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Vor und nach der Jägerprüfung - Teilausgabe Jagdpraxis, Hege, Unfallverhütung

Hinweis

Die Sachgebiete nach Inhalt und Bearbeiter

Wildkunde (Haarwild/Federwild)

Prof. Dr. Dr. med. vet. habil.

Klaus Pohlmeyer

Ehemaliger Leiter des Instituts für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover i.R. Fachtierarzt für Wildtierkunde und Fachtierarzt für Anatomie

Wildbrethygiene

Dr. med. vet. Günther Baumer

Amtstierarzt a. D.

Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes (bis 2018)

Waffe, Munition, Optik

Werner Reb

Dipl. Forsting. (FH)

Sachverständiger für Waffen und Munition, Verfasser von Waffenthemen in Zeitschriften und Büchern

Jagdhunde

Egbert Urbach

Leiter der Landesjagdschule des Bayer. Jagdverbandes, Buchautor, JGHV-Verbandsrichter, GM-Hundeführer

Jagdpraxis – Hege

Matthias Meyer

Wildmeister bei der Fürst zu Oettingen-Spielberg’schen Verwaltung, Fachbuchautor, Verfasser von Jagdpraxisthemen in der Jagdzeitschrift PIRSCH

Landbau

Johannes Urban

ehem. Chefredakteur »Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt«

Waldbau

Sepp Kellerer

Chefredakteur »Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt«

Jagdrecht – Waffenrecht – Naturschutz – Unfallverhütung

Jost Doerenkamp

Assessor des Forstdienstes, ehem. Chefredakteur und Herausgeber der Jagdzeitschrift PIRSCH

Gesamtbearbeitung: Jost Doerenkamp

VORWORT

Ein Werk (Buch) fürs Leben

Als der Forstmann Herbert Krebs im Jahr 1940 sein Lehrbuch »Vor der Jägerprüfung« veröffentlichte, konnte er gewiss nicht ahnen, dass dieses gerade einmal 180 Seiten schmale Büchlein mit seinen immerhin schon 636 Prüfungsfragen als »der KREBS« zu dem Standardwerk und Klassiker der Jagdausbildungsliteratur werden sollte.

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Schon 1941 folgte die 2., »verbesserte«, Auflage. In den Jahren danach ging Ausgabe auf Ausgabe in Druck. Dabei passten Herbert Krebs und seine Mitautoren (wie bis heute auch alle ihnen nachfolgenden Bearbeiter) das Lehrbuch beständig den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, den steigenden Anforderungen an das Wissen der Jägerprüfungsaspiranten und den sich wandelnden Einstellungen der Gesellschaft zur Jagd an.

Ein wichtiger Schritt war die Erweiterung des Titels im Jahr 1960 in den bis heute vertrauten Namen »Vor und nach der Jägerprüfung«. Damit wollte Herbert Krebs hervorheben, dass ein Jäger, eine Jägerin, im Prinzip nie aufhört, zu lernen. Denn die erfolgreich bestandene Jägerprüfung ist nur ein erster Schritt. Aus diesem Grund enthält der KREBS auch weit mehr Informationen, als zum Bestehen der Jägerprüfung notwendig sind. Er ist ein Nachschlagewerk für das gesamte jägerische Leben, ein Praxisleitfaden für das Handwerk Jagd.

In den zurückliegenden fast acht Jahrzehnten hat sich die Jagd gravierend verändert. Ob Herbert Krebs dies vorhersehen konnte, als er im Vorwort der 1. Auflage schrieb: »Die Zeit, da der Jäger unbekümmert aus dem Vollen schöpfen konnte, ist in unserem Vaterland für immer dahin. Mag der eine oder andere ihr nachtrauern. Sie wird darum nicht zurückkommen. Wer künftig in deutschen Jagdgefilden zur Büchse greifen will, muss zuvor das Hegen gelernt haben.«

Heute sieht sich die Jagd mit vielerlei Herausforderungen und Anforderungen konfrontiert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden immer enger gezogen. Vor allem jedoch hat ein gravierender Strukturwandel in der Landwirtschaft zu einer schon fast dramatischen Veränderung der Wildtierlebensräume und damit auch der Jagdausübung geführt.

Mit der nun vorliegenden 61. Auflage wollen wir die angehenden Jägerinnen und Jäger auf ihren neuen Aufgabenbereich vorbereiten. Texte und Bildmaterial wurden aktualisiert, die Rechtsgrundlagen auf den neusten Stand (Frühjahr 2018) gebracht, die Fragenkomplexe gestrafft. Die Sachgebiete erhielten eine neue Gliederung, so wurden beispielsweise die Kapitel »Wildkrankheiten« und »Wildverwertung« zum neuen Sachgebiet »Wildbrethygiene« zusammengefasst.

Neu und ganz bewusst an den Anfang gestellt wurde das Kapitel »Jagdethik«. Denn im Rausch der Waffen- und Jagdoptik-Technik, angesichts hoher Wildschäden und der Abschussplanerfüllung wird gerne verdrängt, dass wir Lebewesen töten. Unsere Wildtiere sind jedoch keine »Schädlinge«, die auf jegliche Art und Weise »reduziert« werden müssen. Dies sollte im Sinne der Waidgerechtigkeit nicht nur im Hinterkopf behalten werden.

Abschließend gilt mein Dank dem Fachautoren-Team und allen Mitarbeitern des BLV-Verlages, die an dieser Überarbeitung des KREBS mitgewirkt haben. Allen Jägerprüfungskandidaten soll dieses Lehrbuch vor wie nach bestandener Jägerprüfung beste Dienste leisten.

Jost Doerenkamp

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