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Ich koch' mir was

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SERVICE

ICH TU MIR WAS GUTES

Dass man vorkochen und die übrigen Portionen einfrieren kann, wussten Sie schon? Das dachten wir uns. Deshalb haben wir jede Menge frischer Rezepte zusammengestellt: einfache und edle, Klassiker und neue Ideen – alle perfekt zugeschnitten auf Genießer, die für sich selbst kochen.

Ob überzeugter Single, Solist in der Übergangsphase oder Teilzeit-Single mit Wochenend- oder Fernbeziehung – wer oft alleine isst, dem stellen sich irgendwann unweigerlich Fragen wie: Was fange ich mit einem ganzen Blumenkohl oder einer 400-Gramm-Packung Champignons aus dem Supermarkt an? Muss ich das günstige Schnitzelangebot beim Metzger links liegen lassen und ständig auf überteuerte Miniportionen zurückgreifen?

Nein, das müssen Sie nicht! Mit ein wenig Planung kommt Abwechslung auf Ihren Teller, und obendrein schonen Sie Ihren Geldbeutel.

Wir planen, Sie kochen

Damit in der Single-Küche Langeweile keine Chance hat, haben wir für ein paar der beliebtesten Grundzutaten jeweils vier bis fünf Rezepte entwickelt. Bei jedem steht ein Hinweis auf andere Gerichte, mit denen Sie den Rest des Blumenkohls (oder der Champignonpackung oder der Ananas) verbrauchen können.

Wenn Sie daher gerade bei dem Sonderangebot Paprikaschoten zugegriffen haben, schlagen Sie entweder hinten im Buch nach, was Sie alles in den nächsten Tagen damit anfangen können. Oder Sie kochen bei einem Rezept los und lassen sich von dem Verweis zum nächsten Gericht mit Paprikalotsen. So lange, bis alle Schoten verbraucht sind. Egal also, ob Sie eher der spontane Typ sind oder aber der vorausschauende, der gleich einen Speiseplan für ein paar Tage aufstellt und mit dem Großeinkauf Zeit und Geld spart: Die Sorge »Was tun mit den Resten?« haben wir Ihnen abgenommen, weil sich die Rezepte in diesem Buch bestens ergänzen. Auf > finden Sie darüber hinaus eine Fülle von Ideen, was Sie mit einem angebrochenen Becher Sahne oder restlichen Mandelstiften anfangen können, damit die offenen Packungen in Ihrer Singleküche nicht überhandnehmen.

Das tägliche Grünbunt

Sich jeden Tag einen Salat zuzubereiten, was Ernährungsexperten empfehlen, ist Ihnen oft zu aufwendig? Zweierlei erleichtert Ihnen die gesunde Entscheidung: eine Wochenration Vinaigrette (Rezept >), die das tägliche Hantieren mit Essig und Öl erspart. Und Salat und Rohkost, die, einmal in der Woche auf Vorrat gekauft, im Kühlschrank warten. Blattsalate schlagen Sie locker in eine Plastiktüte ein; Gurke, Paprikaschoten, Radieschen kommen einfach so ins Gemüsefach.

Tipp

Sie kommen nicht immer rechtzeitig zum Einkaufen? Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen ein paar Lebensmittel und Gewürze vor, die sich wunderbar für einen vielseitigen Vorrat eignen. Damit sind Sie für Hungerattacken gut gerüstet. Künftig muss Ihr Imbiss um die Ecke also vielleicht öfter mal auf Sie verzichten!

Für gesunden Genuss:

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1 Täglich ein kleiner Salat schmeckt gut, liefert wichtige Vitamine und sorgt für Wohlbefinden.

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2 Mit einer gut gefüllten Obstschale haben Sie den Nachtisch immer in Griffweite. Ab > finden Sie außerdem Rezepte für Desserts.

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3 Ein Espresso zum Schluss macht aus dem Essen schon fast ein Festtagsmenü.

Schnelles für Eilige

Fürs Kochen bleibt im Alltag oft wenig Zeit. Ab und an sind TK- Pizza oder Fertiggerichte aus der Dose ja ganz praktisch, aber auf Dauer kommt dabei der Genuss zu kurz – und die Gesundheit sowieso.

Wenn es bei Ihnen mal wieder besonders schnell gehen muss, greifen Sie doch auf eines unserer 12-Minuten-Rezepte für Suppen (>), Nudelgerichte (>), Tiefkühl-Fischfilets (>) oder Schnitzel (>) zurück. Die bedeuten kaum mehr Aufwand als die Fertigpackung, geben Ihnen aber das befriedigende Gefühl, sich trotz Zeitdrucks etwas wirklich Gutes gegönnt zu haben.

Und weil sich mit dem richtigen Handwerkszeug kostbare Minuten bei der Vor- und Zubereitung sparen lassen, zeigen wir auf >, welche Küchenausstattung sinnvoll ist.

Feiertagsgefühl

Wann immer Sie Zeit finden, gönnen Sie sich als Insel im Alltag ruhig ein kleines Menü. Bereiten Sie sich eine Suppe oder einen Salat als Vorspeise zu, lassen Sie sich nach dem Hauptgericht ein kleines Dessert oder ein Stück Obst schmecken und schließen Sie mit einem Espresso ab. Genuss und Freude am Essen sind schließlich kein Privileg großer Runden. Viel Spaß dabei!

IM VORRATSSCHRANK

Mehl, Zucker, Nudeln und Reis sollten Sie immer im Haus haben. Außerdem brauchen Sie Weißweinessig und zwei Sorten Öl: kalt gepresstes Olivenöl für mediterrane Gerichte und Salate sowie neutrales, hoch erhitzbares Pflanzenöl für alles Übrige.

AUS DER DOSE

Thunfisch, Mais und Tomaten tun für Salate und Nudelsaucen gute Dienste. Für Orientalisches sind Kichererbsen gefragt. Und mit Kokosmilch bereiten Sie nicht nur Currys und Suppen zu, sondern sogar feine Desserts.

TIEFGEKÜHLTES

Spinat, Erbsen, Fischfilet und Garnelen, Blätterteig, Hefeteig und Beeren – mit haltbaren Zutaten aus der Tiefkühltruhe kommen Sie nie in Verlegenheit. Achten Sie darauf, dass sie gut einzeln portionierbar sind (insbesondere Spinat).

AUS DEM KÜHLSCHRANK

Mit Schafskäse, Mozzarella und Tofu lässt sich viel Leckeres zubereiten. Tortellini oder Spätzle aus dem Kühlregal sind den getrockneten Versionen geschmacklich weit überlegen. Und der Klacks Crème fraîche oder Schuss Sahne verfeinert so manches Gericht.

FRISCHES GEMÜSE

Bei Ihrem Lieblingsgemüse können Sie gerne zur Familienpackung greifen, denn für Auberginen, Zucchini, Paprikaschoten, Blumenkohl, Pilze & Co. finden Sie hier so viele Rezepte, dass Ihrem Gaumen garantiert nicht langweilig wird.

AROMA-VOLLENDUNG

Oliven, getrocknete Tomaten und Kapern im Glas, ein Stück Parmesan, dazu eine kleine Auswahl an Nüssen und Samen – wer solche Extras griffbereit hat, verwandelt einfache Gerichte schnell in Delikatessen.

MEHR ALS SALZ IN DER SUPPE

Ohne Salz und Pfeffer wäre alles fad. Aber erst mit ein paar weiteren Gewürzen und frischen Kräutern fängt Kochen an, Spaß zu machen. Je größer die Auswahl, umso mehr Abwechslung herrscht in der Küche!

Die mediterrane Küche duftet und schmeckt nach Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Salbei. Wer sie nicht selbst zieht und immer frisch ernten kann, kauft sie bundweise. Für ein Single-Gericht brauchen Sie allerdings jeweils nur wenige Stängel oder Zweiglein.

Was also tun mit dem Rest? Wenn Sie das Grün in den nächsten drei bis vier Tagen sicher aufbrauchen werden, schlagen Sie es einfach locker in feuchtes Küchenpapier ein und legen Sie es ins Gemüsefach des Kühlschranks. Wenn nicht, dann geben Sie den Rest gleich – gewaschen, trocken geschüttelt, geputzt und fein gehackt – in kleine Plastikdosen und frieren Sie ihn ein.

Das funktioniert auch bei Petersilie, Schnittlauch und Dill, die in vielen heimischen Rezepten zum Einsatz kommen, ganz vorzüglich. Zarte Kräuter wie Basilikum, Koriandergrün und Kerbel aber verlieren beim Einfrieren an Aroma. Sie sind nur frisch wirklich lecker.

Getrocknete Gewürze

Frische Kräuter sind natürlich nicht bei jeder Gelegenheit zur Hand. Dann haben getrocknete ihren großen Auftritt: Getrockneter Thymian, Oregano und gemischte Kräuter der Provence gehören unbedingt in Ihren Gewürzvorrat.

Mögen Sie orientalische Gerichte? Dann dürfen Kreuzkümmel (Cumin), Koriander und Kurkuma in Ihrem Gewürzsortiment nicht fehlen. Ganze Kreuzkümmel- und Koriandersamen behalten länger ihr volles Aroma. Zerstoßen Sie sie jeweils frisch im Mörser. Gemahlene Gewürze sind dafür einfacher zu handhaben. Kaufen Sie immer die kleinstmögliche Menge, füllen Sie sie in kleine Schraubgläser um und lagern Sie sie kühl und trocken. Über dem heißen Herd ist also kein geeigneter Platz, auch wenn es noch so praktisch wäre! Wirklich verderblich sind Gewürze nicht, sie verlieren aber mit der Zeit ihr Aroma und ihre Würzkraft, und darauf kommt es schließlich an. Richtig gelagert, halten die Gewürze ungefähr ein Jahr.

Zwiebel, Ingwer, Frühlingszwiebeln

Eine wichtige Geschmacksbasis vieler Gerichte ist die in Öl angebratene gehackte Zwiebel. Halbe Zwiebeln lassen sich allerdings nicht gut aufheben; sie bekommen einen unangenehmen Geschmack. Achten Sie deshalb darauf, möglichst kleine Zwiebeln zu kaufen (die aus Bio-Anbau haben oft das richtige golfballgroße Format). Eine feine Alternative sind Schalotten.

Frischer Ingwer – würzig-scharfe Zutat vieler Asia-Gerichte – lässt sich dagegen ganz unproblematisch aufheben: Ein Stück der saftigen Wurzel hält in einer Frischhaltetüte im Gemüsefach des Kühlschranks ca. zwei Wochen.

Eine weitere häufig gebrauchte Zutat sind Frühlingszwiebeln. Legen Sie das Bund einfach ins Gemüsefach des Kühlschranks und verbrauchen Sie es innerhalb von vier bis fünf Tagen.

Tipp

Zitronen- oder Limettensaft rundet viele Gerichte ab. Übrige Hälften von Zitrusfrüchten lassen sich in Frischhaltefolie gewickelt vier bis fünf Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie können den Saft aber auch gleich auspressen und – esslöffelweise abgemessen – zu Eiswürfeln gefrieren. Die lassen sich häufig genau wie der frische Saft einsetzen, schmecken aber auch im Cocktail oder Fruchtsaft.

Hocharomatisches Trio: