als ich. Meiner Meinung nach ist allerdings die letzte Hoffnung für diese Patientin, dass sie felsenfest an Heilung glaubt. Dafür braucht sie einen Wechsel. Darum will ich sie zu dir schicken, Stefan.“

„Und sie soll mich für eine Art Wunderheiler halten?“ Dr. Holl hatte sich mit dem Gedanken noch immer nicht angefreundet.

„Wenn du es so ausdrücken willst“, räumte Henrik ein. „Der Glaube versetzt manchmal Berge. Stefan, sie spricht nicht auf Medikamente an. Wir haben alles ausprobiert. Es wäre doch einen Versuch wert, meinst du nicht?“

„Ich weiß nicht.“ Dr. Holl zögerte. „Es gefällt mir nicht, einer Patientin etwas vorzumachen. Du kennst mich. Ich halte mich stets an Tatsachen.“

„Tatsache ist, dass diese junge Frau sich nicht mehr unter Menschen wagt“, zählte Henrik auf. „Tatsache ist, dass ihr Freund sich von ihr getrennt hat. Tatsache ist auch, dass sie nicht mehr weiterleben will. Das hat sie mir selbst gesagt. Findest du nicht, Stefan, dass du für eine dermaßen verzweifelte Patientin ausnahmsweise von deinen Grundsätzen abgehen könntest?“

Die Aufzählung – und vor allem der dringliche Tonfall seines Freundes stimmten den Chefarzt der Berling-Klinik um.

„Also gut, ich verlasse mich auf dein Urteil“, lenkte er ein. „Wie ist denn der Zustand der Patientin im Moment?“

„Es handelt sich um eine starke Hautrötung.“ Henrik Borström war über die Zusage hörbar erleichtert. „Sie begann im Schulterbereich und zog am Hals höher. Mittlerweile ist fast das ganze Gesicht betroffen. Du kannst dir vorstellen, wie unglücklich meine Patientin ist. Man muss ihr einfach helfen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es weitergeht, wenn diese rätselhafte Krankheit nicht besiegt wird. Stefan, ich habe Angst um diese Frau.“

„Schick sie zu mir!“, entschied Stefan Holl. „Und dann halte mir die Daumen, dass der Schwindel tatsächlich etwas bringt!“

„Das werde ich“, versicherte Henrik. „Ich werde alles so arrangieren, dass sie heute Abend, nach Einbruch der Dunkelheit, zu euch gebracht wird.“

„Bist du sicher, dass es sich nicht um eine seltene Form von Hautkrebs handelt? Oder Schuppenflechte oder …“

„Stefan“, fiel Henrik seinem Freund ins Wort, „du kannst dir die Aufzählung aller uns bekannten Möglichkeiten sparen. Das wurde alles mehr als einmal überprüft. Wir stehen tatsächlich vor einem Rätsel.“

Stefan Holl konnte ein Seufzen nicht unterdrücken. „Also werde ich nichts weiter als Hokuspokus mit ihr machen“, stellte er wenig erfreut fest.

„So darfst du das wirklich nicht sehen“, entgegnete der Kollege. „Die Verlegung in die Berling-Klinik und der Glaube an deine Fähigkeiten sind für Frau Wendel nichts weiter als eine bisher nicht erprobte Form einer Therapie. Wenn du die Patientin siehst, wirst du mich verstehen.“ Henrik Borström bedankte sich bei seinem Freund und verabschiedete sich.

Der Chefarzt der Berling-Klinik sorgte nach dem Anruf dafür, dass für die neue Patientin ein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem erkundigte er sich nach dem Dienstplan und war erfreut, dass Schwester Annegret auf der Inneren Station Nachtdienst hatte. Wenigstens musste er die Einteilung der dienstältesten und erfahrensten Schwester seiner Klinik nicht durcheinanderbringen.

Bevor er an diesem Tag nach Hause fuhr, wartete er auf Annegret, um sie ins Vertrauen zu ziehen.

„Außer Ihnen erfährt aber niemand, was es mit dieser Verlegung von der Klinik Borström in unser Haus auf sich hat“, fügte Dr. Holl hinzu. „Das heißt, ich werde die Kollegen Falk und Donat einweihen. Aber außer ihnen soll vorerst niemand von der Ärzteschaft wissen, dass es sich um ein Manöver handelt.“

„Ich werde schweigen, Herr Doktor“, versicherte die alte Schwester. „Gut, dass Sie mich ins Vertrauen gezogen haben, dann kann ich den Glauben der Patientin an Sie noch unauffällig stärken.“

„Machen Sie nur nicht zu viel!“, bat Dr. Holl.

„Sie können sich auf mich verlassen“, erwiderte Annegret.

***

Vorwiegend ältere Leute nutzten die kleine Parkanlage zur Erholung. Sie saßen auf den Bänken oder gingen langsam auf den verschlungenen Wegen zwischen den Büschen dahin.

An einer Seite befand sich auch ein Kinderspielplatz. Dort ging es wesentlich lebhafter zu. Mütter und Väter beaufsichtigten die Kleinen, die im Sandkasten oder auf den Turngeräten herumtobten. Als der Abend näher rückte, wurde es auch dort langsam stiller. Eltern kehrten mit ihren Kindern nach Hause zurück. Eines der Paare trat den Heimweg quer durch den Park an und kam an einer Buschgruppe an der Hinterfront eines Wohnhauses vorbei.

Auf dieser Seite besaß das Haus keine Fenster. Zwei alte Bäume spendeten Schatten.

„Da!“ Der kleine Junge, der vorausgelaufen war, deutete plötzlich zu der Mauer. „Da!“

Seine Eltern zeigten kein besonderes Interesse, weil der aufgeweckte Junge sich für alles interessierte und auf jeden Vogel und jedes Eichhörnchen reagierte.

„Moment.“ Der junge Vater blieb stehen, als auch er etwas zwischen den Büschen entdeckte. „Bleibt hier!“, bat er seine Frau. „Das sehe ich mir an.“

„Jannik, du bleibst bei mir!“ Die Mutter hielt ihren Jungen fest, der seinem Vater nachlaufen wollte.

Während der Kleine zeterte, weil seine Neugierde geweckt worden war, ging der junge Familienvater zu dem Busch, hinter dem Beine hervorragten. Eine Weile verschwand er hinter den Büschen, und es war nicht zu sehen, was er dort tat. Als er zurückkehrte, wirkte er aufgeregt.

„Gehen wir weiter“, sagte er und drängte Frau und Sohn zu einem schnelleren Tempo. „Ich rufe die Polizei.“

„Wieso denn?“, fragte seine Frau.

„Da liegt ein Stadtstreicher“, erwiderte er. „Ich weiß nicht, was er hat.“

„Vielleicht schläft er dort nur“, meinte seine Frau.

„Nein, danach sieht mir das nicht aus“, widersprach er.

„Oder er ist betrunken“, fügte sie hinzu.

„Darum sollen sich die Polizei und der Notarzt kümmern“, entgegnete ihr Mann. „Ich lasse jedenfalls keinen hilflosen Menschen im Park liegen.“

Dr. Jan Jordan nahm sich des Mannes an, der in die Berling-Klinik eingeliefert worden war. Unterstützt wurde Dr. Jordan dabei von Schwester Maria, die trotz ihrer Jugend bereits über viel Erfahrung verfügte.

„Wollen Sie mir nicht sagen, wie Sie heißen?“, drängte Schwester Maria freundlich, um wenigstens irgendwelche Angaben für die Unterlagen zu bekommen.

„Ich glaube nicht, dass er Sie versteht“, wandte Dr. Jordan ein. „Der Mann macht einen apathischen und völlig verwahrlosten Eindruck. Helfen Sie mir, ihn auszuziehen!“

Mantel, Jacke und Hemd ließen sich noch problemlos entfernen. Dr. Jordan stellte einen viel zu niedrigen Blutdruck fest und schüttelte den Kopf, als er Herz und Lunge abhörte.

„Wer weiß, wann er das letzte Mal bei einem Arzt war!“, sagte er und nickte der Schwester zu. „Die Schuhe. Wir müssen ihn baden. Erst danach kann ich ihn behandeln. Ich fordere einen Pfleger an.“

Schwester Maria hatte die verschiedenen Leiden, die der Arzt festgestellt hatte und die auf Verwahrlosung zurückzuführen waren, notiert. Jetzt löste sie die Schnürriemen der alten Militärstiefel und versuchte, den linken Schuh auszuziehen. Im selben Moment stieß der Mann einen Schmerzensschrei aus. Schwester Maria zuckte erschrocken zurück.

„Was denn, was denn?“, meinte Dr. Jordan beruhigend und wandte sich an Pfleger Lukas, der auf seinen Ruf hin zur Unterstützung gekommen war. „Helfen Sie mit! Versuchen Sie es mit dem anderen Schuh zuerst!“

Doch auch bei diesem Versuch schrie der Mann sofort wieder vor Schmerzen. Dr. Jordan hatte ihn dabei genau beobachtet, um sich ein Urteil bilden zu können.

„Er simuliert nicht“, sagte der Arzt. „Mit den Füßen stimmt etwas nicht. Wir müssen die Schuhe aufschneiden.“

Das war gar nicht so einfach, weil Lukas erst eine geeignete Zange auftreiben musste. Sobald der Pfleger sich an einem der Militärstiefel zu schaffen machte, stöhnte der Patient wieder vor Schmerz. Dr. Jordan entschloss sich schließlich zu einer leichten Lokalanästhesie, damit Lukas behutsam weiterarbeiten konnte.

Sobald der erste Stiefel aufgeschnitten war und sich problemlos abnehmen ließ, starrten die drei Helfer in der Ambulanz geradezu entsetzt auf den Fuß des Mannes.

„Um Himmels willen!“, murmelte Dr. Jordan, der in seinem Beruf schon einiges gesehen hatte, und Schwester Maria musste erst einmal an die frische Luft, um sich wieder zu erholen.

Sie kehrte bald darauf zurück. Lukas hatte unterdessen den zweiten Schuh entfernt, und auch dieser Fuß bot einen erschreckenden Anblick.

Dr. Jordan rief daraufhin nicht nur einen zweiten Pfleger, sondern auch seinen Kollegen Wolfram, der Nachtdienst auf der Chirurgischen Station versah, zu Hilfe, um wenigstens eine erste Notversorgung des Patienten sicherzustellen.

Erst zwei Stunden später kam der bisher namenlose Patient auf der Chirurgie in ein sauberes Bett. Er war gebadet worden und hatte vorsorglich Antibiotika sowie eine aufbauende Spritze erhalten.

Dr. Wolfram und Dr. Jordan waren sich einig, dass keine unmittelbare Lebensgefahr bestand. Amputationen waren jedoch unvermeidlich. Und zusätzlich kam auf diesen Patienten eine langwierige Behandlung zu, um ihn aus dieser gesundheitlichen Talsohle herauszuholen.

Damit konnte frühestens am nächsten Tag begonnen werden. In der ersten Nacht in der Berling-Klinik sollte der Unbekannte sich erst einmal ein wenig erholen. Dabei stand er unter Dauerüberwachung durch die Nachtschwester.

In einem Punkt waren sich die beiden behandelnden Ärzte einig, als sie sich trennten: Wäre der Unbekannte nicht ins Krankenhaus gebracht worden, hätte er mit Sicherheit den nächsten Morgen nicht mehr erlebt.

***

Kurz nach Mitternacht hätte ein unbeteiligter Beobachter vermuten können, dass eine prominente Patientin in der Berling-Klinik eintraf. Es gab allerdings keine Beobachter, und es handelte sich auch um keine prominente Persönlichkeit, die aus dem unauffälligen Privatwagen stieg.

Der Pfleger der Klinik Borström hatte Corinna Wendel in seinem eigenen Wagen gefahren, und er trug Jeans und T-Shirt. Auffälliger war die Patientin, aber weniger wegen der Kleidung. Die langärmelige weiße Bluse und die graue Hose wirkten unscheinbar. Ins Auge stach dagegen sofort der Hut mit einem dichten Schleier, der den Kopf vollständig verhüllte.

Der Pfleger begleitete die Patientin bis zum Eingang der Ambulanz und überreichte der dort wartenden alten Schwester einen dicken Aktenordner.

„Mit schönen Grüßen von Dr. Borström an Dr. Holl“, sagte er gedämpft.

„Danke.“ Annegret nickte dem jungen Mann zu, der daraufhin sofort wieder in seinen Wagen stieg und wegfuhr. Daraufhin wandte sie sich an die Verschleierte. „Kommen Sie bitte mit, Frau Wendel“, forderte sie die neue Patientin herzlich auf. „Ich bringe Sie auf Ihr Zimmer.“

„Danke“, erklang es leise hinter dem Schleier. Corinna Wendel wollte beide Reisetaschen, die der Pfleger abgestellt hatte, nehmen, doch Schwester Annegret griff nach der einen. „Die kann ich doch tragen“, wandte Corinna Wendel ein.

„Lassen Sie nur!“, wehrte die Schwester ab. „Geteilte Last ist halbe Last. Ich bin Schwester Annegret, und Sie werden noch oft mit mir zu tun haben. Dr. Holl, der Chefarzt, hat mich eigens für Sie eingeteilt, und wenn Sie etwas möchten, können Sie jederzeit nach mir verlangen.“

„Danke“, entgegnete Corinna Wendel noch einmal.

„Ist doch selbstverständlich“, meinte Annegret unbekümmert und betrat mit ihrem Schützling den Aufzug. „Lassen Sie den Kopf nicht hängen, Frau Wendel! Unser Dr. Holl hat schon ganz andere gesund gemacht, das können Sie mir glauben. Der Mann hat begnadete Hände und einen untrüglichen Instinkt, wie man einer Krankheit beikommt.“

Obwohl die Patientin nicht antwortete, ließ Annegret sich nicht beirren. Während der Fahrt nach oben und dem kurzen Marsch zur Inneren Station schilderte sie pausenlos Dr. Holls Fähigkeiten in den leuchtendsten Farben.

„Sie werden es selbst merken, wenn Sie ihn morgen früh kennenlernen“, versicherte die alte Schwester zuletzt und blieb vor einer Tür stehen. „So, hier sind wir. Kommen Sie herein und machen Sie es sich bequem!“

Corinna Wendel trat hinter der Schwester ein, sah sich um und griff schon nach dem Hut, überlegte es sich jedoch wieder anders.

„Sie können das Ding ruhig abnehmen“, meinte Schwester Annegret. „Schließlich soll ich Sie betreuen, und ich weiß natürlich auch, dass Sie krank sind. Sie wären sonst nicht bei uns.“

Corinna Wendel wandte ihr den Rücken zu, trat ans Fenster und blickte in die Nacht hinaus.

„Danke für alles“, murmelte sie leise. „Ich komme allein klar und will Sie nicht belasten.“

„Das machen Sie nicht, keine Sorge“, entgegnete Annegret und ging nicht weiter auf den Schleier ein, hinter dem die junge Frau ihr Gesicht verbarg. „Ich habe heute Nachtdienst auf der Station. Wenn Sie also den Schwesternruf betätigen, komme ich.“

Als sie keine Antwort erhielt, verließ sie das Zimmer und zog sich in den Aufenthaltsraum zurück, von dem aus sie die ganze Station überwachte.

Indem sie Dr. Holl über den grünen Klee gelobt hatte, war sie nur Dr. Borströms Plan gefolgt. Der Patientin sollte so viel Hoffnung auf Hilfe in der Berling-Klinik gemacht werden, dass sie unterbewusst eine Heilung einleitete, die ihr bisher kein Medikament gebracht hatte.

Schwester Annegret hatte kein Problem damit, dass sie ihren Chef als Genie dargestellt hatte. Sie schätzte Dr.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Dr. Holl 1887 - Arztroman" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen