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München

Allitera Verlag | edition monacensia


Als eine Liebeserklärung an die Landeshauptstadt bezeichnete der Essayist Josef Hofmiller das 1907 für eine Stadtführerreihe geschriebene "München"-Buch Josef Ruederers. Doch die rigorose Kritik am spezlhaft verfilzten und überaus geschäftstüchtigen Isar-Establishment erweckt eher den Eindruck einer verzweifelten Kriegserklärung. Beißend polemisch und ohne Rücksicht auf jegliche Konventionen setzte Ruederer, zerrissen zwischen heftiger Abneigung und tiefer Verbundenheit, seiner Heimatstadt ein literarisches Denkmal eigener Prägung. Selbstverständlich nahm ihm die kulturell tonangebende Schicht Münchens seine Offenheit übel. Nie konnte Ruederer aus dem Windschatten seines Schriftstellerkollegen Ludwig Thoma treten ? zu Unrecht, wie die Wiederauflage eines seiner Hauptwerke zeigt.

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Josef Ruederer (1861–1915) stammte aus dem Münchner Großbürgertum, widmete sich aber entgegen den Wünschen seines Vaters ganz der Schriftstellerei. Er gehörte zum Kreis der Münchener Sezession und war 1901 Mitbegründer der »Elf Scharfrichter«.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »26. open mike«

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26. open mike

Literaturwerkstatt Berlin (Hrsg.) | Allitera Verlag


»Das ist literarische Völlerei: Der Literaturwettbewerb open mike in Berlin zeigte das hohe Niveau von Nachwuchsautoren. Er wird als Eintritt in den Literaturbetrieb gesehen.«

taz

»Im wohlig warmen Foyer drängen sich die Besucher, knisternde Spannung liegt in der Luft. Das Publikum freut sich auf die Lesungen, auf reizvolle Prosa und packende Lyrik.«

Deutschlandfunk Kultur

 
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Das Bildnis einer Prinzessin

Allitera Verlag


Italien um 1530: Der holländische Maler Peter de Kempeneer hofft, im Land der großen Künstler sein Glück zu finden. Aber die Suche gestaltet sich schwierig und er muss sich mit kleinen Aufträgen über Wasser halten. Während einem dieser Aufträge lernt er die junge Aristokratin Rosa Amalia kennen und verliebt sich in sie. Ihre unterschiedlichen Stände und Peters wirtschaftliche Lage lassen eine Beziehung jedoch in weite Ferne rücken.

Frankfurt am Main: Ein Mann sitzt im Frankfurter Städel Museum vor einem Porträt einer Frau aus der Renaissance und betrachtet es. Als diese plötzlich vor ihm steht, beginnt für beide ein Abenteuer. Zwei Welten treffen aufeinander, die Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Eine Reise durch die Jahrhunderte, die die Vergangenheit nach und nach hinter sich lässt, die die Zahnräder der Zeit dennoch nicht stoppen kann.

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Simon Zawalinski, geboren 1952 in Stettin, lebte zunächst mit seinen Eltern in Polen. Während der antijüdischen Exzesse in den Jahren 1967–1970 emigrierte er nach Israel und von dort in die Bundesrepublik Deutschland, wo er sich in Frankfurt am Main niederließ. Noch in Polen schrieb er als Jugendlicher Gedichte und Erzählungen. In Israel redigierte er mit anderen Mitgliedern eine Kibbuz­zeitung, für die er auch regelmäßig schrieb. In Deutschland war er Mitherausgeber und Autor einer polnischen Exilzeitschrift. Von ihm erschienen bereits die Romane »Der Ostpark-Blues« (2010) sowie »Der Schnee von Jerusalem« (2013), die Erzählsammlung »Frankfurter Kioskgeschichten« (2015) sowie das Theaterstück »Der polnische Patient« (2014).

 
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Erlösung

Allitera Verlag


Auf dem Bahnhof, auf dem Schotter, zwischen den Geleisen, steht ein kleines Mädchen. Es sucht nach seinem Weg nach Hause.

Auf dem Bahnhof, am Ende des Bahnsteiges, steht ein Mann. Er möchte weg. Er hat sein Zuhause nicht gefunden, ist des Suchens müde, mag nicht mehr.

Die beiden treffen aufeinander, zeigen sich den Weg. Finden so nach Hause. Finden zueinander.

Die junge Frau richtet sich auf. Schaut auf die zwei schlichten Holzkreuze, das kleinere und das grössere; denkt an das Mädchen und dessen Vater. Dann sieht sie auf die Stelle, wo der Anhänger begraben liegt. Denkt an das dritte Kreuz, welches hierhergehört. Denkt: »Und wenn ich sie mit eigenen Händen aus der harten sibirischen Erde befreien muss« – mit der Entschlossenheit und dem Starrsinn, welche sie all die Jahre im Arbeitslager durchstehen ließen.

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B. Wild, geboren 1955, lernte die englische Sprache und schloss mit dem Cambridge Certificate of Proficiency in English ab. Er absolvierte einige Kurse an der Open University (UK), welche ihn zum Schreiben führten. Er lebt in Zug. Seit 2017 arbeitet er als freier Autor. Sein Debut-Roman »Fateful Encounters« (in englischer Sprache) erschien in 2014.

 
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Oberon

Allitera Verlag


»Oberon, A Romantic and Fairy Opera«, Carl Maria von Webers »Schwanengesang« auf ein Libretto des englischen Bühnenautors James Robinson ­Planché­ hatte am 12. April 1826 am Covent Garden Theatre in London seine umjubelte Premiere. Auf dem europäischen Kontinent verbreitete sich das Stück vorrangig in Karl Gottfried Theodor Winklers Übersetzung, die auch die Grundlage für den vom Komponisten noch kurz vor seinem Tod am 5. Juni 1826 in London angefertigten deutschen Klavierauszug bildete. Trotz der erfolgreichen Uraufführung und einer beeindruckenden Aufführungsserie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab das auf Christoph Martin Wielands Epos beruhende Libretto immer wieder Anlass zur Kritik, die zu einer Vielzahl von Bearbeitungsversuchen führte, letztlich aber nie die abweichende Ästhetik des Londoner Opern­betriebs zur Kenntnis nahm.

Der vorliegende Band präsentiert erstmals das Libretto in wissenschaftlich-kritischer Edition in einer Synopse von englischem Original und deutscher Adaption. Dabei wird der Text unter Berücksichtigung aller einschlägigen überlieferten Quellen im speziellen Kontext seiner Entstehung und Überlieferung sowie im Vergleich zu bekannten zeitgenössischen Dramatisierungen desselben Sujets betrachtet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Darstellung von Textgenese und ­Webers Einflussnahme auf die ursprüngliche Werkgestalt.

 
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Komponisten in Bayern. Band 63: Klaus Obermayer

Henkel, TheresaMessmer, Franzpeter (Hrsg.) | Allitera Verlag


Klaus Obermayer war ein »Musikmensch der vielen Talente«. Als Musikpädagoge hat er zahlreiche junge Menschen für Musik begeistert, als Musikpolitiker kämpfte er dafür, dass Musik keine brotlose Kunst ist, als Musikjournalist trat er wortgewaltig für seine Kunst ein, als Verleger erkundete er, lange bevor Self-Publishing zu einem Trend wurde, die Möglichkeiten, direkt als Komponist seine »Kunden« zu finden und die daraus gewonnenen Erfahrungen für die Kollegen zu nutzen. Doch im Zentrum standen für ihn das eigene Spielen und Konzertieren, dem er sich als Spätberufener auf dem Fagott zuwandte, und vor allem das Komponieren: Sein Werk zeugt von einer erstaunlichen Produktivität und Vielfalt, die von Klavier- und Kammermusik über Lied und Vokalmusik bis hin zum Musiktheater reicht. Seine Musik sucht den Dialog mit dem Publikum, bekennt sich zu Emotionen, wendet sich auch an Kinder und Jugendliche ohne pädagogischen Zeigefinger, bietet sich an für Kammermusik nicht nur im Konzert, sondern auch zu Hause und will trotz manch bissiger Dissonanzen Freude wecken; Humor, Ironie, Witz sind wichtige Aspekte seines Komponierens.

Die Monografie über Klaus Obermayer in der Buchreihe Komponisten in Bayern kann keineswegs allen Facetten dieses »Musikmenschen der vielen Talente« gerecht werden. Im Zentrum steht der Versuch, neugierig auf den Menschen und vor allem auf das Werk zu machen, zur Aufführung seiner Musik anzuregen und so einen Beitrag zu leisten, dass sie lebendig bleibt.

 
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Der Schrei

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Seit Wochen hat die dreizehnjährige Nicola nichts von ihren Eltern gehört, die seit einem Ägyptenbesuch spurlos verschwunden scheinen. Nicola macht sich große Sorgen, ganz im Gegenteil zu ihrer Großmutter, bei der die Jugendliche während der Abwesenheit der Eltern untergebracht ist.

Weil sich die Oma mehr um sich selbst kümmert als um Nicola, knüpft das Mädchen Freundschaft mit dem alten Nachbar Sven, der ihr die Geschichte vom jungen Portugiesen Tiger-Manuel erzählt. Wer war der Junge und warum ist er aus Portugal nach Deutschland geflohen? Diesem Rätsel ist Nicola bald auf der Spur, als es Neuigkeiten von ihren Eltern gibt und ein unheilvoller Schrei die Dorfbewohner erschreckt …

Ilse Behl liegt insbesondere die kreative Arbeit mit jungen Menschen am Herzen. Die Autorin erhielt bereits den Kinder- und Jugendbuchpreis »Hans im Glück« sowie den »Friedrich-­Hebbel-Preis«.

 
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Die kleinen Unkorrekten

Allitera Verlag


Ein wunderbar mehrsinniges Lesevergnügen!!

Der Zauber der Orte und Erfindungsgeist der Liebe: Begegnungen der dritten Art in verschlafenen Sommerhäusern, über die Notleiter ins Liebesnest steigende Liebhaber, mörderische Dreiecksbeziehungen mit Blick ins Tal, Ziegen unter dem Weihnachtsbaum, verfrorene Austauschstudentinnen in Heizungsräumen, Männer, die ihre Freundinnen durch abgesägte Holztreppen von der Außenwelt abschneiden – Magda Thomsen gewährt dem Leser in ihren raffinierten Geschichten Einblicke in ungewöhnliche Lebenswege und überrascht mit unerwarteten Wendungen.

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Magda Thomsen, geboren in Warschau. Studium und Berufsanfänge in Paris, in einem technisch-musischen Beruf. Heirat, Kinder, Umzug nach Deutschland. Kommentiert schon mal in die Speisekarte: „Lieber sich mit Klitschko messen

als von diesem Schnitzel essen“. 1999 begegnet sie Agnes von Rogister. Von der Kraft und Zielsicherheit ihrer Malerei begeistert und bis heute überzeugt – und über den künstlerischen Beitrag zu den Love Lessons sehr glücklich. Lebt in München.

 
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Kleine große Orgelwelt

Allitera Verlag


Bei keinem anderen Musikinstrument ist der Gegensatz klein – groß so ausgeprägt wie bei der Orgel. Besitzt ein Positiv von den Ausmaßen eines Kleiderschranks vielleicht vier bis sechs Register, d. h. ca. 200 bis 300 Pfeifen, so verfügt die Passauer Domorgel, in den 1920er-Jahren als größte Orgel der Welt erbaut, aktuell (seit 1993) über 233 Register und knapp 18.000 Pfeifen.

Der vorliegende Band widmet sich in seinen 25 Beiträgen größeren und kleineren Orgeln sowie älterer und neuerer Orgelmusik.

Nachdem alle Beiträge schon einmal im Druck erschienen sind – teils an entlegenen Orten –, wurden sie für den Wiederabdruck neu durchgesehen und aktualisiert. Die Spannweite der Themen reicht dabei von älterer süddeutscher Orgelmusik bis zu dem Komponisten Karl Höller (1907–1987), von dem zwei bislang unbekannte Jugendwerke präsentiert werden. Quer durch alle Beiträge zieht sich der enge Zusammenhang von Orgelbau und Orgelspiel, der auch in der langjährigen beruflichen Praxis des Verfassers als Orgellehrer und als Orgelspieler immer wieder ein zentrales Thema war.

 
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Heilung der Heimat

Allitera Verlag


Welche Rolle spielten die Konzepte »Rasse« und Gender für die Herausbildung einer neuen deutschen Identität nach dem Zweiten

Weltkrieg? Wie wurden diese Kategorien auf der Ebene der

filmischen Repräsentation verhandelt?

In der vorliegenden Forschungsarbeit fokussiert Gisela Angelika Ewe die Verhandlungen der deutschen Identität unter diesen Kategorien im Nachkriegsfilm. Untersucht werden Filme, die in den 1950er- und 1960er-Jahren in der Bundesrepublik entstanden sind oder veröffent­licht wurden.

Dazu analysiert »Heilung der Heimat« u. a. Filme wie Unser Haus in Kamerun (1961) von Alfred Vohrer mit dem noch jungen Götz George sowie Skandal um Dodo (1959) mit Karin Dor.

 
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