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Maddrax - Folge 428

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Hilfreiche Links
  4. Was bisher geschah …
  5. Kampf um Exxus
  6. Leserseite
  7. Cartoon
  8. Cover-Extra
  9. Vorschau

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Am 8. Februar 2012 trifft der Komet „Christopher-Floyd“ – in Wahrheit eine Arche Außerirdischer – die Erde. Ihre Achse verschiebt sich und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 versetzt wird. Nach dem Absturz retten ihn Barbaren, die ihn „Maddrax“ nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula erkundet er diese für ihn fremde Erde. Bis sie durch ein Wurmloch, das sich im Forschungszentrum CERN auftut, auf einen von zwanzig Monden um einen Ringplaneten versetzt werden.

Sie finden sich – wie Xaana und der Smythe-Roboter zuvor – auf dem Mond Terminus wieder, wo sie ein Psi-Feld ihr früheres Leben vergessen lässt! Immer wieder werden Bewohner von den „Initiatoren“ ihrer Persönlichkeit beraubt. Unterwegs zu deren Turm geraten Matt und Aruula in einem unterirdischen Kerker an das mächtige Volk der Saven, die ein Quantenbewusstsein in Aruula installieren. Im Turm öffnet der „Schläfer“ das Gefängnis und schickt die beiden zum Wassermond Aquus, wo sie auf Hydree treffen, eine Rasse, deren Nachkommen heute auf der Erde leben. Die Fischwesen geben Matt und Aruula ihre Erinnerungen zurück. Mit der Hilfe eines Hydree reisen sie zum Mond Binaar, wo der Smythe-Roboter gelandet sein dürfte. Hinter ihnen sprengt der Hydree den Transferturm.

Auf Binaar werden sie getrennt. Während Matt in eine Ersatzteil-Zucht gesperrt wird, trifft Aruula den Avatar eines Initiators, der in den Menschen Potenzial sieht und ihnen hilft, dann aber vom Smythe-Roboter übernommen wird. Der stellt ihnen eine Falle. Matt und Aruula geraten in eine düstere Version des postapokalyptischen Waashton, in dem Smythe gottgleich regiert. Als sie ihn dort durch einen Trick vom Secret Service festsetzen lassen, können sie die Simulation verlassen. Sie werden von Renegaten angeheuert, einen angeblichen Überläufer aus einem Kerker der Initiatoren zu befreien. Er stellt sich als Schwarmintelligenz aus Myriaden winziger Bots heraus, die für die Cyborgs ein „Projekt Exxus“ vorantreiben sollen. Weil Matt und Aruula nun von dem Projekt wissen, werden sie festgehalten. Sie fliehen in die giftige Binaar-Atmosphäre und werden von dem Cyborg Borm gerettet. Später befreien sie Mosse, den Renegaten-Chef, aus der Hand der Initiatoren, wofür er ihnen Schutz und Unterschlupf zusagt. Ein Lippenbekenntnis, denn er will die beiden töten – während sich der Stadtteil Exxus aus Binaar löst und ins All startet!

Matt und Aruula schaffen es mit Ones Hilfe gerade noch auf das Stadtraumschiff, aber auch Jacob Smythe, zwei wahnsinnige Roboter und ein Avatar werden zu Mitreisenden. Smythes Ziel ist klar: Er will die Herrschaft über Exxus. Dafür kidnappt er ein Fragment von One und lässt es von Mosses Erstem Ingenieur Fender umprogrammieren …

Kampf um Exxus

von Christian Schwarz

Die Bodenplatte der winzigen Kugelspinne, die gleichzeitig als Mainboard diente, war abgeschraubt und lag seitlich auf dem Tisch. Einen Moment lang musterte Jacob Smythe die acht reglosen Beinchen, dann konzentrierte er sich wieder auf Fender. Mit bewundernswerter Präzision löste der Ceres-Hybride das Kabel zur Datenübertragung und verschraubte die Bodenplatte wieder. „Auftrag ausgeführt“, vermeldete er. „Der Retina-Scan ist im Trojaner integriert und funktioniert wie vorgesehen.“

Du bekommst dein vermisstes Fragment bald zurück, One, dachte Smythe voller Häme. Und dann wirst du nach meiner Pfeife tanzen. Er überprüfte sein internes Chronometer. Komm schon, Drax, wo bleibst du? Du hast immerhin die Ehre, One zu infizieren …

„Smythe kann sonst wo sein“, sagte Matthew Drax enttäuscht. Seine Stimme wurde per Funk aus dem Raumanzug übertragen, in dem er steckte. „Es gibt auf der Exxus einfach zu viele Schlupflöcher, in denen er untertauchen kann. Die Oberfläche ist zu weitläufig, als dass man sie zu dritt effektiv absuchen könnte. Und falls wir uns irren und er hält sich unterirdisch auf, haben wir erst recht keine Chance. Jedenfalls nicht ohne die Hilfe der Tekks.“

Sie hatten sich entschlossen, ihre Suche nach Smythe auf die Oberwelt von Exxus zu konzentrieren. Hier im luftleeren Raum hatte Smythe als Roboter einen klaren Vorteil; er wäre dumm, den nicht zu nutzen. Matt und Aruula hatten Raumanzüge angelegt; den Schnurrer trug die Barbarin mit im geräumigen Helm, obwohl das fuchsähnliche Tierchen allmählich zu groß dafür wurde.

One, der einen geschlechtslosen menschlichen Körper nachgebildet hatte, nickte. „Du hast recht, Maddrax. Aber solange uns Mosse keine Leute für die Suche gibt, haben wir keine andere Möglichkeit. Vielleicht kommt uns ja ein Zufall zur Hilfe.“

Matt schaute sinnend die lange gerade Straße hinunter, die links von Hochhäusern und rechts von einer Reihe deutlich flacherer Gebäude gesäumt wurde. Nichts regte sich. Hier oben war die Stadt tot.

„Ich bedauere, dass wir keine besseren Möglichkeiten haben, dein gestohlenes Fragment wiederzubeschaffen“, sagte er bedrückt. „Aber ich verspreche dir, dass wir tun werden, was in unserer Macht steht, One.“

Seit mehr als sieben Stunden suchten sie Exxus nun schon nach Jacob Smythe ab. Matt hatte gehofft, One würde seine über tausendvierhundert Kugelspinnen einzeln ausschwärmen lassen, aber das lehnte die Schwarmintelligenz ab. Seit Smythe es geschafft hatte, eins der Fragmente zu entführen, war er vorsichtig geworden.

Mochte der Henker wissen, was Smythe mit der Kugelspinne vorhatte. Nichts Gutes auf jeden Fall, das war so sicher wie das Amen in der Kirche.

„Wir suchen weiter“, entschied Matt und ging die Straße entlang. Links von ihm hingen zwei leuchtende Monde wie kopfgroße Lampions im Weltraum, dahinter funkelte und gleißte schwach der Sternenozean.

Doch je weiter er kam, desto mehr wurde Matt bewusst, dass diese Suche bloßer Aktionismus war. Hier würden sie Smythe niemals finden können. Schon die Durchsuchung eines einzigen Hochhauses hätte viele Stunden gedauert. Und hier gab es Hunderte Wolkenkratzer mit teilweise über hundert Stockwerken. Zumal gar nicht sicher war, ob sich Smythe im Moment tatsächlich an der Oberfläche aufhielt.

Frustriert schaute Matt an den dunklen Riesen hoch. Nirgendwo brannte mehr Licht. Die Aufzüge würden auch nicht mehr funktionieren, und es wäre viel zu mühselig gewesen, ein Hochhaus über die Treppen zu erklimmen und sich von oben einen Überblick zu verschaffen.

In diesem Moment meldete sich Mosse über Funk und zitierte ihn und seine Begleiter in der Zentrale. Ohne Zögern bestätigte Matt den Funkruf.

„Ob er es sich anders überlegt hat?“, spekulierte Aruula. „Vielleicht hat er ja endlich begriffen, wie gefährlich Smythe ist.“

Als sie eine halbe Stunde später die Zentrale erreichten, spürte Matt sofort, dass etwas in der Luft lag. Die Spannung war förmlich greifbar.

„Da ist was passiert!“, raunte er. „Jetzt bin ich aber mal gespannt.“

Mosse stand mit seinem Stellvertreter 3-Dominech und vier weiteren Tekks vor der riesigen Schaltwand des Zentralrechners. Die Gruppe schien zu diskutieren. In fast menschlicher Manier hob der Genklitter, der mehr denn je wie ein wandelndes Skelett wirkte, die Arme. Gut drei Dutzend Holographien hingen auf engstem Raum in der Luft und wechselten ständig ihre Positionen.

3-Dominech bemerkte ihr Kommen als Erster und sagte etwas. Daraufhin drehten sich alle zu ihnen um.

Mosses Haltung drückte Ungeduld aus. „Da seid ihr ja endlich“, sagte der Renegaten-Führer. Die scheinbar nasskalte Haut, mit der sein Maschinenkörper überzogen war, glänzte noch mehr als sonst. „Hattet ihr mit eurer Suche Erfolg?“

„Natürlich nicht“, erwiderte Matt und legte seinen Raumhelm auf einer Konsole ab. „Eher würde man eine Nadel im Heuhaufen beziehungsweise eine Schraube im Schrotthaufen finden. Außerdem sagte ich euch ja schon, dass Jacob Smythe so gefährlich wie schlau ist. Die Chance, ihn nur zu dritt an der Oberfläche aufzuspüren, ist verschwindend gering. – Warum hast du uns rufen lassen, Mosse?“

Der Renegaten-Chef rieb sich mit der rechten Hand den linken Unterarm; eine Geste, die Matt nicht deuten konnte. „Es gibt Neuigkeiten. Der Zentralcomputer hat einige nicht genehmigte Aktivitäten an Schleuse 4 gemeldet.“

In Matt schrillten sofort die Alarmglocken. „Was ist passiert?“

„Nach dem Aufbrechen der Außenschleuse durch One ließ ich sie von einem Techniker reparieren. Doch danach wurde sie noch zwei weitere Male ohne meine Genehmigung geöffnet. Als ich den Techniker dazu befragen wollte und seinen ID-Chip ortete, stellte sich heraus, dass er sich schon seit Zirkos an derselben Stelle befand …“

Matt und Aruula sahen sich kurz an. Sie ahnten schon, was jetzt kommen würde.

„Ich schickte einige Leute los“, redete Mosse weiter, behielt dabei aber immer die Holo-Bewegungen im Blick. „Sie konnten den Techniker in einem Müllschacht nahe der Schleuse 4 lokalisieren. Ein Kommando ist im Moment dabei, ihn zu bergen, aber er ist wohl kaum von selbst dort hin­eingestürzt.“

„Da hat mit Sicherheit Smythe seine Hände im Spiel“, sagte Matt.

„Nachdem du ihn als gefährlich beschrieben hattest, war das auch mein Gedanke“, sagte Mosse. „Aber was könnte er mit dem Mord an einem Techniker bezwecken?“

Aruula kam Matt zuvor. „Der Mord ist nicht das Problem. Der Tekk kam ihm nur in die Quere und wurde von Smythe beseitigt. Es ging ihm um die Schleuse!“

Matt nickte zustimmend. „Als Roboter muss Smythe nicht atmen. Deswegen haben wir ihn ja auch an der Oberfläche gesucht: Dort ist er am ehesten vor einer Entdeckung sicher. Um ins Schiff zu gelangen, ohne eine Dekompression auszulösen, ist er aber auf die Doppelschleusen angewiesen.“

Mosse nickte nachdenklich. „Ich sehe, ihr habt die größte Erfahrung mit Smythe und seiner Vorgehensweise. Ein Vorschlag: Solange das Shuttle gebaut wird, kümmert ihr euch darum, ihn aufzuspüren. Ich bewillige euch dazu einen Trupp kampferfahrener Renegaten.“

Doch die Erfahrung auf der Oberfläche hatte Matt eines Besseren belehrt. „Ich fürchte, das würde nichts bringen. Mit seinen technischen Möglichkeiten könnte Smythe uns schon von weitem entdecken und hätte alle Zeit, sich abzusetzen – oder uns anzugreifen. Ich habe eine andere Idee: Du verfügst doch über kleine fliegende Bots mit Kameralinsen, wie sie auf den Baustellen eingesetzt wurden.“

„Überwachungs-Bots“, warf Mosse ein. „Die haben wir benutzt, um die Fortschritte bei der Umrüstung von Exxus zu überwachen.“

„Sind sie noch einsatzfähig und fähig, auch im luftleeren Raum zu operieren?“

„Ja, durchaus.“

„Sehr gut. Dann wäre es sinnvoll, sie mit Smythes Bilddaten zu füttern und an der Oberfläche patrouillieren zu lassen. Einige solltest du in der Nähe der Schleuse postieren. Sobald sie Smythe erfassen, können sie ihn zu seinem Versteck verfolgen.“

„Also gut.“ Mosse nickte. „Dann machen wir es so.“

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Im Abstand von zwei Zirkos suchte der Initiator Kalmazz die IAS-Station auf. Noch immer herrschte wegen des Exxus-Starts Hektik in der ganzen Beobachtungsstation. Viele Vorgänge liefen in dieser Ausnahmesituation unkoordiniert ab. Weil es einen derart ungeheuerlichen Fall nie zuvor gegeben hatte, war die Führungsspitze überfordert. Das war an vielen Kleinigkeiten zu bemerken, etwa an widersprüchlichen Befehlen. Ihm konnte es nur recht sein, so kümmerte sich niemand um ihn.

Der Initiator betrat die schummrig beleuchtete Steuerungshalle und eilte zu den akkurat aufgereihten IAS-Podesten. Sieben davon waren besetzt. Kalmazz verschwendete nur einen kurzen Blick an sie und enterte den nächsten freien Reiseplatz. In das über dem Podest hängende Durcheinander aus Kabeln, Manschetten und Energiesträngen, die in ihrer Gesamtheit den IAS-Anzug darstellten, kam sofort Bewegung. Die Manschetten schlossen sich um seine Glieder, die Anschlüsse der Fernrezeptoren schmiegten sich an ihn und verbanden sich mit seinem Bewusstsein.

Kalmazz wartete noch einen Moment, bevor er gedanklich sein Ziel programmierte.

Er spielte ein gefährliches Spiel. Einer der Avatare lag eingeklemmt, aber weitgehend funktionsfähig auf dem Exxus-Raumschiff. Kalmazz hatte ihn gesteuert, als sich der komplette Stadtteil plötzlich von der Oberfläche Binaars gelöst und sich in den Weltraum verabschiedet hatte.

Kalmazz’ Bewusstsein war reflexartig aus dem Avatar geschleudert worden und in seinen eigenen Körper zurückgekehrt, als infolge dieses ungeheuerlichen Vorgangs vorwarnungslos die Decke einstürzte. Seinem Vorgesetzten, dem Blau-2 Menkess hatte er erzählt, dass sich der Avatar während des Starts außerhalb von Exxus befunden habe und durch den Sturz in eine aufklaffende Erdspalte zerstört worden sei.

Eine Lüge, die ihm als Subordination ausgelegt werden konnte und im schlimmsten Fall die Desintegrierung nach sich zog. Aber nur so konnte Kalmazz verhindern, dass sich Menkess oder ein anderer Blau-2 des Avatars bemächtigte und erste Informationen aus dem Raumschiff lieferte. Das wollte Kalmazz selbst erledigen.

Glückte sein Vorhaben, würde es seine Beförderung zum Blau-3 zur Folge haben. Die Hintergründe des Exxus-Vorfalls waren bisher völlig rätselhaft. Niemand konnte sich vorstellen, wer auf Binaar fähig war, ein derart gigantisches Projekt durchführen. Wenn er gar den Weiterflug des Raumschiffs verhinderte und die Verräter vernichtete, konnte sich Kalmazz sogar bis in die höchsten Ränge der Dunklen Stufen katapultieren. Was für Aussichten!

Flog seine Lüge aus irgendeinem Grund aber vorzeitig auf, war er erledigt. Deshalb saß ihm die Zeit im Nacken. Mit jeder weiteren Zirko stieg die Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden, ohne Ergebnisse vorweisen zu können. Irgendwann würde Menkess nämlich wieder die Zeit haben, sich um die Statusberichte des IAS-Computers zu kümmern.

Kalmazz hätte sich diesen Stress gerne erspart, aber ihm blieb gar nichts anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen, jetzt, da ihm das Schicksal diese Chance so plötzlich bot. Denn auf normalem Wege würde Menkess seine Hochstufung dauerhaft verhindern. Kalmazz wollte nicht als Blau-1 enden oder, noch schlimmer, vielleicht sogar herabgestuft werden, wie es Menkess bereits angedroht hatte, weil er mit der Verfolgung der zwei irren Seguins nicht vorankam. Der Raumschiffstart hatte verhindert, dass Kalmazz die beiden Roboter, die durch Gehirnoperationen aus ganz normalen Tekks mörderische Amokläufer gemacht hatten, verhaften konnte.

Hoffentlich war ihm wenigstens jetzt der dringend benötigte Erfolg vergönnt. Der Initiator gab sein Ziel ein: Maschinenmond Binaar, Stadtteil Exxus. Die Zielortung orientierte sich an dem festgeklemmten Avatar, da spielte es keine Rolle, dass sich Exxus nicht mehr an der ursprünglichen Position befand.

Das grün schimmernde Leuchten um Kalmazz erlosch schlagartig und machte tiefer Finsternis Platz. Erneut befand er sich im Avatar. Nichts hatte sich verändert. Kalmazz schaffte es nicht, den Körper zu bewegen, geschweige denn den Kopf zu heben. Nur Arme und Beine hatten ein wenig Bewegungsfreiheit. Seine Hoffnung, dass sich die eingestürzten Deckenteile durch das ständige leichte Vibrieren des Raumschiffs verschoben hätten, erfüllte sich nicht. Ihm blieb nur die eine Möglichkeit, die er bereits zuvor praktiziert hatte.

„Hilfe! So helft mir doch!“, brüllte er lautstark. „Hört mich denn niemand?“

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Von einem Nebenterminal aus lud 3-Dominech Smythes Bilddaten per Funkübertragung in die Rechner der Überwachungs-Bots. Es dauerte keine Zento, bis einer der Bots Rückmeldung gab.

„Treffer beim Bilddatenabgleich“, erklärte der Halando aufgeregt und rollte dabei auf seinem kleinen sechsrädrigen Wagen hin und her. Die Bewegungen seiner sechs Arme wirkten unkoordiniert. „Der Bot hatte Smythes Bild bereits in seinem internen Speicher. Aber wie ist das möglich? Er muss ihm schon zuvor begegnet sein.“

Als die entsprechende Sequenz auf einen Bildschirm übertragen wurde, hielten alle den Atem an. Die Aufnahme war hier in der Zentrale entstanden! Smythe war deutlich zu erkennen. Er durchquerte in aller Seelenruhe den Raum, als würde er ganz selbstverständlich dazugehören. Zweimal blickte er direkt in die Kamera des Bots.

„Was wollte er hier?“, fragte Mosse grimmig.

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