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Surferboys auf heißen Wellen – Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über diese Folge
  4. Über die Autorin
  5. Caprice - Maren und Sophie
  6. Titel
  7. Impressum
  8. 1.
  9. 2.
  10. 3.
  11. 4.
  12. 5.
  13. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über diese Folge

Sex und Glamour – Caprice, die Erotikserie. Jeden Monat neu.

Nils band ihr eine schwarze Seidenbinde über die Augen und drückte sie behutsam zu Boden. Er zog sie komplett aus. Sehr behutsam und mit viel Streicheleinheiten. Sophie spürte den Sand unter ihrem Rücken und wie die kleinen Körnchen sich in ihre Haut drückten. Doch sie war so aufgeregt zu erfahren, was Nils diesmal mit ihr vorhatte, dass es sie nicht störte. Plötzlich spürte sie eine warme Flüssigkeit auf ihrem Körper, die vom Dekolleté durch das Tal zwischen ihren Brüsten in Richtung Bauch und Unterleib rann. Gleich darauf lagen Nils’ Hände an ihrem Hals und massierten den warmen Saft über ihre Brüste nach unten. Sophie bemerkte, wie dabei ein betörender Duft aufstieg, nach Orchideen und Lilien. »Was ist das?«, hauchte sie, völlig eingelullt in das neuartige Empfinden. »Eine Massagekerze«, flüsterte Nils ihr ins Ohr. Dann massierte er sie, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Streichelte und walkte sie so sanft durch, dass Sophie nur noch aus Seufzern bestand, knetete ihre Flanken, Arme und Oberschenkel …

Über die Autorin

Bella Apex ist ein Kind der späten Sechziger und lebt in einer aus Film und Fernsehen bekannten westfälischen Metropole. Seit 2010 coacht sie Menschen zum Thema »erfüllte Sexualität« und schreibt mit Liebe, Lust und Leidenschaft über die schönste Sache der Welt. Jetzt auch für Caprice. www.bella-apex.eu

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Bella Apex

Surferboys auf heißen Wellen

1.

Mittwoch, 1. Juli

Mit der Genugtuung eines erfolgreichen Großwildjägers ließ Hauke von Heesen die schwere Ebenholztür hinter sich ins Schloss gleiten. Das beste Stück in seiner Hose war längst so hart wie der Bolzen, mit dem er den Eingang anschließend lautlos verriegelte.

Verstohlen leckte er sich über die Lippen und betrachtete seine Beute. Er wusste, dass sie ihm soeben ins Netz gegangen war. Endlich. Lange schon hatte er vergeblich seine Fühler nach ihr ausgestreckt. Doch jetzt stand Sophie Caprice leibhaftig vor ihm im Foyer seiner Wenningstedter Villa. Noch dazu erfreulich sparsam gehüllt in ein kurzes Kleid aus rosafarbener Spitze, das jede Kontur ihres Körpers betonte und alle Rundungen ideal zur Geltung brachte. Der Hitze sei Dank.

Hauptsächlich ihrem plötzlichen Ausbruch war es wohl auch zuzuschreiben, dass sie sich jetzt gemeinsam hier befanden. Darüber machte Hauke sich keine Illusionen. Er hielt es dennoch für höchst schmeichelhaft, wie schnell die Französin gestern eingewilligt hatte, ihn für ein paar Tage in die Sommerfrische nach Sylt zu begleiten. Anders als sonst machte sie bisher auch keine Anstalten, mit dem Argument der nötigen beruflichen Distanz auf Abstand zu bleiben.

Ganz im Gegenteil. Ergriffen legte sie gerade ihre Fingerspitzen an seinen Arm und kommentierte das exquisite Interieur aus schimmerndem madagassischen Granit und tropischen Edelhölzern mit schwärmerischen Ausrufen wie »Mon dieu!« und »Tres chic!«.

Am liebsten hätte Hauke ihr auch sogleich die Begeisterung für sein ungleich wertvolleres und blaublütig pulsierendes Lieblingsstück nahegebracht. Doch musste er ihr zumindest die Gelegenheit geben, die berauschende Atmosphäre der luxuriösen Umgebung in sich aufzunehmen. Dem Hörensagen nach stimmte das die Damen meist sehr empfänglich für weitere sinnliche Erfahrungen. Deshalb nickte er nur bescheiden.

In der Tat war mit einer solch prunkvollen Einrichtung von außen nicht zu rechnen gewesen. Für einen uneingeweihten Betrachter wirkte der typisch reetgedeckte Klinkerbau nämlich auch auf den zweiten Blick noch ebenso nordfriesisch zurückhaltend wie das gute Dutzend weiterer Immobilien, die sich im von Heeseschen Familienbesitz befanden. Vornehmlich natürlich in den teuersten Sylter Insellagen wie Kampen und Keitum. Genau genommen standen sie allerdings noch im Alleineigentum seines Vaters Per, dem Inhaber der Schiffsbaugesellschaft Von Heesen & Söhne und mit Abstand vermögendsten Reeder in der Geschichte Hamburgs.

Doch in hoffentlich nicht mehr allzu ferner Zukunft würde Pers erstgeborener Sohn Hauke alles erben. Und zwar allein und ausschließlich, wenn die Dinge so liefen, wie er sich das vorstellte. Was selbstverständlich der Fall sein würde. Denn er hatte ganz sicher nicht vor, das hart verdiente Königreich mit seinem jüngeren Bruder zu teilen. Zumal Nils der Reederei mit dem Tod ihrer Mutter vor vier Jahren den Rücken gekehrt hatte, um den lieben langen Tag nur noch surfen zu gehen. Möglichst an allen Küsten der Welt und sogar in der kalten Nordsee. Und das auch noch mithilfe eines albernen Lenkdrachens – anstatt die Wellen mit purer Kraft zu reiten wie ein echter Kerl!

Obwohl er sich darüber ärgerte, dass der kleine Spinner einfach immer nur das machte, was ihm gerade in den Sinn kam, musste Hauke beim letzten Gedanken dennoch unwillkürlich grinsen. Er hingegen würde seiner bereits mächtig erstarkten Männlichkeit nämlich gleich noch viel mehr unterwerfen als nur ein paar läppische Wasserwogen.

Auch deshalb war es ihm ausnahmsweise egal, dass sein Herr Vater diesem Taugenichts von Bruder trotzdem noch Achtung zollte. Und vermutlich auch eine nicht unbeträchtliche finanzielle Unterstützung zukommen ließ.

Aus dem Umstand, dass auf Sylt gestern zum zehnten Mal der europäische Kitesurf-Cup begonnen hatte und Nils einer der beiden Top-Favoriten für alle Disziplinen war, würde Hauke diesmal endgültig den entscheidenden Vorteil für sich ziehen.

Doch erst einmal hatte er Dringenderes zu tun. Schließlich stand Sophie noch immer wie angewurzelt vor ihm und hörte gar nicht auf, sich am exklusiven Design zu ergötzen, während sie sich wie selbstvergessen glänzende Schweißperlen vom tief geschnittenen Dekolleté tupfte.

Hauke wurde ebenfalls heiß, als er das sah. Wie es sich für einen Gentleman gehörte, trug er noch immer sein marineblaues Jackett. Einreihig geknöpft, selbstverständlich. Doch mit seiner höflichen Zurückhaltung würde es gleich vorbei sein. Es war höchste Zeit, dass er sich nicht mehr nur mit einem gierigen Blick in dem Ausschnitt dieser provozierenden Person verbiss, die nur zu gut darum wusste, welch eine unwiderstehlich animalische Anziehung sie auf die Männerwelt ausübte …

Immerhin entwickelte sich alles exakt so, wie er es bei der Auswahl des Wohlfühldomizils für seinen anspruchsvollen Gast im Sinn gehabt hatte. Denn um die viel gereiste Sophie Caprice zu beeindrucken, musste man schon etwas Besonderes zu bieten haben. Und das bezog sich nicht bloß auf diesen Traum von Haus, dessen exponierte und zaunbewehrte Alleinlage in den Dünen von Wenningstedt es zur romantischsten und gleichzeitig auch diskretesten aller Von-Heesen-Villen auf Sylt machte.

Sondern es galt auch für die Sau, die man hier unbehelligt von hellhörigen Nachbarn oder zufälligen Spaziergängern rauslassen konnte – und die sich inzwischen schon rasend vor angestautem Verlangen gegen Haukes Hosenstall drängte.

Was das anging, pochte dahinter zwar nicht die weltgrößte Überraschung auf ihre baldige Freilassung. Auch wenn sein Gerät im sportlichen Vergleich bislang immer ganz gut dagestanden hatte – er wusste ja nicht, mit was für Kalibern Sophie in ihrer Vergangenheit schon in orgiastische Höhen gesprungen war. Aber was ihm, wenn überhaupt, an Volumen fehlen mochte, würde er ganz sicher durch seine Ausdauer wettmachen.

Denn da er nun mehrere Jahre auf diesen Augenblick hatte warten müssen, war er wild entschlossen, Sophie so lange kreuz und quer durchs ganze Haus zu vögeln, bis sie sich nicht mehr rühren konnte. Er würde seinen Triumph über ihren Körper bis ins letzte Detail auskosten. Sich in jedes ihrer Löcher rammen. Sie über und über mit seinem Saft besprengen. Bei der Vorstellung, wie sie weißglänzend und durchgefickt vor ihm lag und um Gnade winselte, strich Hauke sich unwillkürlich mit den schwitzigen Händen übers Revers.

Jetzt fehlte zum perfekt manipulierten Auftakt nur noch der letzte Schliff. Der, der die Frauen allesamt schwach machte. Auch die Reservierteren unter seinen Eroberungen.

Hauke trat ein paar Schritte vor und öffnete betont gemächlich die doppelflügelige Tür zum Wohnraum. Dieser war nach Westen hin vollverglast und gab die Aussicht auf ein atemberaubendes Nordseepanorama frei, das sich effektvoll Stück für Stück wie ein Bühnenbild hinter einem zurückweichenden Theatervorhang entfaltete.

Wie erwartet stieß Sophie einen verzückten Schrei aus und legte ehrfürchtig die Hände an die Lippen. Formvollendet ließ er ihr den Vortritt.

Der verlässlich wehende Nordseewind schickte eine warme Brise durch eines der gekippten Fenster herein und hob leicht den Saum ihres Kleides. Obwohl Hauke es genau so geplant hatte, kam es ihm so vor, als wolle eine höhere Macht ihm damit signalisieren, dass sein privater Akt beginnen konnte. Er schluckte schwer und spannte seine wenigen Muskeln an.

Nun war Sophie fällig.

Ohne weitere Umschweife stürzte er zu ihr hinüber, drängte sich unerbittlich mit seiner Härte gegen ihr Becken und drückte sie mit seinem nicht ganz geringen Gewicht zu Boden. Als sie dort unten ankamen, entfuhr Sophie ein überraschter Laut. Ob es wegen des kühlen Granits geschah, auf dem sie gelandet waren, oder wegen seines spontanen Überfalls, konnte Hauke nicht sagen. Da er jedoch keine Gegenwehr spürte, kümmerte er sich nicht weiter darum. In seinem Kopf herrschte nur noch ein einziger Gedanke: Er würde diese Stute, die ihn mit ihrer Koketterie bis zum Äußersten ...

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