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Feierabend-Food

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ENTSPANNTER VORRAT VON A BIS Z

Besonders empfehlenswert für die Feierabendküche? Pflegeleichte Zutaten, die lange und unkompliziert lagern können!

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ANTIPASTI IM GLAS

Artischocken, Kapern, Oliven, Sardellen und getrocknete Tomaten in Öl bringen schnelle Würze und Umamigeschmack in Suppen, Salate und Saucen – empfehlenswert für jeden Vorrat! Und wenn du mal keine Lust hast zu kochen, dann kannst du Dir mit den eingelegten Spezialitäten sowie etwas Baguette und ein paar Bröckchen Parmesan oder Feta in zwei Minuten einen schönen Antipastiteller zusammenstellen. Geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren. Artischocken, Oliven, Kapern und Tomaten immer mit einem sauberen Löffel entnehmen. Antipasti aus geöffneten Dosen zum Aufheben in verschließbare Gläser oder Plastikdosen umfüllen.

COUSCOUS

Schnelle Beilage für ein orientalisches Ragout oder auch körnige Basis für einen Salat. In der Instant-Version steht der grobkörnige Hartweizengrieß nach einem Viertelstündchen auf dem Tisch: Den vorgegarten Couscous nach Belieben würzen, dann einfach mit sprudelnd kochendem Wasser überbrühen und etwas quellen lassen. Couscous ist monatelang haltbar. Angebrochene Tütchen gut verschließen.

DOSENTOMATEN

Sie dürfen in keinem Vorrat fehlen. Rund ums Jahr lassen sich damit schnelle Nudelsaucen und Suppen zaubern. Mittlerweile gibt es auch Cocktailtomaten in Dosen. Sie sind allerdings nicht geschält. Besonders praktisch sind stückige Tomaten, weil sie nicht zerkleinert werden müssen. Passierte Tomaten bekommst du auch im Tetrapak oder in Flaschen, die du beim italienischen Feinkosthändler in guter Qualität kaufen kannst. Den Inhalt angebrochener Dosen, Flaschen oder Tetrapaks im Kühlschrank aufheben und am besten innerhalb von zwei Tagen aufbrauchen.

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EIER

Verwandeln sich unkompliziert und fix in ein schönes Feierabendfood. Das auf der Packung aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum liegt 30 Tage hinter dem Legedatum. Topfrische Eier lassen sich also bis zu vier Wochen aufheben – in der Schachtel verpackt im Kühlschrank. Am besten nur Eier von Hühnern aus Ökohaltung (Kennziffer O) oder Freilandhaltung (Kennziffer 1) verwenden.

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ESSIG UND ÖL

Du brauchst nicht zehn verschiedene Sorten. Eher mild und deshalb anpassungsfähig ist Aceto balsamico bianco, der aus Traubenmostkonzentrat und Wein gemacht wird. Auch milder Weißweinessig ist eine gute Wahl. Hochwertiger Aceto balsamico gibt Salaten von selbst eine aromatische Note. Deshalb lohnt es sich, ein bisschen mehr Geld dafür auszugeben. Das Gleiche gilt für Olivenöl. Ein gutes »Extra vergine« hat seinen Preis, für Salate, Pesto und kalte Gerichte ist das Geld aber gut investiert. Zum Braten kannst du einfaches Olivenöl oder neutrales Öl nehmen. Auch Rapsöl und Sonnenblumenöl sind empfehlenswert. Öl- und Essig-Flaschen nicht zu warm und möglichst lichtgeschützt aufbewahren. Öl kann schnell ranzig werden, deshalb besser kleine Flaschen in den Vorrat stellen.

FETA

Das Eiweißpaket in deinem Vorrat – für fixe Salate und schnelle Gratins. In Folie verschweißter Schafskäse aus dem Supermarkt ist im Kühlschrank wochenlang haltbar. Lose gekaufter aus dem türkischen und griechischen Feinkostgeschäft schmeckt besonders aromatisch, sollte aber innerhalb von ein paar Tagen gegessen werden. Auf jeden Fall den Käse immer in der Lake aufheben.

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FRISCHKÄSE

Bekommst du auch im kleinsten Supermarkt in vielen Variationen und verschiedenen Fettstufen. Spontane Köche sollten immer ein Päckchen im Kühlschrank liegen haben. Denn Frischkäse rettet nicht nur pur dein Abendbrot, sondern dient auch bestens als Basis für kreative Sandwiches und beim Kochen als Ersatz für Sahne & Co. Frischkäse grundsätzlich nur mit einem sauberen Messer oder Löffel aus der Verpackung nehmen und gleich danach wieder gut verschließen. So bleibt er auch im angebrochenen Päckchen lange frisch. Wer’s aromatisch mag, bevorzugt Ziegenfrischkäse.

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GEWÜRZE

Damit verpasst du beliebten Zutaten in der schnellen Küche – von Aubergine bis Zucchino – immer wieder einen neuen und spannenden Kick. Die Tütchen und Döschen brauchen nicht viel Platz im Küchenschrank. Und mittlerweile bekommst du in jedem Supermarkt auch Exotisches in guter Qualität. Gönn schwarzem Pfeffer eine eigene Mühle, andere Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander oder Kurkuma kannst du ruhig auch gemahlen in den Vorrat legen. Denn ganze Gewürzkörner oder Samen halten zwar länger das Aroma, aber Rösten und Mörsern kosten viel Zeit, die Feierabendköche meist nicht haben. Kauf einfach kleine Päckchen, die schnell aufgebraucht sind. Mit getrockneten Chilis, Chilipulver, Cayennepfeffer oder Chiliflocken bringst du schnell Schärfe ans Essen. Das feinste Chilipulver stammt übrigens aus Frankreich und heißt Piment d’Espelette. Es ist nicht einfach nur scharf, sondern hat einen fruchtig-rauchigen Geschmack. Mit fertigen Mischungen wie Currypulver, Garam Masala oder Ras el Hanout verleihst du Reis, Gemüse, Fleisch oder Fisch fix eine indische oder orientalische Note – empfehlenswert für deinen Vorratsschrank! Lass dagegen Mischungen für ein spezielles Gericht, z. B. Gulasch-, Pizza- oder Bratkartoffelgewürz, besser im Supermarktregal. Erfahrungsgemäß nimmt man es einmal und dann nicht wieder, außer du isst fast täglich Gulasch, Pizza oder Bratkartoffeln.

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HÜLSENFRÜCHTE

Die pflanzlichen Eiweißpakete sind ein Muss für die gesunde Küche! Getrocknet sind sie lange haltbar, haben aber leider auch lange Einweich- und Garzeiten. Nur mit roten oder gelben Linsen lässt sich schnell ein warmes Essen zubereiten. Sie sind geschält und werden deshalb schnell gar. Mit Kichererbsen, Linsen und Kidneybohnen aus der Dose kannst du ruckzuck nicht nur Suppen und Currys, sondern auch Salate zubereiten: Die Hülsenfrüchte in ein Sieb schütten und abtropfen lassen. Abbrausen nicht nötig! Die milchig-sämige Flüssigkeit in der Dose ist unschädlich und kann sogar mitverwendet werden. Perfekt für die unkomplizierte Feierabendküche sind auch TK-Erbsen. Sie dürfen tiefgekühlt in der Suppe landen und tauen in wenigen Minuten auf.

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INGWER

Für die schnelle Küche sind die mild-aromatischen, frischen, jungen Wurzeln besonders geeignet. Sie lassen sich einfach durch die Knoblauchpresse drücken. Du erkennst sie an der hauchdünnen, straffen Schale und dem hellgelben, saftigen Fleisch. Kleine Stücke kannst du ein paar Tage im Gemüsefach sogar unverpackt lagern und auch gut tiefkühlen. Bei Bedarf ein Ingwerstück aus dem Tiefkühlfach nehmen und reiben.

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KARTOFFELN

Die Klassiker im Vorrat! Kauf am besten vorwiegend festkochende, weil sie Allrounder sind. Kleine Frühkartoffeln (heißen im Supermarkt auch Baby-Kartoffeln) haben gleich zwei große Vorteile: Sie müssen nicht geschält werden und sind in 15 Min. gar – als Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln oder aus dem Ofen. Ebenfalls pflegeleicht sind sehr große Kartoffeln. Sie lassen sich schnell schälen und würfeln und sind dann auch in einem Viertelstündchen fertig – ideal auch für cremigen Kartoffelstampf.

KNOBLAUCH

Würzt weltweit Feierabendfood. Am feinsten schmecken die Zehen des rosafarbenen Knoblauchs. Die frische Knolle darf bis zu zwei Wochen im Gemüsefach liegen. Getrockneter Knoblauch hält mit seiner seidenpapierdünnen, weißen Hülle an einem kühlen und luftigen Platz locker zwei Monate, wird aber streng im Geschmack. Entwickeln die Zehen schon grüne Triebe, kannst du sie noch verwenden, schneid die Triebe aber unbedingt raus. Und wenn am nächsten Tag ein wichtiges Meeting ansteht, verzichte lieber auf Knoblauch.

KOKOSMILCH

Die cremige Flüssigkeit aus Kokosnussfleisch und Wasser ist ideal für die schnelle Küche geeignet. Bevorzuge ungesüßte ohne Konservierungsstoffe (s. Etikett). Die Dosen und Tetrapaks sind ohne Kühlung lange haltbar. Angebrochene Dosen und Päckchen rasch aufbrauchen.