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Simply with you – Eine Nacht mit Eric

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Über die Autorin
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Eric
  7. Joyce
  8. Joyce
  9. Eric
  10. Eric
  11. Leseprobe – Forever next to you – Eric & Joyce

Über dieses Buch

Eric wurde mit seiner Band für ein Konzert gebucht. Routine – ein paar Songs, Bier und hoffentlich eine warme Frau für die Nacht. Dafür kommt die schüchterne Joyce eigentlich nicht infrage. Doch irgendwas fasziniert Eric an der dunkelhaarigen Künstlerin und weckt seinen Jagdinstinkt. Bislang hat ihm noch keine Frau widerstanden, doch diese Nacht wird er so schnell nicht vergessen …

In der Novelle »Simply with you« beginnt die Geschichte von Eric und Joyce, in »Forever next to you« geht es aber erst richtig los! Eine weitere Folge der San-Francisco-Ink-Reihe.

Über die Autorin

Amy Baxter ist das Pseudonym der erfolgreichen Liebesroman- und Fantasyautorin Andrea Bielfeldt. Mit einer Fantasy-Saga begann sie 2012 ihre Karriere als Selfpublisherin und hat sich, dank ihres Erfolgs, mittlerweile ganz dem Schreiben gewidmet. Zusammen mit ihrer Familie lebt und arbeitet sie in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein.

Eric

»Hey, Eric!« Freddy begrüßte mich mit dem gewohnten, immer freundlichen Lächeln auf dem Gesicht. Er schleppte mit hochgekrempelten Ärmeln gerade ein Bierfass durch die Kneipe zum Tresen, als ich eintrat. Schnell eilte ich dem älteren Mann zu Hilfe.

»Lass mich das machen«, bot ich an und trug das schwere Eichenfass hinter die Bar. Freddy war nicht mehr der Jüngste, auch wenn er noch ganz gut in Schuss war. Ihm gehörte das Hot Chocolate, eine stets gut besuchte Bar mitten in Los Angeles. Tagsüber verdiente er sein Geld mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen und ab dem späten Nachmittag mit den Afterworkpartys. An den Wochenenden ließ er kleine Bands aus der Umgebung auftreten. Heute sollten wir der Headliner des Abends sein.

»Du bist früh dran«, bemerkte er, während er sich den Schweiß von der Stirn wischte.

»Ja, ich wollte noch einen ausgiebigen Soundcheck machen, bevor der Rest der Band auftaucht.« Die Jungs würden erst in einer Stunde hier aufschlagen, aber ich hatte vor einem Gig gerne etwas Zeit für mich, um mich vorzubereiten und dann noch in Ruhe ein Bier zu trinken. Obwohl es nur ein kleines Konzert werden sollte, hatte ich wie immer Lampenfieber. Man wusste schließlich nie, ob alles glattgehen oder doch irgendwas Unvorhergesehenes passieren würde.

Mein Blick schweifte durch den Laden. Nur drei Tische waren momentan besetzt. Eine Frauenrunde, die sich über den selbst gebackenen Kuchen von der Tageskarte hermachte, ein paar Jungs, die biertrinkend bei einem Kartenspiel saßen, und ein verliebtes Pärchen in einer Nische.

Freddy lächelte, weiße Zähne strahlten im Kontrast zu seiner dunklen Haut. »Klar. Mach ruhig. Du kennst dich ja aus hier. Wenn du was brauchst, sag Bescheid.« Er kniete sich hinter die Bar und schloss das Fass an die Zapfanlage an.

Ich nickte und wandte mich zur Tür, um mein Equipment aus dem Wagen zu holen.

Das Hot Chocolate war bekannt für seine Livemusik, und Hank, mein Boss im Tattoo-Studio, kannte Freddy schon seit vielen Jahren. Er hatte den Kontakt hergestellt. Unser erster Auftritt war offensichtlich gut beim Publikum angekommen und so engagierte Freddy uns für weitere Liveacts. Mittlerweile spielten wir fast jeden Monat hier. Meistens verbrachte ich die Nacht nach einem Gig nicht allein. Es gab in L.A. genügend Singlefrauen, die wie ich nur das einmalige Abenteuer suchten. Und ein Mitglied einer Band abzuschleppen war für viele Mädels ein Highlight. Daraus wurde zwar nie etwas Ernstes, aber es war immer eine willkommene Abwechslung.

Schmunzelnd und mit der Frage im Kopf, was oder besser wer heute Abend auf mich zukommen würde, trat ich vom klimatisierten Raum in die brütende Hitze nach draußen.

Ich wollte gerade mein Auto aufschließen, als ich eine Bewegung im Augenwinkel wahrnahm. Joyce, die junge Streetartkünstlerin, die seit einigen Tagen die Außenfassade der Bar mit einem riesigen Wandbild bemalte, schloss gerade ihr Fahrrad am Geländer der Kellertreppe ab. Als ich letztens hier mit meinen Jungs ein Bier getrunken hatte, war sie mir schon aufgefallen. Aber nicht nur ihr künstlerisches Talent. Sie war hübsch, aber nicht aufgedonnert. Zudem nicht auf den Mund gefallen und trotzdem irgendwie zurückhaltend. Ihre leicht schüchterne, aber doch forsche Art reizte mich. Seit Tagen lag mir mein Ego damit in den Ohren, sie näher kennenzulernen. Vielleicht bekam ich jetzt die Chance dazu?

Ein Grinsen breitete sich über meine Lippen aus, als ich die zierliche Gestalt betrachtete. Zerrissene Jeans über ihrem knackigen Hintern, ein knappes Top über ihren, zugegeben winzigen Brüsten, ein Basecap versuchte vergeblich, ihre dunklen Haare zu bändigen. Damn! Sie war echt heiß.

Und das frische, noch leicht gerötete Tattoo auf ihrem Schulterblatt, an dem ich sie unter Tausenden von Mädchen erkannt hätte: Ein blau-lila Farbklecks mit Stiften und kleinen Herzen drum herum. Absolut passend.

Sie stand mit dem Rücken zu mir und war noch immer mit ihrem Mountainbike beschäftigt. Ich blieb stehen und beobachtete sie. Ihre langen schwarzen Haare fielen ihr über die schmalen Schultern nach vorn, ihre blasse Haut glänzte in der Sonne. Typ Schneewittchen. Auf den Armen zeichnete sich bereits ein leichter Sonnenbrand ab. Vielleicht sollte ich sie darauf hinweisen? Wie es wohl wäre, ihr diese Rötungen einzucremen?

Eine dunkle Sonnenbrille und der Schirm ihrer Mütze verdeckten ihr Gesicht, doch dann hob sie den Kopf und drehte sich herum. Mein Blick blieb an ihren vollen Lippen hängen, die sich zu einem winzigen Lächeln verzogen.

»Hi, Eric.«

»Joyce. Du arbeitest heute?« Ich tat verwundert, innerlich war ich jedoch mehr als zufrieden, sie hier heute anzutreffen.

Sie schulterte ihren quietschbunten Rucksack und setzte die Sonnenbrille ab. Ihre grünen Augen waren mit schwarzem Kajal und von langen Wimpern umrahmt. »Ja, ich wollte noch ein, zwei Stunden malen, bevor es hier losgeht.«

»Kommst du zuschauen?« Ich schob meine Hände in die Taschen meiner Jeans und wartete.

»Eigentlich wollte ich direkt nach Hause …«

»Ach, komm doch noch vorbei.« Ich versuchte ihren Blick aufzufangen, doch sie wich immer wieder aus. »Ich würde mich freuen, wenn du zuschaust. Dann sehe ich ein vertrautes Gesicht im Publikum.«

Sie schnaubte amüsiert. Zumindest lächelte sie nun etwas mehr.

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