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Mark Hellmann - Folge 04

Inhalt

  1. Cover
  2. Über diese Serie
  3. Über diese Folge
  4. Über den Autor
  5. Impressum
  6. Das Blutbad von Usedom
  7. In der nächsten Folge

Mark Hellmann – Der Dämonenjäger

In einer uralten Prophezeiung heißt es:

Wenn der Teufel über Weimar dahinreitet, bricht eine Zeit des Schreckens an: Plagen kommen über die Stadt und die Toten stehen auf aus ihren Gräbern. Wehe der Stadt - und wehe dem, der dem Herrn des Schreckens begegnet! - Nur einer ist fähig, sich der Finsternis zu stellen und das Böse zu bannen. Ein Sohn unserer Stadt, der Kämpfer des Rings. Doch sollte jener versagen, wird sich von Weimar aus Finsternis über das Land ausbreiten. Dann beginnt die Herrschaft des Satans.

Sein Name ist Mark Hellmann. Er ist Dämonenjäger und Kämpfer des Rings. Und Versagen ist keine Option.

Im Osten ist die Hölle los – und nur einer kann es mit der Finsternis aufnehmen: Mark Hellmann – Dämonenjäger, Kämpfer des Rings und Zeitreisender.

Über diese Folge

In der Nähe des Bansiner Friedhofs wurde eine Ruine gesprengt, die schon lange Ahlbecks Bäderstraße auf der Insel Usedom verschandelt hatte. Die Sprengung verlief ohne Komplikationen. Bis auf vereinzelte Risse in einer verwitterten Friedhofsmauer und dem Umkippen einiger alter Grabsteine gab es keine Schäden zu beklagen – jedenfalls noch nicht: Doch im Geheimen wurde ein Relikt aus uralter Zeit freigelegt, das die Seelen der Menschen verdirbt. Eine finstere Macht, die die Bewohner des Eilands zu vernichten droht …


Im Osten ist die Hölle los – und nur einer kann es mit der Finsternis aufnehmen:
Mark Hellmann – Dämonenjäger, Kämpfer des Rings und Zeitreisender.

Über den Autor

C. W. Bach ist 1938 in Weimar geboren. An der Universität in Erfurt studierte er unter anderem Germanistik und Neuere Geschichte, ehe er viele Jahre als freier Journalist sowie als Autor für Theater und Film gearbeitet hat. Schon seit seiner frühen Kindheit liebte er es, schauerliche Horrorgeschichten zu erzählen und diese Vorliebe blieb ihm bis heute erhalten. Heute lebt er mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kind in einem kleinen Vorort von Berlin.

Das Blutbad von Usedom

»Mami, mir ist langweilig. Darf ich spielen?« Die kleine Aline kniff ein Auge zu. Keck blinzelte sie gegen die Sonne.

Die Mutter nickte. »Meinetwegen, Linchen. Ich hab hier noch ’ne Weile zu tun. Aber lauf nicht zu weit weg. Hörst du?«

Die Achtjährige schmollte. Sie war denkbar mieser Laune. Statt auf diesem blöden, totenstillen Friedhof herumzuhängen, könnte sie jetzt auf dem Gehsteig vor ihrem Haus Gummi-Twist spielen oder hinter dem Gebäude, auf der kleinen Wiese, unter dem Ahornbaum liegen und in ihrem dicken Märchenbuch schmökern. Auch ein Abstecher an den nahen Ostseestrand reizte sie.

»Linchen?«

»Was ist denn noch?«

»Hast du gehört, was ich dir gesagt habe?« Die Mutter blickte streng drein.

»Jaah!«, quäkte Aline. Bin ja nicht taub, fügte sie in Gedanken hinzu und hüpfte auf dem festgetrampelten Hauptweg herum.

Es war an einem Spätnachmittag im August. Der erste sonnige Tag nach endlosen Regenwochen. Astrid Glaubach hatte alle Hände voll zu tun, das verflixte Unkraut, das auf dem Grab ihres Mannes wucherte, auszuzupfen.

Ihr Schatten tanzte auf dem Grabstein. Manchmal, wenn sie sich davor bückte, verdunkelte er die Aufschrift.

Guntram Glaubach, 1965 bis 1997.

Es war ein Arbeitsunfall gewesen. Guntram arbeitete bei einer kleinen Privatfirma, die sanierungsbedürftige Häuser einrüstete. Im Herbst des vergangenen Jahres rutschte er auf einer glitschigen Planke aus. Knallte mit dem Kopf gegen einen Mauervorsprung und stürzte sechs Stockwerke tief auf einen Haufen zusammengetragener Feldsteine. Schädelbasisbruch. Alines Vater war sofort tot.

Während Astrid Glaubach emsig damit beschäftigt war, die Grabstelle auf Vordermann zu bringen, hetzte Aline wie ein geölter Blitz auf dem Friedhofsweg auf und ab.

Aber auf die Dauer war ihr das auch zu langweilig.

Aline japste nach Luft. Die Arme in die stechenden Seiten gestemmt, blickte sie sich um.

Nirgendwo eine Menschenseele. Die Leute brutzelten entweder am Strand in der Sonne, oder sie hatten sich zuhause hinter zugezogenen Rollos verschanzt.

Aline hörte, wie das Blattwerk über ihr in den Bäumen raschelte.

Eichen, Trauerweiden, Birken, Lebensbäume. Die kannte sie schon. Doch am liebsten mochte sie Ahornbäume. Wegen der klebrigen Blättchen. Man konnte sie auseinanderpflücken und sich auf die Nasenspitze heften.

Aber nicht mal die gab es hier!

Die Achtjährige seufzte bekümmert. Das nächste Mal, wenn ich wieder hierher mitkommen muss, werde ich mir ein Märchenbuch mitnehmen. Das nahm sie sich fest vor. Ich setze mich auf eine dieser grün angepinselten Holzbänke und lese, solange ich will.

Die Sonnenstrahlen sprenkelten den Weg und die Mauer aus karminroten Backsteinen. Hin und wieder glitzerten die Boten der Sonne wie pures Gold.

Das Mädchen setzte sich auf die nächstgelegene Bank und ließ die Beine baumeln. Sie trug ihre blaue Röhren-Jeans und das übergroße T-Shirt mit den Backstreet Boys drauf. Die nackten Füßchen steckten in hellblauen Sandaletten. Alines langes, strohblondes Haar, im Nacken zum Pferdeschwanz geknüpfte, hing weit über ihre schmalen Schultern. Gern hätte sie eine richtig coole Frisur gehabt, so wie die Mädchen aus den höheren Klassen der Maxim-Gorki-Schule in Neuhof, aber die Mutter hatte behauptet, dafür wäre sie noch zu jung – pfff!

Aline fragte sich, ob die Prinzessinnen aus ihren Märchen auch solche ätzenden Pferdeschwänze tragen mussten. Bestimmt nicht, denn sonst hätten sie wohl nie einen gutaussehenden Prinzen mit Muskeln aus Stahl abgekriegt.

Und Dornröschen würde noch heute schlafen …

Aline kicherte.

Irgendwo, nicht allzu weit weg, erklangen die Glockenschläge einer Turmuhr.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs …

Beim sechsten Schlag überlief sie ein Schauder.

Nanu? Was war denn das?

Sie hielt den Atem an. Da funkelte doch etwas aus dieser ollen Mauer gegenüber. Wie ein Sonnenstrahl sah das ja nicht gerade aus.

Aline beschattete ihre Augen und sah genauer hin. Das sonderbare Funkeln blieb. Es sah fast aus, als glitzerte ein Goldstück aus dem blitzförmigen Riss, der die Mauer von oben bis unten durchzog.

Sie wurde neugierig. Ich werde mal ganz spontan gucken, wieso es aus diesem komischen Spalt so blinkt. Verboten ist das bestimmt nicht. Also los, Linchen!

Mit einem Satz sprang sie von der Bank.

Die Mauer stand nur ein paar Meter weiter, auf der anderen Seite des Weges. Nicht besonders hoch und höchstens fünf Meter lang, begrenzte sie die Stirnseite einer ungepflegten Grabstelle. Die anderen drei Seiten wurden von einer hüfthohen Buchsbaumhecke eingefasst. In einem Nachschlagewerk für Kinder hatte Aline gelesen, dass Buchsbäumchen ein paar hundert Jahre alt werden konnten.

Die ovalen Blättchen kitzelten an ihren Füßen, als sie über die Hecke hinwegstieg.

Die Sonne verschwand hinter der dichtbelaubten Krone einer riesigen Eiche.

Aus dem Mauerriss funkelte es nicht mehr.

Doch das war nicht weiter schlimm.

Aline wusste trotzdem, wo sie nachzusehen hatte. Die Stelle hatte sie sich haargenau eingeprägt. Schließlich war sie nicht aus Dummsdorf.

Auf Zehenspitzen tappte sie über das efeuberankte Grab. Ihr Herz schien vor Aufregung gegen die Rippen zu schlingern, als sie vor der Mauer in die Hocke ging. Ein dumpfer, modriger Geruch stieg ihr in die Nase.

Bäh! Sie kämpfte gegen das aufkommende Ekelgefühl.

Die Neugierde erwies sich als stärker.

Zielsicher griff sie mit ihren dünnen Fingern in den Spalt. Obwohl die Sonne schien und die Luft heiß war und knochentrocken, spürte sie ein kaltes Glibbern an ihren tastenden Fingerkuppen.

Noch ein bisschen tiefer, Linchen, spornte sie sich an. Dann hast du es geschafft!

Die Luft wurde ihr knapp, weil sie noch immer den Atem anhielt.

Unversehens erfühlte Aline etwas Hartes, ziemlich Kaltes. Es musste Metall sein. Das war klar wie Kloßbrühe.

Ohne lange zu zögern, pellte sie das rundliche Ding aus seinem Versteck. Dann sprang sie schnell auf die Beine und füllte ihre Lungen mit Sauerstoff.

Stolz betrachtete sie ihren Fund. Es war tatsächlich eine Münze. Obgleich sie an manchen Stellen ziemlich verdreckt war, blitzte sie so grell, dass Aline mit den Augen zwinkern musste, wenn sie hinsah.

Wie schwer die Münze war! Aline flitzte zur Bank zurück. Daneben stand nämlich ein Abfallbehälter, zur Hälfte mit Trauerschleifen, Einwickelpapier und Plastikfolien gefüllt. Sie angelte sich einen Fetzen Papier heraus und wischte den Schmutz von der Münze.

Nun glitzerte das Goldstück so stark, dass sie aus der Sonne treten musste, um es eingehend begutachten zu können.

Mit einem Mal erschrak Aline.

Entsetzen schlang sich wie ein nasser Waschlappen um ihren schmalen Mädchenkörper.

Sie hatte bemerkt, was auf der Münze abgebildet war.

Ein Totenkopf, der aus leeren Augenhöhlen direkt in ihr Gesicht zu starren schien. Der obere Teil des Schädels war von einem Tuch bedeckt, so als wolle sich der Totenkopf vor Wind und Regen schützen.

Obwohl Aline große Angst hatte, beschloss sie, das geheimnisvolle Goldstück mit nach Hause zu nehmen. Bestimmt wäre die Mutter dagegen gewesen, wenn Aline es für sich behalten würde. Immerhin war es aus Gold und viel wert. Allerdings brauchte die Mutter ja kein Sterbenswörtchen davon zu erfahren.

Aline langweilte sich nicht mehr, denn jetzt hatte sie ein eigenes Geheimnis …

***

Es war halb sieben, abends, und das malerische Seebad mit seinen protzigen Villen und Gebäuden, an denen Holzveranden klebten, sah aus, als würde es ein Vollbad in der Sonne nehmen. Alles erstrahlte in goldgelbem Glanz.

Keine Spur von nahendem Unheil.

Aline saß still neben der Mutter auf dem Kindersitz des Mitsubishi Colt. In ihrer schweißnassen Hand die Münze mit dem Totenkopf. Die wasserblauen Augen der Achtjährigen waren ins Leere gerichtet.

Das seltsame Stück Metall übte einen magischen Reiz auf Aline aus. Sie spürte, dass sich nun etwas in ihrem Besitz befand, das einzigartig war. Und ebenso spürte sie, dass sie niemanden auf der Welt, auch nicht die Mutter, in ihr Geheimnis einweihen durfte.

Sie seufzte laut, tief in Gedanken versunken.

Astrid Glaubach bog von der Ahlbecker Chaussee in die Seestraße ein. Schattige Bäume säumten die abschüssige Fahrbahn, die bis zum Strand hinunterführte. Der Kleinwagen ratterte über Natursteinpflaster.

Alines Mutter betätigte den Blinker. Sie stoppte das Auto am Straßenrand und begann, in ihrer Handtasche zu wühlen.

»Warum halten wir, Mami?«, fragte Aline. »Fahren wir nicht gleich nach Hause? Es ist doch schon spät.«

»Wir brauchen Brot.« Astrid Glaubach zeigte auf das baumkuchenförmige Reklameschild eines Bäckergeschäfts. »Und du weißt, Linchen, das Brot von Bäcker Krösing schmeckt nun mal am besten.«

Das Mädchen warf der Mutter von der Seite einen missmutigen Blick zu. Unwillig krauste sie die Stirn. Sie konnte es kaum erwarten, endlich in ihr Kinderzimmer zu kommen, um mit ihrer geheimnisvollen Münze zu spielen. Und nun vertrödelten sie die wertvolle Zeit. Pah, was war schon Brot gegen eine echte Goldmünze!

Instinktiv presste Aline die Hand, in der sie ihren Fund hielt, fest zusammen. Ihr Blick verschwamm.

Ob das kalte Ding einem Königssohn gehört hatte?

Oder einem heldenmütigen Ritter, der mit dem Schwert gegen feuerspeiende Drachen kämpfte, um die gefangene Prinzessin den Klauen des Ungeheuers zu entreißen?

Aline schwelgte in ihrer Märchenwelt.

Oder wenigstens einem steinreichen Kaufmann, der die Weltmeere befahren und haufenweise blutrünstigen Piraten und heimtückischen Seeschlangen den Garaus gemacht hatte?

Oder …? Ihr stockte der Atem. Womöglich hatte die Münze gar dem schwarzen Zauberer gehört?

»Linchen? Willst du mit in den Laden kommen?«, fragte die Mutter.

Das Mädchen schrak auf. »Äh, was hast du gesagt, Mami?«

»Ob du mitkommen willst?«

»Ach so, nein, hab keine Lust.«

»Soll ich dir einen Riesen-Pfannkuchen mitbringen?« Astrid Glaubach stieg aus. »vielleicht gibt’s heute welche mit Pflaumenmus?«

Aline schüttelte den Kopf. »Keinen Appetit.«

»Nanu? Bist du krank?«

»Krank nicht. Bloß müde.« Aline gähnte gekünstelt.

»Na gut. Ich mach ganz schnell, ja?« Astrid Glaubach klinkte die Autotür zu. Eilig überquerte sie den Gehsteig und verschwand in der Bäckerei.

Aline machte ihre Augen schmal.

Langsam, im Zeitlupentempo, öffnete sie die zusammengeballte rechte Hand.

Das Goldstück funkelte im Sonnenlicht. Ein Strahl, gezackt wie ein Gewitterblitz, hüpfte auf der Oberfläche herum.

Das Mädchen staunte. So einen ulkigen Sonnenstrahl hatte sie noch nie gesehen.

Wie das blendete! Entzückt musterte sie ihren Schatz.

Dann richtete Aline ihre Aufmerksamkeit auf die Abbildung des gespenstischen Totenkopfes. Je länger sie den Schädel betrachtete, desto faszinierter war sie von ihm. Das anfängliche Angstgefühl wich nun vollends.

Eine Stimme erklang.

Aline zuckte zusammen.

Ihr Herz schlug ein paar Takte schneller.

Es war die laute, dunkle Stimme eines Mannes, ganz nahe.

Hatte er das Goldstück gesehen?

Rasch ballte Aline ihre Hand zur Faust. Ängstlich blinzelte sie durch die Windschutzscheibe.

Ein Mann, der seinen kugeligen Bauch vor sich herschob und eine Plastiktüte trug, ging gerade gemächlich an ihrem Mitsubishi vorüber. Er hatte strähnige, braune Haare und einen ausgefransten Pferdeschwanz.

Neben ihm ging ein Junge von knapp vierzehn Jahren. Auch er trug Plastiktüte und Pferdeschwanz. Er wirkte wie ein zu klein geratenes Double seines erwachsenen Begleiters, der auch tatsächlich sein Vater war. Der Junge grinste, als er mitbekam, dass Aline ihn ansah.

Aline bemerkte seine gelblichen Zähne. Der rechte Schneidezahn des Jungen stach hervor wie der Stachel einer Wespe. Sie rümpfte verächtlich die Nase.

Der Junge ließ seine rosige Zunge zwischen den Lippen flattern.

»Blödian«, fauchte Aline hinter dem schützenden Glas. »Siehst aus wie ’n Steinbeißer. Pass bloß auf, dass du deinen Kuchenzahn nicht verlierst. Pfff – mit dem Ding kannst du ja ’ne Mauer einreißen!«

Ein Rauschen!

Mächtig und von überall her.

Aline glaubte zu träumen. Urplötzlich ging es in ihrem Kopf zu wie in einem Grandhotel für Fledermäuse. Sirenenartiges Singen, auf- und abschwellend, in allen Tonlagen, dazu das Flattern von Hunderten von Flügeln jeglichen Kalibers ließen ihr fast das Herz stillstehen.

Gleichzeitig schien sich das Gewicht des Goldstückes in ihrer Hand zu verzehnfachen. Nicht genug damit, nein, die Münze fing buchstäblich an zu flimmern, als sei sie von einer Sekunde zur anderen zum Leben erwacht.

Aline zuckte es in den Fingern.

Die Münze fiel zu Boden. Klirrend schlug sie gegen Metall. Das gespenstische Rauschen schwoll ab und verklang schließlich ganz. Es hatte höchstens fünf Sekunden gedauert.

Das Mädchen beruhigte sich.

Aufatmend löste sie den Sicherheitsgurt, um sich weit genug nach vorn beugen zu können. Jeden Moment konnte die Mutter zurückkehren.

Sagenhaft, dachte Aline. Wenn das keine Zaubermünze ist, dann verputze ich zum Abendbrot meine Barbiepuppe mitsamt den Haaren.

Draußen, auf dem Gehsteig, wurde es mit einem mal laut.

Sehr laut.

Die beschauliche Abendstimmung auf der Seestraße wurde von einem schmerzerfüllten Aufschrei regelrecht zerfetzt.

Darauf folgte aufgeregtes Geschnatter, Kreischen, Wehklagen, Poltern und verzweifelte Hilferufe. Neugierig geworden, kurbelte Aline die Seitenscheibe herunter.

Etwas Unerhörtes musste passiert sein.

***

Astrid Glaubach trat gerade aus dem Bäckerladen, als das fremdartige, beängstigende Geräusch an ihr Ohr drang.

Unwillkürlich blickte die Frau an der Häuserwand hoch. Es kam vor, dass jemand das Fenster offenstehen ließ, wenn er in der Wohnung die Stereoanlage auf volle Lautstärke eingestellt hatte.

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