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Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Über die Autorin
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Widmung
  7. Trigger-Warnung
  8. Prolog
  9. Kapitel 1
  10. Kapitel 2
  11. Kapitel 3
  12. Kapitel 4
  13. Kapitel 5
  14. Kapitel 6
  15. Kapitel 7
  16. Kapitel 8
  17. Kapitel 9
  18. Kapitel 10
  19. Kapitel 11
  20. Kapitel 12
  21. Kapitel 13
  22. Kapitel 14
  23. Kapitel 15
  24. Kapitel 16
  25. Kapitel 17
  26. Epilog
  27. Danksagung

Über dieses Buch

Verboten, anonym, verführerisch – das ist der Phoenix Club von Rhys Harrington. Hier können Mitglieder der High Society ihre geheimen Fantasien ausleben. Doch die wichtigste Regel lautet: Zusehen, aber nicht anfassen!

Zoey Parker hat alles verloren. Doch sie schwört Rache an de-nen, die dafür verantwortlich sind! Und sie hat auch schon einen Plan. Erstens: Sie verschafft sich Zutritt zum exklusi-ven Phoenix Club. Zweitens: Sie lebt ihre wildesten Fantasien aus und beweist damit allen, dass sie nicht gebrochen wurde. Drittens: Sie verschwindet und kehrt nie wieder zurück.

Wäre da nur nicht Rhys – und das Feuer, das er in ihr ent-facht hat …

Als Rhys Zoey zum ersten Mal sieht, kann er nicht anders, als seine eiserne Regel zu brechen und selbst in einer der Shows des Phoenix aufzutreten. Mit der prickelnden Leidenschaft zwischen ihnen hat er jedoch nicht gerechnet. Und Rhys kann davon nicht genug bekommen.

Als Zoey ihre Vergangenheit schließlich doch einholt und sie fortläuft, ist Rhys entschlossen, ihr zu folgen …

Über die Autorin

USA-Today-Bestsellerautorin Stacey Kennedy hat schon mehr als dreißig Liebesromane geschrieben. In ihren Büchern geht es um Menschen wie du und ich, die auf der Suche nach Leidenschaft und der großen Liebe sind. Wenn sie mit ihren heißen Geschichten nicht gerade die Buchseiten oder einen eReader in Flammen aufgehen lässt, lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Ontario, USA. Sie glaubt fest daran, dass Wein, Schokolade und sündhaft erotische Bücher alle Probleme des Lebens heilen können.

Stacey Kennedy

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me

Aus dem Amerikanischen von
Susanna Arens

Für alle, die jemals zu Fall gebracht wurden und mutig genug waren, wieder aufzustehen

Trigger-Warnung

Dieser Roman enthält Szenen, die sexuellen Missbrauch, Körperverletzung, Vergewaltigung, Selbstmord und emotionale Traumata thematisieren.

Prolog

Zoey Parkers Glieder fühlten sich schwer an, als sie versuchte, die Augen zu öffnen. Als diese ihr endlich gehorchten, schreckte sie in die Höhe. Sie befand sich in einem Bett, das sie nicht kannte. Ihr Kleid war zerrissen, ihr Busen entblößt und die Unterhose verschwunden. Panisch blickte sie auf die Laken, suchte nach Zeichen, dass ihre Jungfräulichkeit noch intakt war. Doch weder auf dem Bett noch zwischen ihren Schenkeln entdeckte sie Blut.

Ihr wurde heiß, ihr drehte sich der Magen um, und ihre Haut kribbelte. Um alles loszuwerden, lief sie zum Mülleimer in der Ecke des Zimmers und übergab sich zweimal. Nachdem ihr Magen vollständig leer war, holte sie vorsichtig Luft und versuchte, sich zu beruhigen. Ein schneller Blick durch den Raum, und sie entdeckte einen Sweater auf einem Berg von Klamotten. Sie warf ihn sich über und war eine Sekunde später durch die Tür verschwunden. Der Geruch nach Bier kroch ihr in die Nase, als sie die Treppe hinunterstieg. Plastikbecher waren verstreut im Gang und auf den Stufen. Überall lagen Menschen, die ihren Rausch von der Studentenverbindungsparty der letzten Nacht ausschliefen.

Sie glaubte nicht, dass sie so viel getrunken hatte. Drei Drinks, soweit sie sich erinnerte. Der Rest … der Rest der Nacht war dunkel.

Als sie es nach draußen geschafft hatte, entschied sie sich zu laufen, statt auf ein Taxi zu warten. Jeder barfüßige Schritt schien sich wie eine Ewigkeit hinzuziehen und die Welt seltsam fern zu sein.

»Miss. Miss.«

Zoey blinzelte und sah eine Frau mit einem freundlichen Gesicht, die zu ihr herangefahren war.

»Sind Sie in Ordnung, Liebes?«, fragte die Frau sanft.

Der Atem stockte ihr, und ihr Körper wollte sich von innen nach außen stülpen, nur um diese schrecklichen Gefühle loszuwerden. »Nein«, flüsterte sie. »Nein, ich glaube nicht.«

Zoey schüttelte den Kopf und riss sich aus ihrer Erinnerung. Auch zwei Tage später fühlte sie sich benommen. Noch immer kribbelte ihre Haut, wenn sie daran dachte, was passiert sein mochte. Sie war sich nicht sicher, ob es Segen oder Fluch war, dass sie keinerlei Erinnerung an diese Nacht besaß. Sie hatte das Gefühl, überhaupt nichts mehr zu wissen. Außer dass sich New York City nicht länger sicher anfühlte. Sie fühlte sich nicht mehr sicher.

Eine warme Brise trug Lachen und Stimmen herbei, während sie unter einem Baum saß und versuchte, an ihrer Arbeit zu schreiben. In nur wenigen Monaten würde sie ihren Abschluss an der New York University in der Tasche haben und sich für ein Studium der Tiermedizin bewerben. Bald würde sich die ganze harte Arbeit auszahlen. Die langen Nächte, in denen sie gebüffelt hatte, und der Verzicht auf soziale Kontakte waren es wert. Sie vermisste ihr Zuhause in Sacramento, Kalifornien, wo ihre Eltern lebten, die immer noch glücklich verheiratet waren. Sobald sie mit dem Studium fertig war, würde sie zu ihrer Familie und zu ihren Highschool-Freunden zurückkehren. Um das Leben zu führen, für das sie so hart arbeitete. Sie versuchte, sich auf diese Zukunft zu konzentrieren und den Schmerz zu vergessen, den sie zwei Nächte zuvor erlitten hatte.

Als ein Schatten über sie glitt, nahm er die Wärme der Sonne mit. Zoey blickte hoch und entdeckte ihre beiden Freundinnen Julie und Ava, die vor ihr standen. Beide besuchten denselben Biologiekurs wie sie. Vom ersten Tag an in ihrem ersten Jahr hier hatten sie sich auf Anhieb gut verstanden. So sehr, dass sie sich irgendwann ein Apartment zusammen gemietet hatten. Während Zoey eher der natürliche Typ war, trugen Julie und Ava immer Make-up und stylten sich die Haare perfekt. Sie beneidete die beiden darum, ebenso wie um ihre aufgeschlossenen Persönlichkeiten. Doch nun sahen die zwei blass aus und hatten glasige Augen. »Was ist los?«, fragte Zoey und stellte ihren Laptop neben sich im Gras ab.

»Es tut mir so leid«, sagte Ava und drückte sich die Hände gegen die Brust.

Plötzlich raste ein Hitzeschwall durch Zoey, und Schweiß rann ihr die Wirbelsäule hinab. »Es tut dir leid wegen was?«, fragte sie, unsicher, ob sie die Antwort hören wollte.

»Du weißt es nicht?«, fragte Julie mit gebrochener Stimme und ließ die Schultern hängen. »Du hast es nicht gehört?«

Jeden Tag machte irgendein wilder Klatsch auf dem Campus die Runde. Doch dieses Mal fühlte es sich persönlich an. »Kann mir mal jemand sagen, was passiert ist?«

»Sie weiß es nicht …« Ava holte tief Luft und streckte die Hand aus, um ihn auf Julies Arm zu legen.

Alle Wärme in Zoeys Brust wich einem eisigen Gefühl, als sie das Mitleid in den Blicken der Freundinnen sah. Unter ihren Füßen schien die Welt in sich zusammenzubrechen. »Bitte.« Es war kaum mehr als ein Flüstern. »Was weiß ich nicht?«

Julie kniete sich neben sie und strich ihr kurz über das Bein. »Ich wünschte, es wäre nicht ich, die dir das zeigen muss.« Sie zog ihr Handy aus der Tasche und tippte darauf herum, bevor sie es Zoey reichte. »Es tut mir so leid, Zoey.«

Ein Blick auf das Display, und Zoey wollte zusammenbrechen. Um sie herum begann der Campus zu verschwimmen. Der Anblick war nur zu vertraut. Das schwarze Kleid, das sie getragen hatte, mit den Riemchensandalen. Der Spitzen-BH.

Auf einmal hörte sich jeder Schritt um sie herum wie ein Donnerschlag an. Jedes Lachen und jedes gesprochene Wort waren zu laut. Sie konzentrierte sich auf ihr zerrissenes Kleid, ihre nackten Brüste, ihre weit gespreizten Schenkel und die für alle offen sichtbare Vagina. Doch schlimmer noch als das Bild war der Text: Ein hübsches Stück von der NYU. Wir haben sie zerstört. Wer will sie als Nächstes haben?

Das Handy glitt Zoey aus der zitternden Hand. Sie blickte in die mitleidigen Gesichter von Ava und Julie und ihre tränenfeuchten Augen, bevor sie das Gelächter und die Stimmen hörte. Sie sah die Finger, die in ihre Richtung zeigten. Kichern und gemurmelte Verleumdungen dröhnten in ihren Ohren. Schlampe. Hure. Sie wich zurück, spürte jede Geste und jedes Wort wie einen Schlag.

»Hey, Sexy«, sagte plötzlich eine tiefe Stimme zu ihrer Rechten. Ein attraktives Gesicht schob sich vor sie, kalte Arroganz schimmerte ihr aus stahlharten braunen Augen entgegen. »Schon was vor heute Abend?«

Zoeys Magen spielte verrückt, als sie gegen die Kälte ankämpfte, die ihr alle Wärme aus der Seele zog. Sie musste aufstehen, weglaufen, sich verstecken, entkommen. Doch ihre Beine fühlten sich wie Watte an, und dann verschwand die Welt um sie herum, als sie sich auf seine Schuhe übergab.

Kapitel 1

Ein Jahr später …

Die Straßen von Midtown Manhattan waren nebelig vom Regen, der früher am Tag gefallen war. Rhys Harrington atmete die schwere Abendluft ein, als er um kurz nach neun die Steinstufen zum ultraexklusiven Sexclub Phoenix emporschritt. In den 1920ern war das historische Gebäude an der Fifth Avenue ein Gentlemen’s Cigar Club gewesen. Als Rhys Haus und Unternehmen zehn Jahre zuvor gekauft hatte, waren ihm dabei völlig andere Gedanken im Kopf herumgeschwebt. Dieses Stück New York beherbergte nun Fantasien und sexuelle Freuden, und jeder, der durch die Türen trat, verließ es wieder als ein anderer Mensch.

Rhys legte die Hand um den glatten goldenen Griff und öffnete die schwere Holztür, betrat die stilvolle Cigar Lounge. Die runden Tische waren voll besetzt mit Gästen, die dort edlen Bourbon und eine Zigarre genossen. Drei Barkeeper, die Smoking trugen, kümmerten sich um die Drinks an der Theke, während sich Kellnerinnen und Kellner um die Gäste an den Tischen sorgten. Rhys ging weiter auf eine Tür an der Rückseite zu, die in sein großes Büro führte. Sein ausladender Schreibtisch aus Kirschholz stand in der Mitte des Raums, umgeben von Bücherregalen und Kunst, die er über die Jahre zusammengetragen hatte. Er trat zu einem der Regale, nahm ein Buch heraus und hob das Holz an der Stelle. Nachdem er seinen Finger auf den Fingerabdruckscanner gelegt hatte, begann sich das Regal zu bewegen und gab einen dahinter verborgenen Treppenschacht frei. Zwischen Steinwänden ging er die Stufen hinunter, während sich das Regal hinter ihm schloss.

Als er unten angekommen war, öffnete er eine weitere Tür und grüßte seinen langjährigen Sicherheitsmann. »Wie geht’s, Andre?«, fragte er dann.

Der frühere Soldat stand an der Tür, wachsam und bereit. Er lächelte zum Gruß, und seine normalerweise harten grünen Augen wurden weich. Er trug keine Waffe; Andre selbst war die Waffe. Alles, was eine Bedrohung darstellte und durch diese Tür kam, würde es bereuen. »Kann mich nicht beschweren, Boss«, antwortete Andre mit einem schweren texanischen Akzent.

»Dann ist es tatsächlich ein guter Abend.« Rhys ging an ihm vorbei, doch bevor er durch die nächste Tür trat, hielt er inne. »Lass mich wissen, falls heute Abend Ärger im Verzug ist.«

»Sie erfahren es zuerst«, sagte Andre und nickte.

Jede Person auf Rhys’ Gehaltsliste hatte ein Anrecht auf »Spielzeit« im Phoenix. So blieben seine Angestellten loyal, waren wie eine Familie. Ebenso wie Rhys taten sie alles, um den Club und seine Mitglieder zu beschützen, und auf diese Weise konnten sich alle sicher fühlen. Als er den Hauptbereich des Phoenix betrat, spürte er, wie sich alle Augenpaare zu ihm drehten und die pulsierende Energie des Raums über ihn hinwegspülte. Im Sitzbereich standen braune Ledersofas um viereckige Couchtische herum. Ein Gasfeuer sorgte für romantisches Licht, und die großen, gedimmten Kronleuchter über jedem Tisch trugen ebenfalls zur warmen Atmosphäre bei. Die Frauen trugen edle Dessous, die Männer nur lange schwarze Stoffhosen, aber keine Hemden. Er war mit jedem Gesicht vertraut, selbst hinter den Masken. Als Besitzer des Phoenix kannte er jeden persönlich, der sich um eine Mitgliedschaft bewarb. Selbst bei Mitgliedern, für die absolute Anonymität erforderlich war und die komplette Gesichtsmasken trugen, wusste Rhys, um wen es sich handelte. Er war über jedes Geheimnis seiner Gäste im Bilde, enttäuschte ihr Vertrauen nicht und bot sexuelle Freiheit zu gepfefferten Preisen. Der Aufwand, der nötig war, um eine Identität verborgen zu halten, bestimmte die Kosten der Mitgliedschaft. Mithilfe von Tunneln aus der Zeit der Prohibition, die unter dem Gebäude verliefen, konnten Mitglieder über verschiedene Orte in der Stadt in den Club gelangen. Die Männer und Frauen, die hier arbeiteten, waren alle ehemalige Armeemitglieder, die wussten, was Verschwiegenheit und Ehre bedeuteten.

Was das Gesetz betraf, bewegte sich das Phoenix in einer Grauzone. Die Reichen, Berühmten und Mächtigen zahlten dafür, dass sie zwei Erwachsenen, die damit einverstanden waren, zuschauen konnten, wie diese bei einer Show ihrer Wahl Sex hatten. Den Männern und Frauen in dieser Show wurde die Teilnahme vergütet. Für Rhys stellte es ein Übereinkommen zwischen Erwachsenen dar, das zum Vorteil aller geschlossen wurde. Eines, das Kunden, die gerne zuschauten, die Erfüllung sexueller Fantasien versprach. Und gleichzeitig bot es denen, die an der Show teilnehmen wollten, eine finanzielle Entschädigung. Jeder wusste, dass Geld Schweigen kaufen konnte. Rhys’ Erfahrung nach war jede Person für den richtigen Preis käuflich.

An diesem Abend verriet Rhys ein schneller Blick über seine Kundschaft, dass vier berühmte Schauspieler zusammen mit ihren Ehepartnern anwesend waren, ebenso eine Gruppe von Politikern sowie eine Hand voll Wallstreet-Broker. Rhys ging zu der Tür, die sich neben der Bar befand und in sein Büro auf dieser Ebene führte. Ansonsten gab es hier unten nur private Zimmer, in denen die nächtlichen Shows stattfanden.

Einen Moment später betrat Rhys sein Büro. Früher einmal hatten in diesem Raum mit seinen Steinmauern Eichenfässer voll Whiskey gelagert, und an manchen Abenden hätte Rhys schwören können, noch immer eine holzige Note zu riechen. Als er hinter seinen Schreibtisch trat, vor dem zwei schwarze Ledersessel für die Kunden standen, sagte eine leise Stimme: »Du bist spät dran.«

Rhys blickte zur Tür. Archer Westbrook, Angehöriger der United States Navy SEALs Forces im Ruhestand, betrat das Büro und setzte sich in einen der Sessel. Sein Haar war kurz und stylish geschnitten, er hatte markante Gesichtszüge und kluge dunkelblaue Augen. Als ehemaliger Collegefreund mit ähnlichen sexuellen Vorlieben war Archer seit Tag eins an Rhys’ Seite. Rhys spähte auf seine Armbanduhr und grinste. »Ich habe noch fünf Minuten.« Er zog seinen Blazer aus und legte ihn über seinen Sessel.

»Bist du in fünf Minuten so weit?«

Rhys nickte. »Ist Riggers Jungfrau hier?«

»Das ist sie, bereit und willig.« Archer interviewte und überprüfte die Teilnehmer der Shows und kümmerte sich auch darum, sie aufzutreiben.

Heute war die Nacht von Senator Matthew Rigger. Es gehörte zur Mitgliedschaft im Phoenix dazu, dass jeder Kunde an einem Abend im Monat sein Lieblingsvergnügen wählen konnte. Die einzige Regel? Es wurde zugeschaut, aber nicht berührt. Das Phoenix war für Voyeure. Reiche und berühmte Singles und Paare suchten nach Shows, die sie erregten. Paare gingen üblicherweise zu ihrem eigenen Sexspiel über, sobald die Show vorüber war und die Menge den Raum verlassen hatte. Das Phoenix stellte Zimmer nur für diesen Zweck bereit. Ein paar Mal im Monat ließ Rhys auch Mitglieder bei den Shows mitmachen. Dann erlaubte er den von ihm handverlesenen Gästen, dieses sinnliche Experiment am eigenen Leib zu erfahren. Keine Fantasie wurde vernachlässigt. Für alle Bedürfnisse wurde gesorgt. Das Phoenix lebte und atmete Sex. Doch wenn Jungfrauen gefragt waren, kontrollierte Rhys die Show selbst. Die Verantwortung war größer. Die Risiken höher. Die Emotionen aufwühlender.

»Ich werde gleich draußen sein«, sagte er zu Archer. Ohne auf eine Antwort zu warten, ging Rhys in das angrenzende Badezimmer. Unverzüglich zog er sich aus, duschte und trocknete sich nur schnell ab. Als er wieder sein Büro betrat, ließ er seine Kleidung im Bad zurück und öffnete den Safe, der hinter einem Gemälde an der Wand verborgen war. Aus ihm holte er eine glatte schwarze Maske heraus.

Nachdem er sie angelegt hatte, schlüpfte er in eine gebügelte schwarze Hose aus dem Wandschrank und machte sich auf den Weg durch den Gang. Als er die Tür erreicht hatte, atmete er tief aus. Jungfrauen waren nicht seine Vorliebe. Er lebte für die Lust, für die Leidenschaft und für alles, was es dazwischen gab. Doch er wusste auch um seine Verantwortung, mit Emotionen umzugehen und die Frauen zu schützen, die in diesen Club kamen.

Noch einmal holte er tief Luft und konzentrierte sich bereits darauf, Rigger die Show zu liefern, die der sich wünschte, während er gleichzeitig seiner Fürsorgepflicht für die Jungfrau gerecht werden musste. Als er durch die Tür schritt, sah er, dass die meisten Mitglieder in den Playroom gekommen waren. Das war zu erwarten gewesen. Rhys nahm nicht oft an den Shows teil, aber wenn er es tat, ließen sich die Mitglieder allesamt blicken. Er wusste, weshalb. Menschen waren fasziniert von Macht. Und das war es, wofür er als Kopf des Phoenix und Spross der wohlhabenden Harrington-Familie stand.

Die Menge wurde still, als er den Raum betrat und die Tür hinter sich schloss. Dieser hatte ungefähr die Größe eines typischen Konferenzzimmers, nur waren die Wände aus Stein, überall flackerten Kerzen, und eine dunkelrote Samtchaiselongue an der hinteren Wand gab dem Ganzen einen intimen Anstrich. Neben der Liege stand ein goldener Teller mit einem Kondom darauf, und darüber lag ein Morgenrock aus schwarzer Seide. Doch nichts davon konnte seine Aufmerksamkeit erregen, da er die Frau entdeckte, die auf ihn wartete. Sie stand neben der Chaiselongue. Hinter ihrer zarten Maske sah er hellbraune Augen, die durch ein dezentes Make-up betont wurden, hohe Wangenknochen, eine vornehme Nase und burgunderrot bemalte Lippen. Ihre feingliedrige Schönheit wurde umrahmt von langen rotblonden Haaren. Rhys konnte nicht anders, als den Blick langsam über ihre dunkelgrünen Dessous und den Strumpfgürtel bis hinunter zu ihren sexy schwarzen High Heels wandern zu lassen, die ihre Beine eine Meile lang erscheinen ließen. Als sein Blick wieder zu ihrem Gesicht zurückkehrte, war sein Schwanz hart vor Begierde.

Er näherte sich ihr und spürte, wie die Energie im Raum seine Haut prickeln ließ. Als er vor ihr stehen blieb, bemerkte er, wie heftig sich ihre Brust hob und senkte. Es fiel ihr schwer, seinem Blick standzuhalten. Und doch schien sie sich dazu zu zwingen, die Augen auf ihn gerichtet zu lassen. Schüchtern, aber mutig. Eine Kombination, von der er bis zu diesem Moment nicht gewusst hatte, dass er sie mochte. Sie sah nicht eine Sekunde weg, als er sie umkreiste und begutachtete. Er prüfte sie, strich mit einem Finger ihren Arm hinab, und ihre Reaktion folgte sofort. Ihre Wangen röteten sich, sie öffnete die Lippen, und ein leichtes Beben durchlief ihren Körper. Hinreißend.

Hitze schoss durch ihn hindurch, als er wieder vor sie trat und mit dem Daumen ihr Kinn anhob, damit sich ihre Blicke trafen. Mehr, um zu begreifen, was in ihr vorging, und weniger für die Show. Er starrte in ihre Augen und senkte dann seinen Mund auf ihren. Er küsste sie, sanft und behutsam, und bedeutete ihr damit, dass sie es heute Abend nicht eilig hatten. Er hatte nicht vor, sie auf die Chaiselongue zu stoßen und ihr umgehend die Unschuld zu rauben. Nein, jede Liebkosung seiner Zunge sollte ihr zu verstehen geben, dass sie ihn am Ende darum anflehen würde, bevor er nahm, was sie ihm heute Abend zu geben bereit war.

Leise stöhnte sie auf, sodass er einen Schritt nach vorn machte, sie enger an sich zog und den Kuss vertiefte. Er fühlte die Augen der Menge auf sich, spürte, wie das Publikum innehielt, und genoss den Adrenalinstoß, der ihm durch die Adern schoss. Erst als er hörte, wie die Menge sich bewegte und ungeduldig wurde, wurde ihm bewusst, wie lange er sie schon küsste. Also gab er seinem Publikum, was es heute Abend sehen wollte.

Er löste sich von der Frau, um hinter sie zu treten. Sie erschauerte, als er ihren BH öffnete und ihr die Spitzenträger über die Schultern herabstreifte. Sie seufzte leise, als er ihre kleinen Brüste umfasste und ihre rosigen Nippel reizte. Unfähig, sich zu bremsen, drückte er seinen Schwanz gegen ihren Hintern und gab ihr damit einen Vorgeschmack auf das, was sie bald haben würde. Worum sie ihn bald anbetteln würde. Als sie ermunternd die Hüften wiegte, schob er die Finger in ihr Höschen und zog es herunter. Ganz langsam, leicht. Für sie. Und für die Menge. Er spürte all die erhitzten Blicke auf sich und ein Brennen, das verriet, wie sehr ihm das gefiel, und dann küsste er ihre Schulter. Er nahm ihre Hand und führte sie zu der Chaiselongue.

Fasziniert von ihren umwerfenden Augen, drückte er seinen Mund auf ihren, bevor er sie hochhob und auf die Kissen bettete. Genau hier und in diesem Moment war ihm die Show völlig egal geworden. Ihre Unschuld und Reinheit warteten darauf, von ihm genommen zu werden. Doch da war etwas Einzigartiges an ihr, etwas, das süchtig machte.

Er öffnete seine Hose, ohne den Blick von ihr nehmen zu können. Während sie zusah, wie er sich auszog, brannten ihre Wangen noch mehr, und als sein Schwanz heraussprang, fragte er sich, wie rot er sie noch werden lassen konnte. Als sie sah, wie groß er war, weiteten sich ihre Augen, was ihn unerwartet grinsen ließ. Normalerweise war das hier reines Geschäft für ihn. Pure Lust. Doch mit ihr … Was ist das an dir?

Er wusste, sie erwartete, dass er sich über ihren Körper schieben und sie nehmen würde. Stattdessen ließ er seine Hände unter ihren Po gleiten und hob ihren Schoß an seinen Mund. Beim ersten zarten Zungenschlag an ihrer engen Spalte hob sie das Kinn, und ein leises Stöhnen kam ihr über die Lippen. Ein Laut, der ihm direkt in die Leisten fuhr. Sie schmeckte süß, als er langsam über ihre Klit leckte und sie umkreiste, bis er tiefer tauchte und ihre herrliche Feuchte ihn stöhnen ließ. Sie erbebte unter ihm, und ein kurzer Blick zu ihr hinauf zeigte ihm, dass ihre Wangen nun sogar dunkler waren, als er gehofft hatte. Wieder und wieder reizte er sie, brachte sie bis an den Abgrund und nahm sich dann etwas zurück. Was sie wild machte. Als sie laut stöhnte und heftig zitterte, ließ er ihren Po wieder auf die Chaiselongue sinken und kniete sich vor sie hin. Sie griff nach seinen Armen und hielt ihn auf eine Weise, die viel zu intim für die Situation schien. Es kam ihm vor, als wäre diese Frau anders als jede andere, der er jemals begegnet war. Eine Jungfrau, schüchtern und doch so voller Leidenschaft. Der Widerspruch faszinierte ihn.

Unfähig, den Blick von ihr zu nehmen, strich er mit dem Daumen über ihre Klit. Ihre Lippen öffneten sich, und sie stöhnte leise. Ein Geräusch, das so wunderschön war, dass er die Einladung annahm. Er beugte sich vor und küsste sie, während seine Finger über ihre nasse Spalte fuhren.

Sie drückte ihre Lippen gegen seine, als er mit einem Finger in ihre enge Hitze glitt und ihn langsam in ihr bewegte. Als er schließlich einen zweiten Finger hinzunahm, gruben sich ihre Fingernägel in seine Arme. Nicht, um ihn zu stoppen, sondern um ihn noch näher heranzuziehen. Dabei küsste sie ihn so leidenschaftlich, dass es wie ein Flehen war, sie dorthin mitzunehmen, wo sie noch nie gewesen war.

Doch heute Abend würde er sie noch weit darüber hinaus bringen.

Ihre Atemzüge wurden schwer und ihr Stöhnen lauter, als sie den Kuss löste und den Kopf in den Nacken warf. Er war versucht, sie mit seinen Fingern noch wilder zu machen, aber er kannte etwas Besseres. Sie würde ihn leicht aufnehmen, so erregt, wie sie war. Und allein auf sie und ihre Sicherheit bedacht, zog er sich das Kondom über. Er schob sich näher an sie und kniete zwischen ihren gespreizten Schenkeln, als er sich in der Schönheit ihrer Augen verlor. Etwas in ihrer Seele, die er dort erblickte, fesselte ihn. Er schaute nur kurz weg, um seine Schwanzspitze an ihrer Feuchte zu benetzen. Er spürte, wie die Menge um ihn herum ruhig wurde und gespannt darauf wartete, was als Nächstes geschah.

Sie stöhnte leise, als er nur mit der Spitze in sie drang, und ihre Blicke trafen sich. Wieder schien die Menge um ihn herum zu verschwinden, und er reagierte auf völlig überraschende Weise auf diese Frau. Mit einer Hand auf ihrer Hüfte tat er, was er noch nie mit irgendjemandem getan hatte, der durch die Türen des Phoenix getreten war; er legte die andere Hand an ihre Wange und suchte ihren Blick, sodass ihre Aufmerksamkeit ganz auf ihn gerichtet war. Verloren in diesem unerwarteten Zauber, der sich schweigend zwischen ihnen spann, stieß er sich in sie hinein, und erschrocken schnappte sie nach Luft. Schon spürte er die drückende, enge Hitze wie einen verdammten Schraubstock. Ein tiefes Stöhnen drang aus seiner Kehle, als er sich langsam aus ihr zurückzog und auf das Blut ihrer Unschuld schaute. Wieder blickte er in ihr Gesicht, doch die glühenden Augen, die er erwartet hatte, waren nicht auf ihn gerichtet. Genauso wenig wie ihre Maske. In ihrem unbedeckten Gesicht standen Schmerz, Hass und Wut, die sich auf jemanden in der Menge richteten. Eine einzelne Träne lief ihr über das wunderschöne Gesicht, und sein Beschützerinstinkt brannte ihm in den Adern, während ihm eine quälende Erkenntnis dämmerte.

Diese Frau hatte eine Mission für diesen Abend, und Rhys hatte ihrem Plan dabei direkt in die Hände gespielt.

Kapitel 2

Zoey atmete entschlossen gegen das Stechen an, als ihr endlich die Unschuld genommen wurde, die sich wie eine dunkle Wolke über ihrem Leben angefühlt hatte. Oh, wie viel leichter würde es sein, sich in dem maskierten Mann zu verlieren, der tief in ihr war. Seine Gesichtszüge, die wie gemeißelt schienen, der markante Kiefer, das rabenschwarze Haar und die grauen Augen sahen seltsam vertraut aus, allerdings wusste sie nicht, warum das so war oder ob sie ihm tatsächlich schon einmal begegnet war. Vor allem aber fühlte sich seine Berührung so gut an, so ganz anders, als sie es heute Abend erwartet hatte. Es ergab keinen Sinn, doch sie hätte schwören können, dass sie ihn kannte und ihn bereits Hunderte Male zuvor geküsst hatte. Umwerfend wie er war, verströmte er eine Leidenschaft, die sie bisher noch nicht gekannt hatte. So als ob sie sich bei ihm – würde sie es sich erlauben – komplett fallen lassen könnte, und seine kundigen Hände und sein starker, muskulöser Körper würden sie dann an Orte bringen, an denen sie noch nie gewesen war und die sich doch sicher anfühlten. Aber diese Wonnen waren nicht für sie bestimmt. Nur eine Sache hatte Zoey an diesem Abend ins Phoenix geführt. Gerechtigkeit. Und trotz ihrer Masken auf dem Gesicht hatte sie quer durch den Raum die Männer erkannt, die ihr Leben in eine andere Bahn gelenkt hatten. Jake Grant und Scott Ross waren da und sahen zu, wie sie ihre Jungfräulichkeit verlor. Als ihr Liebhaber für die Nacht sich von ihr zurückgezogen, sie den Beweis für ihre Unschuld gesehen hatte und sie wusste, dass jeder andere im Raum es ebenfalls getan hatte, hatte sie ihre Maske scheinbar zufällig abgestreift. Süße Rache erfüllte sie, als sich Jake und Scott von ihren Sitzen erhoben. Sie hoffte, dass sich sämtliche Emotion, die sie wegen der beiden im letzten Jahr durchlitten hatte, auf ihrem Gesicht spiegelte. Fast hätte sie das hier nicht fertiggebracht. Vor der Show hatte sie sich übergeben, und zweimal wäre sie beinahe gegangen. Doch sie hatte es nicht getan, und heute Abend würde sie all ihren Schmerz, ihr Trauma, einfach alles genau hier in diesem Raum zurücklassen. Morgen war ein neuer Tag, ein Neubeginn, und endlich wäre sie nicht mehr in einer Endlosschleife der Vergangenheit gefangen. Sie könnte zu ihrem alten Ich zurückkehren. Ihrem schüchternen Ich. Zu dem Ich, das niemals etwas so Kühnes tun würde. Zu der Frau, die blind vertraute und Liebe finden wollte und die glaubte, dass die Menschen von Natur aus gut waren.

Sanft strich etwas über ihr Gesicht, und ihr wurde bewusst, dass der Mann über ihr sie berührte. Erst da begriff sie, dass er ihr die Tränen wegwischte. In seinen Augen stand etwas Beschützendes und Wahrhaftiges. Etwas, das dafür sorgte, dass sie sich sicher fühlte, wenngleich sie sich noch niemals ungeschützter gezeigt hatte, sowohl körperlich als auch emotional. Am meisten aber überraschte sie, dass ihre Schüchternheit verschwand, wenn sie unter seinem Schutz stand und man sie betrachtete. Sie hatte erwartet, seine Berührungen zu hassen, und nicht, sich nach mehr von ihm zu sehnen, während die Menge ihnen zuschaute. Und ganz bestimmt nicht hatte sie damit gerechnet, sich mit ihm sicher zu fühlen. Sie hatte einen Plan für den Abend gehabt, der jedoch nun unter seinem durchdringenden Blick verblasste. Die Wahrheit war so offensichtlich, dass es sie überraschte: Sie wollte mehr.

Der maskierte Mann blickte über seine Schulter, und seine Augen verengten sich. Zoey musste nicht hinschauen, um zu wissen, dass er Jake und Scott ansah und ihm vielleicht sogar ihre blassen Gesichter unter den Masken auffielen, bevor sie beide fluchtartig den Raum verließen.

Als er seine Aufmerksamkeit wieder auf sie richtete, stand eine Frage in seinen Augen, die jedoch unbeantwortet bleiben würde. Zoey hatte nicht vor, ihm davon zu erzählen, egal wie sehr sie ihn anflehen wollte, weiterzumachen. Sie schuldete diesem Mann – oder irgendeinem Mann – gar nichts. Offensichtlich war er anderer Meinung, denn er senkte den Mund an ihr Ohr und sagte: »Du wirst mir die Wahrheit sagen.«

Sie kam nicht dazu, ihm zu antworten, denn er gab ihr einen Kuss, der jeden einzelnen Gedanken aus ihrem Kopf vertrieb. All die Hitze, die verschwunden war, kehrte mit der Intensität seines Kusses zurück. Mit jeder kraftvollen Bewegung reiner Verführung begann sie zu vergessen. Zu vergessen, warum sie heute Abend hierhergekommen war. Warum sie das letzte Jahr damit verbracht hatte, Jakes und Scotts E-Mails und Textnachrichten nachzuverfolgen, um einen Weg zu finden, schließlich doch noch Gerechtigkeit zu erfahren. Um ihnen und sich selbst zu beweisen, dass sie nicht die Hure war, für die sie sie hielten. Dass sie, bis vor einen Moment, noch Jungfrau gewesen war. Und dass die beiden es nie geschafft hatten, sie zu brechen und zu zerstören. Dass sie so unerschrocken, so mutig sein konnte, egal was sie ihr angetan hatten.

Es spielte keine Rolle, was jeder auf dem Campus dachte, denn sie kannte die Wahrheit. Und nun taten die beiden es ebenfalls.

Der Mund des maskierten Mannes bewegte sich erfahren, und sein Finger strich über ihre Klit, bis ihre Augen nach hinten rollten vor heißer Lust. Seine Küsse und prickelnden Berührungen waren mehr als alles, was sie bis dahin erlebt hatte. Er hatte nicht die Absicht, zu nehmen, er wollte geben. Offensichtlich genoss er es, einer Frau Lust zu bereiten, und noch nie hatte sie sich so begehrt gefühlt, so schön … Dinge, die sie noch nie in ihrem Leben empfunden hatte. Unwillkürlich schnappte sie nach Luft, als er nun nach ihrem Knie griff und es leicht nach oben schob, während er seine Hüften bewegte. Sein Schwanz fühlte sich gewaltig an und dehnte sie, bis sich ein Wimmern über ihre Lippen stahl.

Der Laut ließ ihn seinen Kuss noch vertiefen. Dann glitt sein Mund zu ihrem Hals, ihrer Brust, ihrem Nippel, saugte und spielte mit ihm, bis ihr Körper in Flammen stand. Jede Berührung ließ sie bis tief in ihr Innerstes erbeben. Jedes Streicheln kribbelte an der richtigen Stelle. Ihr Körper fühlte sich an wie ein Leuchtfeuer, und sie hatte das Gefühl, von seiner Wärme verzehrt zu werden.

Sie spürte, wie die Menge zuschaute, und doch konnte sie keine Scham empfinden. Tatsächlich gefiel es ihr, die Aufmerksamkeit der anderen zu erregen. Sie war der Grund, warum diese nun vermutlich scharf waren. Dass sie von ihr gefesselt waren.

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