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Fürsten-Roman - Folge 2484

Ein Prinz in geheimer Mission

Dramatischer Roman um eine folgenschwere Verwechslung

Von Katja von Seeberg

Friedrich Fürst von Lekewitz macht sich Sorgen um sein Hotel in Brandenburg. Das Schlosshotel ist für ihn nicht gut zu erreichen, und in letzter Zeit hat es des Öfteren auch in der Führungsebene Personalwechsel gegeben. Um sicherzustellen, dass seine Gäste dennoch den gewohnten Luxus genießen können, bittet der Fürst seinen Sohn Richard, dort einmal nach dem Rechten zu sehen. Damit sich der junge Prinz einen unverfälschten Eindruck verschaffen kann, soll er jedoch nicht unter seinem richtigen Namen reisen, sondern die frei gewordene Stelle des Restaurantchefs annehmen. Zwar ist Prinz Richard von der Idee, auf diese Weise das Personal auszuspionieren, nicht sonderlich begeistert, dennoch stimmt er seinem Vater zuliebe zu.

Kaum dort angekommen, lernt Richard von Lekewitz die nette Studentin Ina Gutwirt kennen, die ebenfalls im Hotel arbeitet und ihm bei einem schwierigen Gast helfend zur Seite steht. Um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, gibt sich Prinz Richard als Rick Meurer aus – eine Entscheidung, die er schon sehr bald bitter bereuen wird …

Richard Prinz von Lekewitz betrat am Nachmittag den Salon von Schloss Trauden im Umland von München. Sein Vater Fürst Friedrich hatte ihn zu einem wichtigen Gespräch eingeladen. Am Telefon hatte er sehr ernst geklungen. Was er Richard zu sagen habe, könne er nur persönlich mit ihm besprechen, hatte er gemeint. Es ginge, so viel hatte der Fürst dann doch verraten, um etwas Geschäftliches.

Prinz Richard hatte daraufhin alles stehen und liegen lassen, um so schnell wie möglich nach Schloss Trauden, auf dem er aufgewachsen war, zu fahren. Von der Münchener Innenstadt bis zum Schloss seiner Eltern hatte er kaum mehr als dreißig Minuten gebraucht. Jetzt war er endlich da und begab sich eiligen Schrittes zum Salon.

Kaum hatte er diesen betreten, wandte sich sein Vater zu ihm um.

»Guten Tag, Richard«, grüßte der Fürst und winkte seinen Sohn zu sich. In der Hand hielt er ein Glas Cognac.

»Du wolltest mich dringend sehen?« Richard war noch immer etwas außer Atem. Er nahm dem alten Fürsten gegenüber Platz und griff seinerseits nach einem Glas, um sich ebenfalls einen Cognac einzuschenken.

Normalerweise trank er nicht so früh, aber heute machte er eine Ausnahme. Er war sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert sein musste, denn sein Vater hatte am Telefon sehr aufgeregt geklungen. Doch bei genauerer Betrachtung wirkte der Fürst nicht halb so aufgelöst, wie Richard es erwartet hatte. Im Gegenteil, sein Vater schien nicht einmal übermäßig angespannt zu sein.

»Richtig. Ich habe eine Bitte an dich«, fuhr Friedrich von Lekewitz fort und breitete einen Prospekt auf dem Tisch aus.

Prinz Richard erkannte sogleich, dass es sich um die neue Werbung für die Schlosshotelkette Lekewitz, die seiner Familie gehörte, handelte.

»Fünf Schlösser, davon vier in verschiedenen Regionen des Südens und eines im Norden von Deutschland, nennen wir mittlerweile unser Eigen. Unser Name gilt etwas. Wir sind mit unseren Hotels gut im Geschäft …«

Das war nichts Neues. Schon zu Zeiten des Großvaters hatte sich abgezeichnet, dass der Aufkauf alter Schlösser und deren Umwandlung in Luxushotels einer Goldgrube gleichkam, auf der das Vermögen der Fürstenfamilie basierte.

»Aber?«, hakte Prinz Richard nach, denn es musste seiner Meinung nach ein Aber geben.

»Ich bin sehr zufrieden«, fuhr Fürst Friedrich ungerührt fort. »Allerdings gibt es eine Sache, die mir Sorgen bereitet. Es ist nichts Dramatisches.« Er deutete auf die Karte im Prospekt und tippte auf das Schlosshotel Lekewitz in Brandenburg. »Dieses Hotel liegt weit weg, ist für uns schlecht zu erreichen, und außerdem hatten wir in letzter Zeit öfter Personalwechsel, insbesondere auch in der Führungsebene. Ich habe einen neuen Hoteldirektor, Herrn Erwin Heller, eingestellt, der mir versichert, alles unter Kontrolle zu haben, aber ich bin nicht sicher, ob ich dieser Aussage glauben kann.«

»Warum solltest du ihm nicht glauben? Offenbar vertraust du dem Mann, sonst hättest du ihn wohl kaum eingestellt.«

Sein Vater lachte. »Vielleicht hast du recht, mein Sohn, und ich sehe nur Gespenster. Das wäre sogar eine Erleichterung für mich. Doch mein Gefühl sagt mir, dass dies das schwarze Schaf unter unseren Hotels ist. Wenn du dir die Kritiken sowohl im Internet als auch in Fachzeitschriften anschaust, wirst du feststellen, dass das Hotel Lekewitz in Brandenburg gegenüber unseren anderen Häusern in Süddeutschland stark abfällt. So kommt eines zum anderen. Deshalb würde ich gerne erfahren, wie es dort wirklich zugeht, ob der Service einem Fünfsternehotel gebührt und ob die Gäste zufrieden sind.«

»Dann mache doch dort Urlaub«, schlug Prinz Richard vor.

Friedrich von Lekewitz lachte. »Junge, glaubst du, ich bekomme die tatsächlichen Zustände zu Gesicht? Wenn ich mich dort ankündige, werden sie alles auf Hochglanz polieren und sich so tadellos benehmen, wie man es von ihnen erwartet. Es wäre aber nur eine Scharade.«

»Dann kündige dich nicht vorher an, sondern such das Hotel überraschend auf.«

»Das wird kaum einen Unterschied machen«, meinte der Fürst nachdenklich. »Sobald sie von meiner Anwesenheit wissen, würden sie sich von ihrer besten Seite zeigen und mir keinen Blick hinter die Kulissen erlauben.«

Prinz Richard zuckte hilflos mit den Schultern. Er konnte die Ansichten seines Vaters nachvollziehen. Es lag in der Natur der Sache, dass sich die Belegschaft dem Fürsten gegenüber anders verhielt als bei einem Angestellten oder gar einem Gast. Sein Vater konnte schließlich schlecht in Verkleidung dort auftauchen.

»Und wie stellst du dir die Lösung dieses Problems vor?«, hakte Richard von Lekewitz vorsichtig nach.

»Wie schön, dass du nachfragst! Ich sagte ja, ich habe eine Bitte an dich. Jetzt kommst du nämlich ins Spiel.«

»Ach ja, wie denn? Wenn ich dort Urlaub mache, werde ich vermutlich auch kaum die Wahrheit zu Gesicht bekommen.«

»Wann warst du das letzte Mal in Brandenburg?«, fragte sein Vater schmunzelnd.

»Das muss eine halbe Ewigkeit her sein. Ich glaube, ich war noch nicht einmal zehn Jahre alt.«

»Richtig, mein Sohn.«

Allmählich begriff Prinz Richard, worauf sein Vater hinauswollte. Seine Idee mit der Verkleidung war gar nicht so abwegig gewesen, nur wollte sich sein Vater nicht selbst verkleiden.

»Du möchtest, dass ich ein Zimmer unter falschem Namen reserviere und mir die Zustände vor Ort anschaue, richtig?«, hakte der Prinz nach.

»Nicht ganz. Ich denke nicht, dass ein Gast entsprechenden Einblick erhält. Deswegen möchte ich dich bitten, eine Position innerhalb der Belegschaft anzunehmen. Um genau zu sein, handelt es sich um die Stelle des Restaurantchefs. Diese ist, wie es der Zufall will, vor einigen Tagen frei geworden, und ich habe Herrn Heller zugesagt, mich schnell um einen Ersatz zu kümmern.«

»Ich soll mich um eine Stelle in unserem Hotel bewerben, um das Personal auszuspionieren?« Prinz Richard war sich nicht sicher, ob ihm das gefiel. Es gab gewiss andere Methoden, um an die gewünschten Informationen zu kommen.

»Das Bewerben überspringen wir«, erklärte der Fürst ruhig. »Ich stelle dich sofort ein. Du musst nur zusagen.«

Prinz Richard fiel es schwer, seinem Vater eine Absage zu erteilen. Er wusste, dass der alte Fürst ihm vertraute und viel von ihm hielt. Ihn im Stich zu lassen, käme für Richard nicht infrage, andererseits wollte er keine Figur in diesem Spionagestück sein.

Was also sollte er tun?

»Ich warte auf deine Zusage«, drängte der Fürst. Es war Friedrich von Lekewitz offenbar ein großes Anliegen, Licht ins Dunkel zu bringen, und vielleicht hatte der Fürst am Ende sogar recht. Vielleicht verhielt sich das Personal vom Brandenburger Schlosshotel tatsächlich unpassend und unprofessionell.

Wenn dem so wäre, fiele das auf die gesamte Hotelkette Lekewitz zurück, und das wäre alles andere als förderlich. Folglich war es bestimmt nicht verkehrt, etwas in dieser Sache zu unternehmen.

»Na gut, ich spiele dieses Spiel mit«, entschied Prinz Richard schließlich. »Ein paar Tage werde ich das schon durchstehen.«

Das war ein guter Kompromiss.

»Länger musst du auch nicht vor Ort bleiben«, erwiderte der Fürst erfreut. »Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann, mein Sohn.«

***

Wenige Tage später betrat Richard Prinz von Lekewitz am frühen Mittag unter dem Namen Rick Meurer die Lobby des edlen Schlosshotels Lekewitz in Brandenburg. Der erste Eindruck war überwältigend. Jedes der fünf Schlosshotels sah anders aus, sowohl von außen als auch von innen. Das Brandenburger Schloss imponierte durch akkurat nachgebildete historische Verzierungen an den Wänden und Decken, und die verschlungenen Rankenornamente glichen einem Kunstwerk aus dem Barock.

»Guten Tag, der Herr, darf ich Ihnen behilflich sein?«, fragte der Portier.

»Ich suche Herrn Heller, ich bin mit ihm verabredet«, erklärte Richard.

»Ah, dann sind Sie gewiss der neue Restaurantchef, wir haben Sie bereits erwartet. Bitte folgen Sie mir.«

Der Portier ging voran, und Richard folgte ihm zum Büro des Hoteldirektors. Der Prinz bedankte sich und klopfte an. Gleich darauf ging die Tür auf, und ein rundlicher Mann mit Stirnglatze und Pausbacken bat ihn herein.

»Herr Meurer, nehme ich an, wie schön!«

Sie reichten sich die Hand. Anschließend setzte sich der Direktor hinter seinen Schreibtisch, und Prinz Richard nahm direkt davor Platz. Erwin Heller ahnte nicht, wen er tatsächlich vor sich hatte. Fürst Friedrich hatte ihm lediglich mitgeteilt, dass er den perfekten Kandidaten für die zu besetzende Stelle gefunden hätte.

»Bedauerlicherweise liegt mir weder Ihre Bewerbung noch Ihr Lebenslauf vor«, erklärte Erwin Heller.

»Der Fürst von Lekewitz hat meine Unterlagen. Ich bin davon ausgegangen, dass er Ihnen diese zufaxt.«

»Das wird er sicherlich noch tun. Der Fürst ist ein viel beschäftigter Mann. Sobald es seine Zeit erlaubt, erhalte ich die Unterlagen bestimmt. Erzählen Sie mir doch ein wenig von sich, damit ich Sie ebenfalls ein bisschen besser kennenlerne. In welchen Häusern haben Sie bisher gearbeitet?«

Mit dieser Frage hatte Prinz Richard gerechnet, und schon während der Fahrt nach Brandenburg eine entsprechende Antwort vorbereitet.

Nichts von alledem, was er dem gutgläubigen Hoteldirektor jetzt erzählte, entsprach auch nur annährend den Tatsachen. Richard fühlte sich dabei miserabel, er kam sich vor wie ein Betrüger. Aber er musste das Schauspiel aufrechterhalten, um seinem Vater zu helfen. So berichtete er von Erfahrungen im Gastronomiebereich bekannter Hotelbetriebe in ganz Deutschland und sogar im Ausland. Zudem behauptete er, ein Quereinsteiger zu sein, was in seinen Augen hinreichend erklärte, weshalb er keine Ausbildung als Restaurantchef absolviert hatte.

»Das klingt ja alles ganz ausgezeichnet«, sagte der Hoteldirektor schließlich erfreut, denn Richard hatte ein wenig dick aufgetragen, um einen guten Eindruck zu machen. »Willkommen in unserem Haus, Herr Meurer.«

Der Prinz war überrascht, wie wenig Erwin Heller letztlich von ihm wissen wollte. Gleichzeitig war er froh darüber, denn so war die Gefahr sehr gering, dass er sich in irgendeiner Weise doch noch versehentlich verriet. Vermutlich verließ sich der Hoteldirektor einfach auf das Urteil des Fürsten oder wollte dieses nicht infrage stellen.

»Ich zeige Ihnen jetzt Ihren Aufgabenbereich und stelle Ihnen Ihre Kolleginnen und Kollegen vor. Bitte folgen Sie mir.«

Der Direktor schritt voran, und Prinz Richard folgte ihm ins Hotelrestaurant, das ihm außerordentlich luxuriös erschien. Ein prachtvoller Kronleuchter dominierte den Saal, und überall in dem Raum waren kunstvolle Blumengestecke arrangiert worden. Es war wirklich schon sehr lange her, dass Richard zuletzt hier gewesen war. An vieles konnte er sich gar nicht mehr erinnern. Er hatte die Welt wohl durch die Augen eines Kindes wahrgenommen und einige Details damals gar nicht richtig beachtet.

»Dies sind Ihre Kollegen«, erklärte Erwin Heller und deutete auf das Restaurantpersonal.

Die Kellner und Kellnerinnen trugen eine hellblaue Uniform und standen in Reih und Glied vor der Bar. Erwin Heller stellte dem Prinzen jeden Einzelnen mit Namen vor, aber Richard hatte Schwierigkeiten, sich diese auf Anhieb alle zu merken. Vielleicht war das letztlich auch gar nicht nötig. Er würde ohnehin nicht allzu lange hierbleiben.

Hotel und Personal hinterließen bei Prinz Richard einen guten ersten Eindruck. Es war nicht anzunehmen, dass er diesen allzu stark korrigieren musste.

Richard von Lekewitz machte sich mit dem Restaurantpersonal bekannt und studierte als Nächstes die Speisekarte. Es war sicherlich gut, wenn er sich einen Überblick über das Menü verschaffte, schließlich würde er zumindest für einige Stunden tatsächlich als Restaurantleiter agieren …

***

»Hast du den Neuen schon gesehen?«, fragte die Kollegin und spähte durch die offen stehende Restauranttür.

»Nein, ich habe nur gehört, dass wir einen neuen Restaurantchef bekommen haben«, erwiderte Ina Gutwirt und versuchte ebenfalls, einen Blick auf den jungen Mann zu erhaschen.

»Der sieht ziemlich süß aus«, meinte ihre Kollegin Gemma. »Zu schade, dass ich schon vergeben bin. Aber für dich wäre der doch was, oder?«

»Gemma! Ich suche doch überhaupt keinen Freund.«

Ina hatte mit ihrem Lehramtsstudium und ihrem Minijob als Zimmermädchen im Schlosshotel schon genug zu tun. Woher sollte sie noch die Zeit für einen Freund aufbringen?

Die junge Frau reckte sich. Jetzt konnte sie den Neuen auch endlich sehen. Ihre Kollegin hatte nicht unrecht, der junge Mann sah ziemlich gut aus: Er war hochgewachsen, trug einen feinen Anzug, hatte dunkle Haare und so blaue Augen, dass sie selbst aus dieser Entfernung strahlten.

Ja, ohne Zweifel, dieser Mann sah wie ein Restaurantchef aus.

»Eine edle Erscheinung«, bemerkte Ina anerkennend.

»Du bist auch sehr hübsch, Ina, ihr wärt sicher ein schönes Paar.«

»Gemma!« Wieso wollte ihre Kollegin sie ständig mit dem Hotelpersonal verkuppeln? Auch den Vorgänger hatte sie ihr schon schmackhaft machen wollen. »Ich habe es dir doch schon hundert Mal erklärt, dass ich mich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren möchte.«

»Für die Liebe ist immer Zeit«, meinte Gemma mit einem auftrumpfenden Lächeln.

»In meinem Leben nicht. Also lass mich bitte mit Männern in Ruhe.«

Es ging Ina nicht nur um ein zeitliches Problem. Ihr Exfreund Mark hatte damals bloß mit ihr gespielt, und Ina war noch nicht darüber hinweg, dass er sie letztlich mit einer Kommilitonin betrogen hatte. Zum Glück war es ohnehin nicht die große Liebe für Ina gewesen, aber dennoch hatte die Trennung Spuren bei ihr hinterlassen.

»Also gut, du musst dich ja nicht gleich so aufregen«, besänftigte Gemma ihre Freundin.

»Du hast ja recht, tut mir leid.«

Nun plagte Ina ein schlechtes Gewissen. Gemma konnte schließlich nichts dafür, dass sie in der Vergangenheit Pech mit Männern gehabt hatte. Dabei war dieser neue Restaurantchef durchaus ihr Typ …

Aber Ina ließ besser die Finger von ihm. Es war ohnehin nicht gern gesehen, wenn das Hotelpersonal untereinander Beziehungen einging. Das sorgte für ein angespanntes Betriebsklima und über kurz oder lang für unnötigen Stress.

Gemma musste an die Arbeit zurück, und auch Ina hatte noch ein paar Zimmerreinigungen vor sich. Die Kolleginnen verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg. Ina fuhr mit dem Lift in den zweiten Stock, wo sie noch einen kompletten Gang vor sich hatte.

Heute ging ihr die Arbeit gut von der Hand. Das erste Zimmer war schnell fertig, das zweite folgte bereits kurz darauf. Zum Glück war der Gast, der das Hotel heute Morgen verlassen hatte, äußerst ordentlich. Er hatte sogar schon die Bettwäsche zusammengelegt. Solche hilfsbereiten Gäste waren Ina die liebsten.

Aus irgendeinem Grund musste sie trotzdem immer wieder an den neuen Restaurantleiter denken. Das Strahlen seiner blauen Augen ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Reiß dich zusammen, tadelte sie sich selbst. Sie war schließlich kein Teenager mehr, der leicht den Kopf verlor. Andererseits war ein bisschen Schwärmen bestimmt nicht verkehrt, solange es nicht überhandnahm und sie von ihrer Arbeit oder dem Studium ablenkte.

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