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Fünf Kopeken

Eichborn


"Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte mein Großvater ihr nie erlaubt. 'Doofsein kannst du dir mit dem Gesicht wenigstens nicht erlauben', sagte er, und wie mit Allem im Leben hatte er natürlich auch damit recht. Also machte meine Mutter das, was sie am besten konnte: alle stolz. Mein armer Großvater konnte sich kaum entscheiden, welche ihrer tollen Begabungen das gesamte Gewicht seiner übersteigerten Erwartungen am meisten verdiente. Das Einzige, wozu meiner Mutter leider völlig das Talent fehlte, war die Liebe."

Dass die Mutter der Erzählerin ein Wunderkind ist, das steht schon vor ihrer Geburt fest - mehr Wunder als Kind, denn von der Kindheit hält der Großvater fast noch weniger als von der Schönheit. Beides steht ihm nur im Weg bei dem Plan, mit seiner Tochter und dem Modegeschäft das zu schaffen, was ihm als Wehrmachtsoffizier nicht mehr gelungen ist: die Welt zu erobern. Gefühle gewöhnt er ihr dabei vorsorglich ab. Hochintelligent, hochbegabt und nur ganz heimlich hochgradig einsam, ist die Mutter auf dem besten Weg, genau das Leben zu führen, das er sich für sie ausgedacht hat - als die Liebe mit einem Mal doch zuschlägt, und das mit einer solchen Wucht, dass die Mutter ein halbes Leben braucht, um sich davon zu erholen.

Nie war Hässlichkeit schöner, Liebe nie gemeiner und Sprache selten solch ein Fest wie in Sarah Strickers fulminantem Debütroman.

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"Sarah Stricker: Diesen Namen sollte man sich merken. Denn der Roman Fünf Kopeken ist eines der besten Debüts der literarischen Herbstsaison. [...] Von rasanter erzählerischer Quirligkeit, witzig, weise und wehmütig." FAZ, Felicitas von Lovenberg

"Eine extrem bewegende Geschichte, die große Gefühle und feinen Witz gekonnt vereint." Freundin

"Ein Debütroman, souverän, mit viel Humor und großer Leichtigkeit gechrieben. [...] Grandiose Geschichten sind das - richtig gemein, komisch, sehnsuchtsvoll, unsentimental. Erzählt mit einer unglaublichen Sprachbeherrschung." Kleine Zeitung

 
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Gott will uns tot sehen

Eichborn


Da saßen wir, aufgemischte Aussiedlerkinder mit blutigen Nasen und geschwollenen Lippen, auf einem Bordstein, im matten Bielefeld, tausende Kilometer westlich des Urals, der Felsenmauer, hinter der wir nie hätten hervorkommen sollen. Aber wir waren weiter gekommen als die Truppen Dschingis Khans.

Dimitrij Wall erzählt vom Rand der Gesellschaft, vom Kampf gegen die Machtlosigkeit und vom Sinn des Träumens.

Er erzählt von der Welt, in der wir alle leben und die wir doch so unterschiedlich wahrnehmen. Eine Welt, in der zwei Brüdern der Einlass zum Schulfasching verwehrt wird, weil ihnen das Eintrittsgeld fehlt und der ältere auf die Frage "Ist eine Mark viel?" des jüngeren antworten muss: "Ja, eine Mark ist viel." Eine Welt, in der du ein Handy für einen Euro bekommst, die guten Gespräche aber unerreichbar scheinen.

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"Heißester Debütant dieses Frühjahrs" Jan Drees, Rolling Stone

"Wall lenkt den Blick der Leser auf diejenigen, die oftmals ungesehen und am Rande unserer Gesellschaft leben." Jeanette Oholi, Gazelle

"Krawallig, derb, mackermäßig, ungeheuer angepisst und dabei sozialkritisch ist dieser Roman von Dimitrij Wall. Und es ist wie mit diesen Unfällen: Es ist eigentlich alles ganz schrecklich, aber man kann nicht aufhören hinzusehen, bzw. in dem Fall zu lesen." FritzTipp Bücher, rbb Radio Fritz, 03.06.2015

 
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Mann kocht!

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Feuer ist Männersache, und am liebsten lassen die Kerle das Fleisch auf dem Grill verbrennen. Denn sie lieben das Rauch-Aroma. Auch bei Küchengeräten sind Männer maßlos und geben sehr viel Geld aus. Ist die Schlacht am Herd geschlagen, räumen sie das Feld - gerne vor dem Saubermachen. Frauen finden kochende Männer sexy, sagt man. Aber wäre ein spülender Mann nicht noch anziehender?

Ludger Fischer, Lebensmittelexperte und Alltagskoch, geht sämtlichen Klischees, halbgaren Wahrheiten und Vorurteilen über kochende Männer auf den Grund. Eine witzige und selbstironische Auseinandersetzung mit all den Unterschieden, die Männer und Frauen beim Kochen und Essen an den Tag legen.

 
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Die Nimmersatten

Eichborn


Deutschland leistet sich das teuerste und ineffizienteste öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Welt. Für das jeder zahlen muss, auch wenn er die Angebote nicht nutzt.

Doch politischer Filz, Skandale um kriminelle Machenschaften und Vetternwirtschaft sowie Verschwendung von Gebühren haben das Vertrauen der Bürger zutiefst erschüttert. Brauchen wir wirklich 22 Fernsehkanäle und 67 Radiosender, von denen manche quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit senden?

Medienexperte Hans-Peter Siebenhaar gibt einen ungeschönten Einblick in das aufgeblasene System der Nimmersatten. Seine radikalen Vorschläge zeigen: Besseres Fernsehen für weniger Geld ist machbar.

 
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In Teufels Küche

Eichborn


Der bekannteste investigative Restaurantkritiker Europas blickt in die Töpfe der Sterneküche und auf den Hype, den Köche ums Kochen machen.

Der "Schlächter der Köche" wird er in Italien genannt: Restauranttester Jörg Zipprick hat 20 Jahre lang hinter die Kulissen der Spitzengastronomie geschaut. Er erzählt von interessanten Begegnungen mit berühmten Köchen wie Frédy Girardet oder Eckart Witzigmann, exquisiten Menüs und Gourmet-Restaurants, die fast keiner kennt. Aber er wird auch da konkret, wo alle anderen schweigen: beim Niedergang der Sterne-Küche.

Große Köche, die beste Zutaten versprechen, kaufen drittklassige Ware oder tricksen ihre Gäste aus: Rotzunge wird als Seezunge serviert, Abfälle werden als Stopfleber verkauft, veredelt wird mit glutamathaltigen Gewürzmischungen. Während ein Koch früher ein guter Handwerker war, muss er heute ein Medienprofi sein, der Kochen vielfach nur noch vorspielt.

Auch die Rolle des Restaurantkritikers nimmt Jörg Zipprick kritisch aufs Korn. Heute ist man nicht mehr kundiger Vorkoster, sondern Claqueur gernegroßer Herdmeister, bei denen Private Equity Fonds eingestiegen sind, die als Anzeigenkunden auf die Berichterstattung Einfluss nehmen wollen. Trotzdem gibt es sie noch, die wirklich erstklassige Gourmet-Küche, die nicht immer teuer sein muss. Jörg Zipprick verrät in dem Buch auch, wo man sie findet.

 
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Der Bauch ist rund und Schluss ist, wenn die Hebamme abpfeift

Eichborn


Junge oder Mädchen? Und vor allem: Dortmund oder Schalke? Ein sportiver Ratgeber für alle Männer, die ins Tor getroffen haben und nun auf das Ergebnis warten.

Eine Schwangerschaft dauert genauso lange wie eine Bundesligasaison. Und sie ist genauso anstrengend. Vor allem für den werdenden Vater. Er ist verunsichert und weiß nicht, was von ihm erwartet wird. Soll er jetzt seine Ernährungsgewohnheiten verändern oder es bei vier Bier pro Abend belassen? Braucht seine Frau Zuspruch beim Erledigen der Hausarbeit? Wie reagiert sein Körper auf die ungewohnte Situation? Und wer begleitet seine Frau ins Krankenhaus, wenn das Kind partout an einem Samstagnachmittag zur Welt kommen will?

 
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Das Lexikon der dämlichsten Erfindungen

Eichborn


Analogkäse, Bananenschoner, Delfintherapie, Extrembügeln, Humanes Brot, Hutradios, Konferenzfahrrad, Lebenserwartungsuhr, Planking, Rattenbabykuchen, Schwimmreifen mit Kurbelantrieb, Schneesturmschutz, USB-Hamsterrad, Weltmaschine, Zungenspaltung - dem menschlichen Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Wissenschaftsautor Felix R. Paturi versammelt in diesem Buch nicht nur das Erstaunlichste, Verrückteste und Blödeste, was die Menschheit je erfunden hat. Sondern erklärt auch, wie die Erfindungen funktionieren - oder eben nicht.

 
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Meine kleine Volkspartei

Eichborn


Voller Elan trat Wolfgang Gründinger vor über zwölf Jahren in die SPD ein. Doch im Laufe der Jahre staute sich Frust über den Politikbetrieb an - und er trat als "Doppelagent" den Piraten bei. Weil er überzeugt ist: Dieses Land muss sich verändern. Statt verkrusteter Parteistrukturen brauchen wir eine neue demokratische Kultur, in der Politik nicht von oben, sondern von unten gemacht wird. Aber können die Piraten das wirklich erreichen?

Was Wolfgang Gründinger alles mit den Piraten erlebte, warum er "seine" SPD wieder schätzen gelernt hat und wie er sie verändern will - von all dem erzählt er in diesem sehr persönlichen und außergewöhnlichen Buch.

 
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Gefährliche Arten

Eichborn


Wir waren die Verlorenen, die Seligen, die Gnadenlosen. Die Liebe konnte ja nicht mehr gut schmecken, da steckte doch schon der Dreck von Generationen drin.

Sasha und Jannis sind jung und sie wissen nicht, was sie tun; heilig ist ihnen allein ihre Kunst. Ihr Mobiliar suchen sie danach aus, ob man sich an den Kanten anständig verletzen kann. Dann wird Lizzy geboren. Sashas Art zu lieben ist so hilflos wie gnadenlos. Sieben Jahre führt die Familie ein Leben wie ein Drahtseilakt, bis das Seil schließlich reißt. Sashas Kunst wird radikaler, die Künstlerin gefährlich. Sie weiß noch immer nicht, was sie tut, aber das mit erschreckender Konsequenz. Wir erleben: wie eine Frau, die zu mögen uns sehr leicht fällt, zur Mörderin wird.

Svealena Kutschkes neuer Roman ist schrecklich und komisch, cool und elegant, anrührend und grausam zugleich. Und dass dieser aufwühlende Höllenritt den Leser am Ende trotz allem seltsam versöhnt entlässt, ist ihre große Kunst.

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"Svealena Kutschke eröffnet mit dem Roman Gefährliche Arten ein drastisch brutales Spiel. Dem Roman seien viele Käufer gewünscht, die in dieses Spiel à la Damien Hirst einsteigen." ZEIT, Catharina Koller

"Faszinierend, grauenhaft, amüsant, brutal, intelligent. (...) Denn hier wird nicht das Böse in herkömmlicher Gestalt gezeichnet, nein, hier ist eine Person, die sich gleichermaßen traumwandlerisch und mit bewundernswert scharfer Intelligenz völlig unkontrolliert durch die Welt bewegt. (...) Wer die inflationäre Ironie von Rehgeweihen in Hipster-Bars über hat, wer Romane wie Was ich liebte von Siri Hustvedt mochte, wer Lust hat, knapp 200 Seiten atemlos in einem Zug zu lesen, (...) der sollte Gefährliche Arten unbedingt lesen." N-TV

"Wow. Eine verstörend aufregende und gewaltige Geschichte" Radio Fritz

 
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Achtung, Kinder mit schlimmen Namen an Bord!

Eichborn


Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose.

Über den Irrsinn auf deutschen Straßen ist viel geschrieben und gesagt worden. Für die Website Chantalismus.tumblr.com sitzt das Problem allerdings weniger am Steuer, sondern klebt an der Heckscheibe. Und das Hundertausendfach. Und da sind "Chantal" oder "Kevin" noch das kleinste Problem. Voller Stolz verkünden Eltern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass "Colin-Jamie Julien", "Jonas Jayden-Tayler" oder"Cassandra Lucie Marie" mit an Bord sind.

Ein Panorama des Schreckens, gewiss, aber auch eines, dass von Elternstolz und der Sehnsucht nach der großen weiten Welt erzählt.

 
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