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Investieren in Service-Wohnen für Senioren: Eine Markteinführung

INHALTSVERZEICHNIS

Investieren in Service-Wohnen für Senioren: Eine Markteinführung Autoren: Dr. Michael Held (CEO), Dr. Walter Zorn (Leiter Research)

Summary: Bedarf nach passgenauen Angeboten

1. Service-Wohnen für Senioren: Eine Einführung

2. Service-Wohnen: Selbstbestimmtes Leben für Senioren

3. Klassifizierung nach „Sternen“

4. Bedarf, Bestand und Potenziale

4.1 Bedarf: Altersstruktur und Einkommen

4.2 Bestand: Service-Wohnanlagen

4.3 Versorgung mit Service-Wohnen

4.4 Strukturen des Bestandes: Größen, Qualitäten, Preise

4.4.1 Übersicht Premium – Non-Premium

4.4.2 Größenstruktur

4.4.3 Qualitätsstruktur

4.4.4 Preisstruktur

4.5 Investment-Potenzial bei Service-Wohnen

4.5.1 Bedarf und Bestand

4.5.2 Bau-, Betriebs- und Investment-Potenzial

4.5.3 Bau- /Investment-Potenzial – Bestand und Zukunft

Abbildungen

Tabellen

Literatur

SUMMARY: BEDARF AN PASSGENAUEN ANGEBOTEN

In Deutschland sind derzeit rund 300.000 Wohnungen mit Service für Senioren verfügbar, davon gut 30.000 Premium-Wohnungen. Auswertungen der TERRAGON-Datenbanken zeigen die breite, bedarfsorientierte Vielfalt des Bestandes in qualitativer („Sterne“ nach gif) und daraus folgend quantitativer Hinsicht (Wohnflächen, Wohnanlagengrößen, Kaltmieten und Service-Pauschalen).

Jedoch werden weitere ca. 550. 000 Wohnungen zur Deckung des von TERRAGON kalkulierten Bedarfs benötigt, davon rund 85.000 – 100. 000 in Premium-Qualität. Diese sind großenteils aus den laufenden Einkommen der Haushalte 70+ finanzierbar; wo nicht, kann meist vorhandenes Vermögen zur erfolgreichen Kostendeckung eingesetzt werden. Perspektivisch steigen diese Zahlen bis 2035 um weitere 200.000 Service-Wohnungen (gesamt) bzw. 33.000 in Premium-Qualität. TERRAGON sieht aktuell ein Investment-Potenzial von insgesamt mindestens 64 Mrd. €. Sofern Vermögen bzw. Steuermittel eingesetzt werden, könnten sogar etwa 80 –100 Mrd. € Investment-Potenzial in der Summe aller Qualitäts- und Größenklassen erreicht werden.

Andere Autoren kommen zu geringeren Bedarfszahlen für Betreutes Wohnen, näher an der Gleichsetzung Bedarf = Mittelwert des derzeitigen Angebotes plus alterungsbedingte Steigerung (Schartow et al 2016). Diese berücksichtigen unserem Ermessen nach jedoch zu wenig die infrastrukturelle Situation auf dem Land im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung. Insofern kann damit gerechnet werden, dass ein – ggf. bisher fehlendes – Angebot sowohl in Metropolen wie auch in regionalen Mittelstädten eine entsprechende Nachfrage generieren wird.

Die TERRAGON AG erschließt das Nachfragepotenzial der qualitätsorientierten Haushalte 70+ gezielt mit Wohnanlagen in 4 Sterne-Qualität: Diese bieten hohe Standards, bewegen sich aber in einem Entgeltbereich deutlich unter den 5 Sterne-Einrichtungen, sodass ein deutlich höherer Anteil der Zielgruppe sich das Produkt leisten kann.

Insgesamt sehen wir nicht nur einen hohen Bedarf bei limitiertem Angebot, sondern zunehmendes Interesse bei Projektentwicklern, Investoren und Kommunen am Markt des Service-Wohnens.

Detaillierte Marktanalysen, regional angepasste Objektstrukturen (Wohnungsschlüssel, Wohnflächen, Preise) sowie bedarfsgerechte Service-Angebote bilden dabei wesentliche Erfolgsfaktoren für Developments.

1. SERVICE-WOHNEN FÜR SENIOREN: EINE EINFÜHRUNG

Die aktuell hohe und weiter wachsende Wohnungsnachfrage von Senioren ist durch den demografischen Wandel aufgrund steigender Lebenserwartung bedingt, in Verbindung mit Wohnpräferenzen, Umzugsbereitschaft und wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Für die aktuelle Nachfrageentwicklung ist das Zusammentreffen von hoher Lebenserwartung und geburtenstarken Jahrgängen in der sogenannten Babyboomer-Generation wesentlich. Bis 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen um 28 % auf 21,8 Mio. steigen, die der über 80-Jährigen („Hochbetagte“) prozentual noch stärker um 38 % auf 6,2 Mio. und bis 2050 auf über 10 Mio. Wegen des durchschnittlich längeren Lebens der Frauen nimmt dabei vor allem die Anzahl der weiblichen Ein-Personen-Haushalte deutlich zu (Singularisierung).

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