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Lesbian Dance Class

Über die Autorin

Dana Delarue

… wurde am Meer geboren und lebt direkt an der Küste. Sie schreibt gerne in ihren ganz eigenen Genres, vornehmlich im lesbo-erotischen Bereich. Die sanfte und leidenschaftliche Erotik zwischen Frauen liegt ihr besonders und sie träumt davon, einen erotischen und tiefgründigen Liebesroman zu verfassen. Vielleicht tut sie es bereits …

1. Lesbian Dance Class

Carla war einem Nervenzusammenbruch nahe. Es bumste wieder und rumpelte über ihr. Zuerst hatte sie noch darüber hinweghören können, doch nun war sie inmitten ihrer Bachelorarbeit und musste sich konzentrieren. Und nun noch die nervtötende Musik dazu. Okay, okay. Die Frau über ihr hatte sie bei ihrem Einzug darüber informiert, dass sie in einer Notlage war und sich alles irgendwann wieder beruhigen würde. Sie hätte ein leerstehendes Industrieloft in Aussicht, dass sich wesentlich besser für ihre Tanzschule eignete als die große Wohnung im Stockwerk über Carla. Dummerweise hatte sie die Räumlichkeiten ihrer alten Tanzschule gekündigt, bevor das Loft fertig war. Und dessen Fertigstellung zog sich und zog sich.

Es war nicht nur der Lärm von oben, den ganzen Tag über zogen Gruppen unterschiedlich alter Frauen und junger Mädchen durchs Treppenhaus. Zeitweise hörte es sich an, als triebe ein Gänsehirt seine schnatternde Gesellschaft durchs Haus. Ronda, wie die Inhaberin der Tanzschule hieß, lehrte aber auch wirklich alles. Vom Jazzdance über Musicaldance bis zum klassischen Ballett, inklusive Irish Stepdance. Das waren die Momente, in denen Carla ihren Laptop zuklappte und das Feld räumte. Kino, Disco, Kneipenmeile im Viertel, alles war willkommen, das leiser war als die steppenden Weiber von oben. Ein wenig Ablenkung, ein wenig Ruhe und ihre Bachelorarbeit zu Ende schreiben, mehr wollte sie gar nicht. Hin und wieder fand sie an ihrer Wohnungstür kleine Leckerlis, mal einen Blumenstrauß, Pralinen, eine Flasche Wein. Nein, sie konnte der äußerst sympathischen Frau nicht böse sein. Die Enddreißigerin tat immerhin alles, um ihren Lebenstraum nicht komplett an die Wand zu fahren. Sie musste den Loftumbau bezahlen, Miete für die Räume oben und den eigenen Lebensunterhalt verdienen. Carla wusste, dass das Leben einem gelegentlich schon mal Steine in den Weg schmeißen konnte und jeder sollte darum bemüht sein, etwas Schönes aus diesen Steinen zu bauen. Doch was Carla aus den ihr derzeit im Weg liegenden Steinen würde bauen können, blieb für sie im Dunkeln. Ronda hatte Aussicht auf ein Tanzstudio in einem riesigen Loft, Carla die Aussicht auf eine total vermurkste Bachelorarbeit. Sie hatte nicht einmal bemerkt, dass der Bildschirm ihres Gerätes dunkler geworden war. Zuerst bemerkte sie nur, dass es still im Haus war und ihre Gedanken kehrten zurück in die Realität. Keine Musik, die von oben durch die Decke tönte, kein Hopsen, kein Rumpeln, kein Bumsen. Sie sah zur Uhr. Das Ziffernblatt war dunkel. Erst jetzt bemerkte sie, dass auch ihr Router aus war und sie keine Internetverbindung mehr besaß. Stromausfall. Es klopfte an der Wohnungstür und sie ging auf den Flur, um zu öffnen. Ronda stand vor der Tür und winkte mit einer Flasche Rotwein. „Hast du Gläser?“, fragte sie unverblümt und ging übergangslos zum vertraulichen Du über.

„Was? Gläser? Ich bin gerade am Schreiben …“, stotterte Carla.

„Der Akku hält eh nicht lange“, grinste Ronda. „Strom ist weg. Ich habe meine Mädels nach Hause geschickt und da ich nun nichts mehr zu tun habe, wollte ich versuchen, dich ein wenig für den Lärm zu entschädigen.“ Sie schob Carla beiseite und ging an ihr vorüber. Kurz orientierte sie sich mit einem Blick nach allen Seiten, dann marschierte sie schnurstracks in Carlas kleines Wohnzimmer. „Gläser“, erinnerte sie Carla, die gerade ins Zimmer trat. Carla ging zum Schrank und holte zwei Rotweingläser heraus. Dabei ließ sie keinen Blick von der Ballettlehrerin, die noch in ihrem Trainingsdress war. Sie hatte nur eine Jacke übergezogen und sich dann auf den Weg zur Mieterin ein Stockwerk tiefer gemacht. Mit einer graziösen Bewegung ließ sie sich auf der Couch nieder und drehte den Verschluss der Flasche auf. Die dunkelrote Flüssigkeit gluckerte leise in die runden Glasschalen. Carla setzte sich in den Sessel, ein Stück von Ronda entfernt. Sie musterte die Ballerina, deren Bewegungen zwar graziös wirkten, dabei aber natürlich und kein wenig gekünstelt waren. Sie war schlank, sehr schlank. Knackiger Po und kleiner Busen, stellte Carla fest. Ein Gesicht, dem man ansah, dass der Geist dahinter dauernd konzentriert und ernsthaft war, dabei aber nicht unfreundlich wirkte. Graue Augen und ein schmallippiger Mund gaben ihm einen dominant-überheblichen Ausdruck. Rondahielt ihr ein Glas entgegen und Carla nahm es. „Mensch, bin ich froh, dich als Mieterin unter mir zu haben. Ich glaube, jeder andere hätte mich und meine Mädels längst zum Teufel gejagt. Danke also für dein Verständnis und deine Engelsgeduld.“ Sie stieß mit Carla an und beide setzten ihre Gläser an den Mund.

„Boah, ist der lecker“, schwärmte Carla und schnalzte genießerisch mit der Zunge.

„Cabernet Sauvignon aus Südafrika“, erwiderte Ronda. „Kann man wirklich trinken, das Zeug.“ Sie winkte zum Laptop auf dem Schreibtisch, der in diesem Moment mangels Strom seinen Dienst einstellte. „Sagte ich doch. Die Akkus halten nicht lange, wenn man die Geräte andauernd am Netz hat.“ Sie sah sich um. „Du wohnst hier allein? Kein Freund? Keiner, der es dir besorgt?“

Carla verschluckte sich fast an ihrem Rotwein. Okay, sie war nicht prüde, aber so eine klare Ansprache hatte sie von Ronda nicht erwartet. Sie winkte ab. „Ich stecke mitten im Bachelorabschluss und habe keine Zeit für die Kerle. Ich darf mich nicht ablenken lassen, also verkneife ich mir derzeit so einiges.“

„Und, wie läuft es? Kommst du klar? Oder soll ich dir helfen?“ Verdammt, der Rotwein war nicht nur lecker, er stieg auch zu Kopf. „Danke für das Angebot, aber wie willst du mir bei der Abschlussarbeit helfen?“

Ronda lachte leise. „Die meinte ich doch nicht, mein kleines Schäfchen.“ Carla war verwirrt. Nicht? Was meinte sie dann? Ronda beugte sich zu ihr vor und legte ihre Hände auf Carlas Oberschenkel. „Ich könnte dir dabei helfen, dich zu entspannen. So eine kleine Massage wirkt oft Wunder. Du wirst sehen, du tippst doppelt so schnell, wenn du weniger verspannt bist.“ Ronda war Sportlerin. Sie kannte sich aus und hatte schon bemerkt, dass Carla an der typisch fehlerhaften Schreibhaltung von Schreibtischtätern litt. Ronda schenkte nach, denn die Gläser waren merkwürdigerweise schon leer.

„Du kannst das?“, erkundigte sich Carla sicherheitshalber.

Ronda zog einen Schmollmund. „Kleines … Ich kann so einiges, wovon du keine Ahnung hast.“ Ihre Stimme klang sanft, beinahe einschmeichelnd. Ein leichtes Timbre gab ihr etwas ganz Besonderes.

„Ich glaube, es wäre mehr als nötig“, murmelte Carla. „Wo? Im Schlafzimmer? Oder hier?“

„Wenn dein Bett nicht zu niedrig ist …“

„Nee, ist hoch. Das sollte gehen. Was brauchst du?“

Ronda war auf gestanden. „Ich hole es von oben. Bin gleich zurück.“ Sie ließ die Korridortür offen und es ging wirklich sehr schnell, bis sie zurückkehrte. Latexhandschuhe, Massageöl und eine Gummimatte waren alles, was sie geholt hatte. Sie ging mit Carla ins Nebenzimmer und legte ein Badetuch auf das Bett, darüber die Gummimatte. Ein zusammengerolltes Handtuch diente Carla als Stirnstütze. Ronda machte eine einladende Handbewegung. „Bitte. Du musst dich nur noch ausziehen.“

Carla zögerte. Sollte sie sich wirklich … vor einer Fremden …? Egal, Ronda war eine Frau. Carla ließ ihre Kleidung fallen und Ronda schaute ihr interessiert zu. Dann legte sich die Studentin aufs Bett und wartete auf die Dinge, die da kommen und ihr helfen sollten. Das Massageöl duftete sehr exotisch, als Ronda es auf ihrem Rücken verteilte. Sie hatte es in ihrer Hand erwärmt, so dass es nicht so unangenehm kalt war. Das sanfte Streicheln ihrer Hände empfand Carla als sehr wohltuend und Ronda begann nach ein paar Streicheleinheiten, ihre Arme und die Nacken-Schulterregion sanft zu massieren. Behutsam löste sie die Verspannungen, dann kam die Brustwirbelsäule dran. Ihre Hände glitten bis zur Lendenwirbelsäule herab, strichen fest über ihr Steißbein und arbeiteten sich dann wieder empor. Waden, Oberschenkel, nichts ließ sie aus. „Umdrehen“, forderte sie dann und Carla gehorchte. Schulter- und Schlüsselbeinmuskeln, alles war verhärtet. Carla hatte die Augen geschlossen, spürte aber Rondas Atem, der wie ein Windhauch über ihr Gesicht wehte. Ihr Parfum mischte sich mit dem Duft des Öles, Carla atmete den Geruch tief ein. Rondas Hände strichen über ihre Brüste, massierten sanft die strammen, festen Titten und rieben die Brustwarzen zwischen ihren Fingerspitzen. Carla überlegte, was diese Massage wohl entkrampfen sollte, doch sie verwarf den Gedanken wieder, weil sich ein wunderbares Gefühl in ihr breitmachte, das sie schon so lange nicht mehr gehabt hatte. Sie ließ Ronda gewähren, deren Hände sich nun über ihren Bauch weiter nach unten zu Carlas Schoß bewegten. Mit sanftem Druck spreizten sie Carlas Schenkel und eine Hand legte sich behutsam auf ihre Vulva. Carla zog erschrocken die Luft ein, doch im gleichen Moment legte sich ein Paar weicher Lippen auf ihren Mund. Ganz sachte drang eine Zunge in ihn ein und tastete nach ihrer. Carla wusste nicht, ob sie das wollte, aber es war so gut. Rondas Nähe, ihre Wärme und ihre Hände vermittelten ihr ein so wohliges Gefühl. Das Studium und ihre Bachelorarbeit flohen aus ihren Gedanken, machten einem behaglichen Gefühl Platz und im gleichen Augenblick wusste sie, dass sie mehr wollte. „Hör nicht auf, mach weiter!“, flüsterte sie, denn sie hatte Rondas Zögern bemerkt. Sie wollte Carla in diesem Moment die Entscheidung überlassen, ob es an dieser Stelle zu Ende sein sollte oder es weitergehen könnte. Doch Carla wollte diese unendlich sanften, zärtlichen Finger jetzt an ihrem Schoß spüren. Alles in ihr lechzte nach dieser Berührung, die an ihrem Kitzler begannen und irgendwo in den feuchten Tiefen ihrer Vagina weitergehen sollte. Das Massageöl machte alles so wunderbar gleitfähig, es schien sogar eine anregende Wirkung auf ihren Schoß auszuüben. Carla stöhnte leise auf, als sie Rondas Finger in sich eindringen spürte. Dann war da wieder ihr Mund, der sich auf ihre Lippen legte und ihre Zunge, die ganz behutsam begann, mit Carlas Zunge ein erregendes Spiel zu spielen. Zuerst war es nur ein leichtes, zärtliches Abtasten, ein behutsamer Flirt, doch Rondas Finger in Carlas Spalte sorgte alsbald dafür, dass es ein leidenschaftliches Ringen wurde. Carla spürte, wie sie unten herum nass wurde. Es war mehr als nur die gewohnte Feuchtigkeit der Erregung. Ronda ließ sie fast überlaufen und verteilte die Nässe bis zu ihrem Po, wo sie mit einem anderen Finger leicht gegen den Schließmuskel drückte. Carla öffnete sich ihr. Es war ihr nicht fremd, dort verwöhnt zu werden. Viele ihrer Liebhaber fanden ihr höchstes Glück, wenn sie Carla in ihren knackigen Po vögeln konnten. Und nun wurde sie in beide Löcher gleichzeitig gefickt. Tief drangen die Finger ein. Dann war Ronda über ihr. Sie hatte sich ihrer Kleidung entledigt und war nun ebenfalls nackt. Carla sah ihr tief in die Augen und Ronda nahm zwischen ihren Schenkeln Platz, zog ihre Finger aus Carla und drückte energisch ihren Schoß gegen Carlas. Mit gekonnten Beckenstößen rieb sie ihren Kitzler an Carlas Scheide, reizte auch ihre Klitoris. Carlas Hände griffen nach den kleinen festen Brüsten der Balletteuse. Sie waren mehr als eine kleine Handvoll, aber ihre Nippel waren hart und standen von den Höfen keck ab. Carla richtete sich etwas auf, um sie mit dem Mund erreichen zu können. Ihre Lippen legten sich darauf und saugten und leckten an ihnen. Zufrieden registrierte sie das Stöhnen ihrer Spielgefährtin. Immer schneller und fester rieben sich die beiden Geschlechtsteile aneinander, dann erreichten die beiden Frauen gemeinsam ihren Höhepunkt.

Keuchend und schwer atmend sanken sie nebeneinander auf das Bett und hielten sich in den Armen.

„Ich glaube, ich habe dich vergewaltigt“, hauchte Ronda. In ihrer Stimme klang leises Bedauern.

„Vergewohltätigt trifft wohl eher zu“, lächelte Carla. „Aber eines ist sicher: So entspannt war ich schon lange nicht mehr!“

„Aber eine von uns warst du auch nicht“, stellte Ronda fest. Carla gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die energisch-schmalen Lippen.

„Bislang nicht, aber ich glaube, ich könnte mich dran gewöhnen. Jedenfalls bin ich auf diese Art noch nie zum Höhepunkt gebracht worden.“

„Auf diese Art?“

„Hm, so durch Reiben.“

Ronda lachte. „Du hast lieber etwas in dir, was?“

„Du nicht?“, staunte Carla.

Ronda schwieg und schwang ihre Beine aus dem Bett. Ganz offenbar wollte sie Carla ihre Vorlieben nicht offenlegen. Sie stand auf und begann, sich anzuziehen. Carla folgte ihr irritiert.

Im Wohnzimmer schenkte Ronda den Rest Rotwein aus der Flasche ein und teilte alles gerecht auf.

„Habe ich was Falsches gesagt?“, erkundigte sich Carla vorsichtig.

Ronda lachte leise. „Nein, Kleines. Es gibt tausend unterschiedliche Arten, zu einem Orgasmus zu kommen. Jeder muss für sich die passende finden.“

Puh, das klang geheimnisvoll und rätselhaft. Ganz offensichtlich wollte Ronda sie im Unklaren lassen. Warum machte sie nur so ein Geheimnis daraus?

„Ich denke, ich schließe oben ab und fahre nach Hause“, murmelte die Tanzlehrerin.

„Wartet dort jemand auf dich?“ Carla wollte mehr über diese geheimnisvolle Frau wissen.

„Und wenn? Würde es dir etwas ausmachen?“

Es klang nicht wie eine Antwort, sondern eher schnippisch, gleichzeitig eine Herausforderung und Zurechtweisung. Ronda hatte ihr gerade klargemacht, dass es sie nichts anging. Sie verließ die Wohnung, ging die Treppe hinauf und ließ Carla ratlos zurück. Sie hörte, wie Ronda oben die Tür zuzog und dann ihre Schritte auf der Treppe. Sie verhielten für einen Augenblick vor ihrer Tür, eilten dann aber weiter, das Treppenhaus hinab zur Haustür. Verwirrt ging Carla zurück, zog sich einen Trainingsanzug an und setzte sich ins Wohnzimmer. Sie trank den Rest aus dem Rotweinglas leer und holte sich seufzend eine volle Flasche aus dem Barfach des Schrankes. Sie schenkte sich erneut das Glas voll und versuchte, sich die letzten Sätze des Gesprächs in Erinnerung zu rufen. Was hatte sie nur gesagt, dass Ronda so reagierte? Ja, wie reagierte sie überhaupt? Eingeschnappt? Verletzt? Unangenehm berührt? Carla wusste es nicht zu deuten.

Sie hörte in Gedanken erneut das Geräusch, mit dem Ronda die Tür zugezogen hatte. Sie hatte nicht abgeschlossen. Ob sie vielleicht … Mit einer gewöhnlichen Scheckkarte könnte Carla die Tür ganz leicht öffnen. Nein! Das ging gar nicht. So etwas würde sie nie und nimmer tun. Jemanden ausspionieren, so etwas war unmöglich …

Sie nahm ihren eigenen Schlüssel und ihre Scheckkarte mit, als sie ins Treppenhaus ging. Es war bereits dunkel geworden, aber sie machte kein Licht und schlich nahezu geräuschlos die Treppe hinauf. Niemand würde ihr begegnen, denn das Tanzstudio lag in der obersten Etage und erstreckte sich über alle Wohnungen darunter. Ganz leicht drückte sie den Schnapper zurück und die Tür schwang auf. Wie erwartet lag dahinter ein riesengroßer Raum, notdürftig als Tanzstudio eingerichtet. Man sah sofort, dass es ein Provisorium sein sollte. Es gab ein Bad, ein Gäste-WC, eine Kochnische und … eine abgeschlossene Tür. Es war eine Normtür, genauso eine, wie sie in ihrer Wohnung eingebaut waren. Vielleicht, wenn sie Glück hatte, würde einer der Schlüssel passen.

In Minutenschnelle war sie mit allen Zimmerschlüsseln aus ihrer Wohnung zurück. Und sie hatte Glück! Bereits der zweite passte und sie öffnete mit klopfendem Herzen die Tür. Was war nur dahinter? Würde sie gleich Rondas intime Geheimnisse erfahren? Im Zimmer war es dunkel, denn das Fenster war mit einem schwarzen Rollo vom Außenlicht abgeschirmt. Carla überlegte kurz. Wenn kein Licht hereinfiel, konnte auch keines nach außen dringen. Sie schloss die Zimmertür und knipste den Lichtschalter an.

Ein Bett stand in dem Zimmer und von der Decke hing so etwas wie eine Schaukel aus Ledergurten. Ein niedriges Gerüst stand in einer Ecke, Carla hatte keine Ahnung, wozu es diente. Neugierig trat sie an den Schrank und öffnete eine Tür. Ihre Augen wurden groß, als sie die Dinge sah, die Ronda darin aufbewahrte: Eine umfangreiche Sammlung von Dildos und Plugs, Tuben mit Gleitcreme und Handschuhe, medizinische und glänzende aus Latex; ein paar kurze Peitschen und Gerten, mit und ohne Lederpatsche am Ende, manche hatten einen penisartig geformten Griff. Ihr Blick wanderte zurück zu den Dildos. Sie hatten eines gemeinsam; Sie waren alle größer als das, was Carla bei Männern so gewohnt war. Einige waren extrem groß und sie besaßen an ihren Enden eine Vorrichtung, um sie irgendwo zu befestigen. Carla sah sich um. Sie sah eine ähnliche Vorrichtung an dem kleinen Gerüst, die dazu passen könnte. Sie nahm eines der Geräte und versuchte, es daran zu arretieren. Mit leisem Klick rastete der Verschluss ein und der künstliche Phallus ragte in Richtung Decke. Jetzt verstand Carla den Sinn des Ganzen. Sie würde sich breitbeinig über das Gerüst stellen und das Kunstglied in sich hineingleiten lassen können. Sie würde darauf reiten. Es waren auf der Querstange zwei Arretierungen vorhanden, also konnte man auch zwei Dildos gleichzeitig … Oh, mein Gott! Einen für vorn und einen für hinten. Oder einen für Ronda und einen für irgendjemanden. Carla bemerkte, dass man die Abstände zwischen den Halterungen variieren konnte. Langsam wurde ihr warm. Sie ging zurück zum Schrank und nahm den größten Plug heraus, den er zu bieten hatte. Bewundernd wog sie das Riesending in der Hand und wusste, dass sie es niemals in sich unterbringen konnte, es war größer als ihre Faust. Kopfschüttelnd legte sie den Dildo zurück an seinen Platz.

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