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Raumschiff Prokyon und die Zeitreisenden wider Willen

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Inhaltsverzeichnis

  • Raumschiff Prokyon und die Zeitreisenden wider Willen
  • Copyright
  • Die Hauptpersonen des Romans:
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Raumschiff Prokyon und die Zeitreisenden wider Willen

Raumschiff Prokyon #8

von Harvey Patton


Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Taff Caine und Lars Gunnarsson werden zu einer Zeitreise gezwungen, die sie in die Welt von Freedom-City in ferner Zukunft bringt. In ihrer Begleitung befindet sich STARCHILD, die künstlich geschaffene Tochter der Robotprinzessin Elyama. Die drei kämpfen um ihr Leben, doch dann werden sie wiederum in der Zeit versetzt und treffen auf die letzten Überlebenden von Atlantis, wie auch auf ein unbekanntes Wesen voll magischer Kräfte. Ein Rückweg in die Normalzeit wird immer unwahrscheinlicher.


Die Hauptpersonen des Romans:

Taff Caine und Lars Gunnarsson – Die Raumfahrer in der Gewalt der Beherrscher der Zukunft.

STARCHILD – Ein Retter in der Not.

Quatzlcath – Ein Unsterblicher aus alter Zeit.

Chandur – Stammesältester der Chelten.

1

Für Taff Bannister Caine und Lars Gunnarsson war es gleich in doppelter Hinsicht ein Schock.

Zum einen hatten sie ihr Ziel nicht erreicht. Die »Repulsions-Irrealisations-Projektoren« hatten sie keinesfalls zur Erde befördert, wie es beabsichtigt gewesen war. Stattdessen waren die beiden Männer an einem vollkommen fremden, futuristisch anmutenden Ort gelandet, mit dem keiner von ihnen etwas anzufangen wusste. Ehe sie aber diese Überraschung noch hatten verdauen können, stand auch schon eine zweite für sie bereit.

Mit ihnen zugleich war STARCHILD in diesem Raum angekommen!

STARCHILD – jenes Wesen, das TAC einst auf Befehl der Robotprinzessin Elyama aus STARRYTOWN künstlich geschaffen hatte. STARCHILD hatte ein Geschenk Elyamas an den »Vater« Min Jian-Ksu sein sollen, sich dann jedoch als ausgesprochenes Danaergeschenk erwiesen. Ihr unvermutetes Auftauchen gerade jetzt und hier, irgendwo zwischen Erde und Mond, war ein zusätzlicher Schock für die beiden Raumfahrer von der PROKYON-Crew.

Hinzu kam noch, dass alle drei Personen in energetischen Fesselfeldern festsaßen, ehe sie ihre Lage richtig hatten erfassen können. Zugleich hatte die Stimme eines Automaten in verstümmeltem Kosmolingo zu ihnen gesprochen, sie als »illegale Zeitreisende« bezeichnet und vor Flucht oder Ausbruch gewarnt. So war es kein Wunder, dass sich die beiden Männer mehr als nur unbehaglich fühlten.

»Requiescat in pace!«, murmelte Lars vor sich hin.

»Was soll das heißen?«, fragte STARCHILD befremdet.

»Ein alter lateinischer Spruch aus der christlichen Liturgie«, erklärte Taff geduldig. »Der Wunsch für einen Toten, dass er in Frieden ruhen möge, früher mit den Anfangsbuchstaben auf vielen Grabsteinen verewigt. Diese Initialen R.I.P. decken sich nun zufällig mit denen der Repulsions-Irrealisations-Projektoren, mit denen wir den Transport zur Erde vollziehen wollten. Klingt etwas makaber, aber nicht ganz unzutreffend, wie ich gestehen muss, wenn man den so überaus freundlichen Empfang hier berücksichtigt.«

Während er sprach, sah er sich aufmerksam nach allen Seiten hin um. Die Fesselfelder verhinderten nicht jede Bewegung, nur das Verlassen der Stelle, an der sich die drei Ankömmlinge befanden.

Der Raum war groß und von hellem, bläulichem Licht erfüllt. Seine Form war die eines schiefen Rechtecks. Decke und Wände waren mit bunten, abstrakten Mustern überzogen. Fremdartige, seltsam verdreht aussehende Aggregate nahmen fast die Hälfte des Raumes ein.

Die meisten von ihnen schienen in Betrieb zu sein. Rasch wechselnde Farbmuster und Amplituden zuckten über verschiedenartig geformte Oszillatoren, Kontrolllampen leuchteten auf und erloschen wieder. Über der gesamten Szene lag ein ständiges Summen, das zuweilen von akustischen Signalen in allen Klangfarben übertönt wurde. Außerdem war noch immer die Automatenstimme zu hören, die in geradezu aufreizender Monotonie ihre Warnungen wiederholte.

»Hoffentlich hört das bald auf!«, murrte Lars. »Selbst ein ausgesprochen dummer Zeitreisender müsste inzwischen begriffen haben, dass angesichts der Fesselfelder eine Flucht ohnehin illusorisch ist. Weshalb also die ständigen Mahnungen?«

»Illegaler Zeitreisender«, korrigierte Caine. »Außerdem kannst du von einem Automaten dieser einfachen Kategorie wohl kaum verlangen, dass er flexibel zu reagieren imstande ist. Im Übrigen verwundert es mich einigermaßen, dass es hier auch derart relativ unkomplizierte Geräte gibt. Diese Umgebung erinnert mich in ihrer futuristischen Gestaltung doch sehr an STARRYTOWN.«

»Die Ähnlichkeit ist nur sehr entfernter Natur, Taff«, erklärte STARCHILD sofort. »Ihre Augen vermögen das nicht zu erkennen, ich dagegen sehe die Unterschiede sofort. Diese Anlagen sind keinesfalls Erzeugnisse von Mitgliedsvölkern der Föderation der Inselstaaten.«

»Du musst es wissen«, meinte Taff, während seine Augen den Raum nach Ausgängen absuchten.

Schließlich entdeckte er am Ende eines Ganges zwischen zwei Mammutaggregaten ein nicht viel kleineres, aus drei dreieckigen Segmenten bestehendes Tor. Es schimmerte in einem metallischen Blau und schien keinerlei Elemente zu besitzen, mit denen es von dieser Seite her zu öffnen war. Taffs Blicke gingen weiter und erfassten aus schrägem Winkel eine offensichtlich kleinere Tür an der näher gelegenen Schmalseite des riesigen Raumes.

»Aha«, sagte er befriedigt. »Zumindest dort gibt es so etwas wie ein Schloss und damit auch eine Möglichkeit des Entkommens für uns. Merke dir diese Stelle gut, Lars.«

»Wozu?«, fragte der Ingenieur gereizt. »Glaubst du im Ernst daran, dass die Unbekannten, die uns hier festhalten, uns eine Möglichkeit zur Flucht geben werden?«

»Freiwillig wohl kaum«, räumte der Commander ein. »Allerdings ist kein Wesen unfehlbar, und wir sind inzwischen ja nachgerade zu Experten im Ausnutzen fremder Schwächen geworden. Warten wir also ab, irgendwann wird unsere Zeit schon kommen.«

»Da du gerade das Wort Zeit gebrauchst: Ob wir uns tatsächlich in einer anderen Zeit befinden? Und wenn, wo dann, in der Vergangenheit oder in der Zukunft?«, erkundigte sich Gunnarsson.

»In der Zukunft, möchte ich rein gefühlsmäßig sagen, Alter. Da diese Technik nach Aussage unserer reizenden Freundin nicht von der alten Föderation stammt, müsste sie menschlichen Ursprungs sein. So bizarre Maschinen wurden aber in unserer Raumkugel meines Wissens nie zuvor entwickelt. Die Schlussfolgerung liegt klar auf der Hand.«

»Richtig«, stimmte STARCHILD ihm zu. »Ich habe inzwischen eine provisorische Analyse vorgenommen, die Ihre Auffassung bestätigt. Die Kollision zwischen den Energien der von mir benutzten Oktadimspur und Ihrer RIP-Geräte kann danach nur eine Versetzung unserer Körper in die Zukunft bewirkt haben. An welchem Ort der Milchstraße wir uns allerdings befinden, kann ich jedoch mangels weiterer Daten leider nicht bestimmen.«

»Wirklich reizend«, murmelte Lars. »Wie hat doch unser guter alter Min Jian-Ksu einmal so treffend gesagt: Zeit ist schlimmer als Antimaterie! Und trotzdem muss uns immer wieder das Geschick treffen, in Epochen der Vergangenheit oder Zukunft versetzt zu werden. Das frustriert mich allmählich, zumal der Ausgang solcher Abenteuer nie vorherzusehen ist.«

»Wem sagst du das?«, meinte Caine missmutig.

Ein neuer Versuch zeigte ihm, dass die Felder, in denen sie gefangen waren, nach wie vor bestanden. Auch STARCHILD vermochte sie trotz ihrer vielfältigen Gaben nicht zu neutralisieren. So wartete die kleine Gruppe weiter, umgeben von den eifrig arbeitenden fremden Aggregaten.

Taffs Gedanken beschäftigten sich noch einmal mit dem gewagten Unternehmen, das sie in diese Lage gebracht hatte. Das Sonnensystem war von den Proggas okkupiert, die jede Energieerzeugung auf AM-Basis unterbanden und so den Raumflug unmöglich machten. Mit einem uralten Apollo-Schiff aus dem Museum waren er und Lars losgeflogen, um die Weltraumstation Freedom-City zu erreichen. Sie hatten vielfältige Schwierigkeiten meistern müssen, und doch war alles vergeblich gewesen. Und jetzt saßen sie in der Zukunft fest, ihr weiteres Geschick war ungewisser denn je.

»Ich höre etwas, Taff!«, sagte STARCHILD plötzlich. »Ich spüre die Annäherung fremder Wesen in größerer Anzahl, sie werden diesen Raum in Kürze erreichen. Sie kommen auf das große Tor zu, das mit den dreieckigen Segmenten.«

»Endlich!«, sagte der Commander und stellte fest, dass die Automatenstimme verstummt war. »Wenn die Unbekannten an uns herankommen wollen, werden sie zwangsläufig die Fesselfelder beseitigen müssen. Bereite dich darauf vor, dann rasch zu handeln, Lars. Wir werden uns wehren, so gut wir können, falls das notwendig wird.«

»Ich bin zu allem bereit«, versicherte Gunnarsson grimmig.

*


Es vergingen nur wenig mehr als zwanzig Sekunden. Dann öffneten sich die Segmente des Tores und zogen sich nach oben und den beiden Seiten zurück. Der Blick in einen breiten Gang wurde frei.

Die Raumfahrer sogen scharf die Luft ein, als sie erkannten, wer da den Maschinensaal betrat.

Es waren etwa zwanzig humanoide Gestalten, unterschiedlich in Größe und Statur, im Durchschnitt jedoch von der Größe normaler Menschen. Mehr war von ihnen allerdings nicht zu erkennen, denn sie trugen starre Anzüge aus blaugrauem Material, das metallisch schimmerte. Es umhüllte die Körper von Kopf bis Fuß, und auch die Stelle, an der sich die Gesichter befinden mussten, war davon bedeckt. Lediglich in Augenhöhe gab es zwei Öffnungen, die jedoch zu klein waren, um durch sie hindurch erkennen zu können, ob dahinter auch wirklich Augen lagen.

Taff schüttelte den Kopf und bemerkte: »Eine geradezu erschreckende Phantasielosigkeit, wohin auch immer wir geraten mögen. In STARRYTOWN waren es die Soldaten des fiktiven Kaisers Botmarkh, die uns in Rüstungen entgegentraten, dann wieder SHARA, der Unterdrücker der Godder. Auch jenes Wesen, durch das Ashkar ausgelöscht wurde, trug eine Art von Ritterkleidung, und hier treffen wir wieder auf etwas Ähnliches.«

Lars nickte und gab zurück: »Nur tragen diese Gepanzerten hier weder Schwerter noch Spieße, wie es sich für Ritter geziemen würde. Dafür aber seltsame, silberfarbene Rohre, über deren Funktion sich jetzt noch nichts aussagen lässt. Ob dies eine besondere Art von Energiewaffen sein mag? Ich erkenne weder Magazine noch Abzugs- oder Zieleinrichtungen daran.«

»Irgendwelche Waffen sind es zweifellos und für meinen Geschmack zu viel«, kommentierte Caine. »Trotzdem sollten wir uns davon nicht schrecken lassen, Freund. Wenn in diesen Panzern lebende Wesen stecken, müssten sie auch gegen Lähmstrahlen anfällig sein.«

»Ich habe verstanden«, sagte der Ingenieur.

Langsam kamen die Fremden auf sie zu, und als sie noch etwa zehn Meter entfernt waren, strebten sie wie auf ein unhörbares Kommando hin auseinander, verteilten sich und bildeten einen Ring um die kleine Gruppe.

Dann blieben sie regungslos stehen, und STARCHILD flüsterte: »Ich spüre, wie das Fesselfeld um mich herum schwächer wird! Man ist offenbar dabei, die Felder langsam abzubauen; meiner Schätzung nach werden wir in etwa fünfzehn Sekunden unsere Bewegungsfreiheit wieder zurückerhalten.«

Taff nickte, beobachtete die Blaugrauen weiter und versuchte, seine Rechte zum Kolben der Handlaser hochzuschieben. Nach wie vor spürte er den Widerstand des Energiefeldes, aber nicht mehr so stark wie noch einige Minuten zuvor. Es gelang ihm bereits, die Hand millimeterweise anzuheben, bis sie in die Höhe der Bedienungsknöpfe der Waffe gelangte. Mit einem Fingerdruck schaltete er sie auf Betäubung um, spürte ein Gefühl von grimmiger Befriedigung und machte sich zum schnellen Handeln bereit. Gunnarsson folgte seinem Beispiel.

»Noch fünf Sekunden!«, flüsterte der weibliche Roboter.

Fast jedoch im gleichen Moment zuckten bereits die Hände der Gepanzerten mit den silberfarbenen Rohren hoch.

»Abwarten, nicht schießen!«, sagte Caine atemlos, obwohl seine Hand bereits den Griff des Strahlers erreicht hatte. »Diese Übermacht ist zu groß für uns, sie können uns mühelos umbringen, ehe wir auch nur die Hälfte von ihnen betäubt haben. Sehen wir also erst einmal, was sie wirklich von uns wollen.«

Sie erfuhren es im nächsten Augenblick.

Ein scharfes Zischen wie von ausströmender Pressluft wurde laut. Es kam aus den Rohren in den Händen der zwanzig Gestalten, und zugleich schossen dichte Wolken eines graubraunen Nebels daraus hervor und hüllten die drei Personen ein.

»Gas – Betäubungsgas!«, schrie Taff zornig. »Die Luft anhalten und dann feuern, Lars!«

Er riss den Handlaser heraus, bekam ihn jedoch nicht mehr hoch.

Die Wolke aus Gas oder Staub brauchte offenbar gar nicht in die Atemwege einzudringen, um ihre Wirkung entfalten zu können. Die Hände der beiden Raumfahrer wurden augenblicklich schwer und fielen nach unten, die Waffen polterten zu Boden. Die Männer blieben stocksteif stehen, verloren jedoch nicht das Bewusstsein.

Stattdessen spürte Caine, wie sich seine Gedanken zu verwirren begannen. Selbst die einfachsten Denkprozesse fielen ihm zunehmend schwerer, und schließlich setzte sein Denken völlig aus.

Eine absolute Desorientierung überkam sowohl ihn als auch den Bordingenieur der PROKYON X. Nur das Unterbewusstsein der beiden Männer arbeitete noch weiter, aber ohne jedes System. Bilder aus der Vergangenheit wirbelten durch ihre Gehirne.

Für Sekunden glaubte sich Taff wieder in seine Kadettenzeit zurückversetzt und meinte, auf dem vierten Planeten der Sonne Alpha Centauri bei der Suche nach seinem verschollenen Kameraden Orvid Bashkiri zu sein. Dann erschien ihm Marschall Drechsler im Hauptquartier der Basis 104, polternd und mit vor Zorn gerötetem Gesicht. Im nächsten Augenblick spürte er Nina Smerovsks weiche Arme um seinen Hals, dann wieder jagte eine Formation von Raumschiffen der Extraterrestrier auf eine Raumstation der Menschen zu.

Es gab dazwischen aber auch Reflexionen von Ereignissen, die sich weit später zugetragen hatten. Sie spielten in STARRYTOWN und auf dem Rheamond Hades im Nimboid-System, in der Parallel-Raumkugel und im NGC 188 oder im Sternenhaufen M 3. Alles floss in seinem Gehirn durcheinander, es gab keinerlei feste Bezugspunkte zur Realität mehr, und Lars erging es ebenso.

Die unbekannten Gepanzerten hatten ihr Ziel erreicht! Ihre Gegner waren ausgeschaltet und ihnen hilflos ausgeliefert.


2

STARCHILD als nicht-organisches Wesen wurde von dieser Auswirkung der graubraunen Wolken natürlich nicht betroffen. Das Robotwesen wirkte zwar äußerlich vollkommen menschlich, war es jedoch nicht.

Aufmerksam beobachtete es die Ereignisse und registrierte das ungewöhnliche Verhalten der beiden Männer. Es passte sich diesem Verhalten an und stand gleichfalls steif da, eine schlanke weibliche Gestalt in einem silbrigen Raumanzug, aber ohne jede sichtbare Bewaffnung. In STARCHILDs Körper jedoch arbeiteten winzige Detektoren und andere Instrumente, Erzeugnisse einer uralten Technik aus STARRYTOWN, von TAC in Elyamas Auftrag perfekt kopiert.

Sie analysierten die von den Rohren der Gepanzerten ausgestoßene Substanz und erkannten sie als eine Droge, die bei Menschen eine völlige zeitliche und räumliche Desorientierung herbeiführen musste. Ein Mittel also, das ebenso subtil wie heimtückisch wirkte und die Betroffenen für längere Zeit vollkommen ausschaltete.

Gleichzeitig maßen andere Geräte die Körper der zwanzig Fremden rings um sie herum. Sie registrierten die Zellstrahlungen von lebenden, humanoiden Körpern unter den Panzerhüllen, werteten die Schwingungen aus und errechneten innerhalb winziger Sekundenbruchteile, wie sie ausgeschaltet werden konnten, ohne sie dabei töten zu müssen.

Ein Gefühl der Befriedigung durchlief STARCHILDs quasi-menschliches Kunstgehirn.

Das Robotwesen war geschaffen worden, um Min Jian-Ksu und seinen Rassengefährten zu helfen, hatte sich dabei aber anfangs falscher Mittel bedient. Inzwischen war es in STARRYTOWN bei seiner »Mutter« gewesen und mit erheblich erweitertem Wissensschatz zurückgekehrt. Es fühlte sich nun den Menschen noch viel tiefer verbunden und sah es als seine oberste Pflicht an, den beiden Raumfahrern zu helfen.

Und STARCHILD wurde aktiv und schlug zu!

In seinem Innern wurden winzige, aber leistungsstarke Projektoren nach den erhaltenen Daten programmiert und eingeschaltet. Von ihnen strahlten nun Funktionsfelder aus, hüllten die Gepanzerten ein und erfassten die in den graublauen metallischen Hüllen verborgenen Körper. Im nächsten Moment polterten alle zwanzig Gestalten betäubt zu Boden.

Dann wandte sich das Robotgeschöpf seinen beiden Begleitern zu, um ihnen zu helfen.

Die Funktionsfeld-Projektoren erhielten andere Daten und schalteten sich daraufhin automatisch um. Sie emittierten nun eine besondere Art von Strahlung, die jede einzelne Körperzelle der Männer erfasste. Sie zersetzte die durch die Haut in ihren Kreislauf eingedrungene Droge in andere chemische Stoffe, die ungefährlich waren und rasch abgebaut werden konnten. Gleichzeitig sorgten andere Schwingungen für eine Regenerierung der angegriffenen Hirnzellen, die schon nach wenigen Sekunden wieder ihre normale Tätigkeit aufnehmen konnten.

T

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