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Leben ohne Fallen

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Wichtiger Hinweis

Alle Ratschläge und Anwendungen in diesem Buch wurden vom Autor sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt. Dennoch können nur Sie selbst entscheiden, ob und inwieweit Sie diese Vorschläge umsetzen können und möchten. Lassen Sie sich in allen Zweifelsfällen zuvor durch einen Arzt oder Therapeuten beraten. Weder Autor noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch gegebenen praktischen Hinweisen resultieren, eine Haftung übernehmen.

MIT FREUDE ÄLTER WERDEN

WAS SIE MIT DIESEM BUCH ERREICHEN KÖNNEN:

  • Sich im Alltag sicherer fühlen

  • Die Chancen auf ein sturzfreies Leben erhöhen

  • Erfahren, wie Sie nährstoffreich essen

  • Das Muskelkorsett stärken

  • Inkontinenz vermeiden oder deren Ausmaß verringern

  • Ihre geistigen Fähigkeiten steigern, etwa die Gedächtnisleistung

  • Mehr Entspannung und Gelassenheit in den Alltag bringen

  • Ihrem Leben insgesamt mehr Qualität und Zufriedenheit verleihen

Auch im ehrwürdigen Alter fit und gesund bleiben – wer wünscht sich das nicht? Dieser Trainingskompass zeigt Ihnen Navigationshilfen auf, um trittsicher, wach und wann immer möglich gut gelaunt die nächsten Etappen Ihres Weges zu gehen.

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Dirk Bringmann

ist Physiotherapeut und Heilpraktiker (Physiotherapie). Er arbeitet in eigener Privatpraxis mit Patienten und Sportlern jeden Alters, war sieben Jahre therapeutisch in einer Senioreneinrichtung tätig und reist seit jeher mit Sportlern durch die Lande. Egal, ob als Sportphysiotherapeut bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, als Ausbilder für werdende Kollegen oder als Ansprechpartner für seine Patienten – er ist dankbar, wenn er seinem Gegenüber eine Hilfe sein darf. Dabei empfindet er seinen Beruf als einen der großartigsten, den man sich nur vorstellen kann.

EIN WORT VORAB

Ich freue mich wirklich sehr, dass Sie diese Zeilen lesen! Seien Sie herzlich willkommen und lassen Sie uns gemeinsam in den nächsten zwölf Monaten und gern auch in der Zeit danach manches anders gestalten als üblich.

Wer rastet, der rostet. Trifft das hin und wieder oder sogar viel zu oft auf Sie zu? Haben Sie bereits gemerkt, dass die Bewegungsroutine und der ganz normale Alltag nicht mehr ausreichen, um die Leistungsfähigkeit, die doch eigentlich immer zuverlässig zu sein schien, auf einem konstanten Niveau zu halten? Wird Ihnen angst und bange, wenn Sie einige Jahre in die Zukunft schauen? Dann geht es Ihnen wie vielen Mitmenschen, die die angenommene Lebensmitte und damit den körperlichen Bewegungszenit offensichtlich bereits vor etlichen Vollmonden passiert haben.

Natürlich ist auch der Herbst eine schöne Zeit. Aber es gibt eben auch jene Tage, an denen es wortwörtlich nicht so gut läuft.

Wenn unvermeidbare, aber auch vermeidbare Malaisen den Lebensweg pflastern, fragt man sich unweigerlich: »Wie lange wird das wohl noch gut gehen?« Mit zunehmendem Alter steigt nämlich statistisch die Wahrscheinlichkeit zu stürzen und somit die Gefahr, an Beweglichkeit und Selbstständigkeit einzubüßen. Wäre es da nicht von Vorteil, täglich ein wenig oder sogar ein wenig mehr dieser Bedrohung entgegenzutrainieren, dem Fall der Fälle nicht mit Resignation, sondern mit einer Art muskulärer Rebellion zu begegnen?

Dabei wünsche ich Ihnen gute Resultate. Und ein gutes Leben. Lassen Sie uns beginnen.

Herzlichst, Ihr Dirk Bringmann

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BETRACHTUNGEN ÜBERS ÄLTERWERDEN

Erinnern Sie sich? In der Grundschule bewunderten wir die älteren Schüler, einige Jahre später die Studenten und Auszubildenden. Wären wir doch nur schon so alt wie sie! Da allein das Älterwerden nicht ausreichte für mehr Zufriedenheit, wuchs die Überzeugung, das Leben würde erst so richtig mit Sinn und Glück geflutet, wenn wir die eine Person an unserer Seite hätten. Als Hoffnungsträger für ein gelungenes Leben folgten der richtige Arbeitsplatz, das Eigenheim, wohlgeratene Kinder und manches mehr. Auf einmal ist die zweite Lebenshälfte da und man weiß jetzt, wie man es richtig gemacht hätte. Das Ganze nennt man Leben.

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BRENNT JEDE KERZE NUR VON EINER SEITE AB?

»Bei keinem Volke ist der Glaube an Unsterblichkeit stärker gewesen wie bei den Kelten; man konnte Geld bei ihnen geliehen bekommen, um es in der anderen Welt wieder zu geben.«

HEINRICH HEINE

Wünschen sich nicht die meisten von uns auf irgendeine Weise das ewige Leben? Denn für viele ist die Vorstellung, dass alles eines Tages vorbei sein soll, überaus beängstigend. Doch wie würde sich das ewige Leben überhaupt gestalten? Was würde bei genauer Betrachtung eine Existenz ohne Ende bedeuten? Würde sich dieser zuverlässige, naturgemäße Wechsel aus Freud und Leid und dem, was sich zwischen den beiden tummelt, unendlich wiederholen? Mindestens ebenso wichtig ist die Frage: Ist unser Dasein nicht erst deshalb so kostbar, weil es endlich ist?

Wünsche und Visionen hin oder her: Die Restlaufzeit unserer aktuellen Existenz ist zweifelsfrei begrenzt und Antworten auf die gerade gestellten Fragen sind mehr oder weniger elaborierte Gedankenspiele und können philosophische Diskussionen bereichern. Gleichwohl können wir ein wesentliches Merkmal unseres Daseins nicht ignorieren: unsere Vergänglichkeit.

WIE (LANGE) WOLLEN WIR LEBEN?

»Wenn aber ewig nicht im Angebot ist, dann bitte wenigstens recht lange!« Werfen wir dazu gleich mal einen Blick in die Vergangenheit: Laut Wikipedia hatten paläolithische Jäger und Sammler eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa dreißig Jahren, Ackerbauern und Viehzüchter hingegen nur von ungefähr zwanzig Jahren. Gut, das ist lange her. Dennoch machen diese Zahlen klar, dass es nicht immer selbstverständlich war, überhaupt mit sechzig in den zweifelhaften Genuss eines Kniearthroseschmerzes zu kommen, mit siebzig eine wachsende Vergesslichkeit zu erleben und mit achtzig das sich anbahnende Ende nicht wahrhaben zu wollen.

Nicht, dass wir jetzt dafür dankbar sein sollten. Aber mit zunehmendem Alter erhöht sich nun mal auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich uns unangenehme Begleiterscheinungen anschließen. Ob wir das gut finden oder nicht.

Wir können nicht alles beeinflussen, aber vieles

Stellen wir uns das Leben für einen Moment als Kerze vor, die am Beginn des Lebens angezündet wurde. Vielleicht brennt diese bei einigen von uns mehr als achtzig Jahre lang und kein Wind war stark genug, sie auszupusten. So soll es sein.

Jetzt gibt es allerdings Weggefährten, deren Kerze an beiden Seiten angezündet wurde. Vielleicht durch eine aggressive Krankheit, einen Unfall oder durch Tabak, Alkohol & Co., möglicherweise auch durch einen angeborenen genetischen Webfehler. Ihr Licht wird keine achtzig Jahre lang brennen. Der Gedanke daran widerstrebt vielen von uns, wollen wir doch auf angenehme Weise alt werden.

Wie alt möchten Sie denn überhaupt werden? Und wie möchten Sie alt werden?

Anders gefragt: Was wünschen Sie sich für den Zeitraum zwischen dem Jetzt und dem Zeitpunkt, an dem Sie in die ewigen Jagdgründe reiten, zu Gott heimkehren, ins Nirwana eintreten oder – wenn Sie nicht an eine weitere Existenz nach dem letzten Atemzug glauben – ins ewige Nichts?

Sicherlich strebt wohl jedermann und jedefrau für diese Zeitspanne Dinge wie Glücklichsein sowie körperliche und geistige Gesundheit an und dass er oder sie nicht zuletzt von den großen Tragödien verschont bleibt, die das Leben unermüdlich bereithält.

VOM TUN UND LASSEN

Wenn unsere Kerze nun schon lange und viel Licht gespendet hat, gesellen sich bisher unbekannte Schattenwesen in unser aller Leben: Wir bekommen Falten. Wir werden kleiner. Seh- und Hörvermögen lassen nach. Der Körper regeneriert sich insgesamt langsamer. Die Gelenkknorpel werden dünner. Das Nervenkostüm mitunter auch. Muskeln verlieren an Kraft und Elastizität. Erinnerungen bleiben auf der Strecke oder lassen sich jede Menge Zeit, bis sie endlich wieder aufploppen. Viel mehr Zeit als noch vor einigen Jahren.

Dazu noch die Unannehmlichkeiten mit Zähnen, Nägeln, Haut und der schwindenden Kontrolle über die wirklich wichtigen Funktionen unseres Unterleibes.

Es ist zum Haareraufen, falls solche überhaupt noch vorhanden sind. Außer durch frühes Ableben sind diese Erscheinungen tatsächlich unvermeidbar. Gleichwohl können wir aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß einiger davon zumindest beeinflussen, wenn nicht sogar in den Griff bekommen.

Und was muss man dafür tun?

Sprechen wir zunächst über die Dinge, die Sie bei allem Verständnis für einen Lebensstil im Sinne des Dolce Vita lieber nicht tun sollten, wenn Sie

  • lange leben möchten und

  • das möglichst glücklich und bei körperlichem und seelischem Wohlbefinden.

Der Rest des Buches handelt dann aber – Sie dürfen an dieser Stelle aufatmen – von den Dingen, die Sie tun sollten. Er dreht sich um die heilsamen Lebensgewohnheiten, die zu einem Mehr an Zufriedenheit und, wenn es gut läuft, zu einem Mehr an Jahren beitragen werden.

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Für manche ist Herbst die schönste Jahreszeit.

Risiken vermeiden, heilsame Gewohnheiten pflegen

Beginnen wir mit den unpopulärsten Ratschlägen dieses Büchleins, damit wir es ganz schnell hinter uns haben:

  • Vermeiden Sie ein Zuviel an Alkohol.

  • Rauchen Sie nicht.

  • Werden oder bleiben Sie nicht zu schwer(gewichtig).

  • Verbringen Sie weniger Zeit bei künstlichem Licht auf dem Sofa.

  • Konsumieren Sie nicht zu viele ungesunde Lebensmittel.

  • Vermeiden Sie Flüssigkeitsmangel im Körper.

  • Unternehmen Sie etwas gegen soziale Vereinsamung.

  • Leben Sie das Leben analog und nicht digital.

  • Eliminieren Sie Stress, so gut es geht.

Ich habe fertig.

»Leben ohne Fallen« will Ihnen nicht die Dinge madig machen, die Ihnen bisher Freude bereitet haben. Und genauso wenig ist es ein Selbstoptimierungsratgeber. Vielmehr wird Ihnen dieses Buch, wenn Sie sich darauf einlassen, ein freundlicher und wohlmeinender Wegbegleiter sein. Es bietet Ihnen Übungen an, die Ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden dienen und somit Ihrem Glücklichsein.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

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Viel Spaß!



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