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Garen im Päckchen

Verpacken und einwickeln

Lecker und gesund! Eingepackt in eine schützende Hülle garen Fleisch, Fisch, Gemüse und Früchte besonders schonend. So werden alle Aromen wunderbar hervorgelockt – Butter & Co. braucht es dazu kaum. Die Zutaten entfalten bei dieser Garmethode ihr volles Geschmackspotential und bleiben supersaftig.

Entdecken Sie mit unseren bunten Päckchenrezepten, wie einfach es ist, ein besonders aromatisches Essen für den Alltag oder feierliche Anlässe zu zaubern. Die richtige Falttechnik ist schnell gelernt, und so wandern die Zutaten im Nu ins Päckchen. Das Garen übernimmt meist der Backofen, während Sie entspannt den Tisch decken oder mit Ihren Gästen einen Aperitif genießen.

Mit Überraschungseffekt! Wenn die kleinen »Geheimnisse« am Tisch gelüftet werden und ihren herrlichen Duft verbreiten, ist Begeisterung garantiert. Sie wollen Ihre Gäste oder Familie richtig beeindrucken? Nur zu! Mit dem Menüplaner, fixen Beilagen-Rezepten und charmanten Dekoideen gehen Ihnen die Vorbereitungen ganz leicht von der Hand.

Na dann, schnell eingepackt!

Und damit alles ganz sicher gelingt, finden Sie in diesem Buch die 10 GU-Erfolgstipps – einfach umblättern! Suchen Sie weiteren Rat zum Thema? Unser Leserservice hilft Ihnen gerne und beantwortet Ihre Fragen. >

Gut verpackt ist gut gegart!

Das Verpackungseinmaleins beschreibt die verschiedenen Hüllen, in denen die Zutaten optimal geschützt sind. Und der Backofen bleibt auch sauber ...

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Butterbrot- und Backpapier

Beides gibt es als Rolle oder bereits zugeschnitten in verschiedenen Größen. Für die Rezepte in diesem Buch bin ich von den Zuschnitten in den Maßen 38 bzw. 40 x 42 cm ausgegangen. Backpapier ist fest und beschichtet, so eignet es sich für feuchte Zutaten, und nichts bleibt daran haften. Nehmen Sie das dünnere Butterbrotpapier lieber doppelt, damit nichts durchweicht. Außerdem hält es nur Temperaturen bis 200° aus. Wichtig ist, die Päckchen dicht zu verschließen – mit Küchengarn, einem Tacker oder auch mal Büroklammern.

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Alufolie

In ihr bleiben die Zutaten besonders saftig. Verwenden Sie möglichst reißfeste Folie – auch die sogenannte Gourmet-Alufolie mit Mulden-Struktur eignet sich. Da sich die Folie gut falten lässt und nicht nachgibt, kann man hier auf Tacker und Küchengarn verzichten.

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Bananenblätter

Sie bekommt man frisch oder tiefgekühlt im Asienladen. Sie sehen hübsch aus und geben dem Gargut Aroma – sind aber nicht essbar. Kaufen Sie immer ein bisschen mehr, denn die Blätter reißen leicht. Das Blatt feucht abwischen, zurechtschneiden und mit einem Tacker, Zahnstochern oder der festen Mittelrippe, die Sie aus dem Blatt schneiden, verschließen. Ältere, spröde Blätter über der heißen Herdplatte oder der Gasflamme ganz kurz erwärmen (s. >), dann brechen sie nicht so leicht.

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Bratschlauch

Vor dem Befüllen den Bratschlauch in passende Stücke schneiden und auf einer Seite mit einem der Packung beiliegenden Clip oder Band verschließen. Nun die Zutaten mit viel Luft hineingeben (Achtung, Nahtstelle nach oben!) und die andere Seite gut verschließen. Noch ein kleines Loch an der Oberseite einschneiden, damit die Hülle nicht platzt, wenn durch die Hitze Dampf entsteht – dann kann das Päckchen in den Ofen.

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Teigblätter

Die essbare Alternative zu Folie, Papier & Co. Bei Blätterteig habe ich die rechteckige Variante aus dem Kühlregal verwendet. Für eine schöne Kruste bestreichen Sie die Oberfläche vor dem Backen mit einer Mischung aus Eigelb und 1 TL Wasser. Wan-Tan-Teigblätter bekommen Sie im Asienladen, meist tiefgefroren. Zum Auftauen deckt man sie am besten ab, nicht verwendete Blätter lassen sich einfach wieder einfrieren. Gefüllte Wan-Tans gelingen im Backofen, werden aber auch frittiert oder gedämpft. Die hauchdünnen Reispapierblätter gibt es ebenfalls im Asienladen; Päckchen aus ihnen werden gedämpft oder frittiert.